Pressemitteilungen

In regelmäßigen Abständen informiert die EURO Kartensysteme durch Pressemeldun­gen mit Bild- oder Grafikmaterial alle relevanten Printmedien (Tageszeitungen, Publikums- und Fachzeitschriften etc.).

Lesen Sie hier die diesjährigen Pressemitteilungen, ältere finden Sie im Archiv.

 

23.11.2021

Keine Bescherung für Taschendiebe
Wie man sich bei Verlust von Zahlungskarten richtig schützt

Tipps für einen sicheren und entspannten Weihnachtsbummel geben die Verbraucherzentrale Bremen zusammen mit dem Sperr-Notruf 116 116 und kartensicherheit.de.

Berlin, 23. November 2021 – Ob Weihnachtsmärkte in diesem Jahr stattfinden und unter welchen Bedingungen, ist regional unterschiedlich. Unabhängig von den gängigen Regelungen, wird eines gleichbleiben: Auch mit Abstandsregeln müssen Verbraucherinnen und Verbraucher wieder verstärkt mit raffinierten Taschendieben rechnen. Sie haben ein breites Repertoire an Tricks, mit denen sie immer wieder erfolgreich sind. Der beste Schutz ist und bleibt die Vorsicht!

Gerade beim Anstehen an den Marktbuden oder an Kassen in Geschäften, ist es für Diebe einfach, an Wertsachen zu gelangen. Durch Ablenkung – beispielsweise mit dem „Rempel- oder Beschmutzertrick“ – gelingt es ihnen oftmals unbemerkt den Geldbeutel samt Zahlungskarten oder das Smartphone aus der Jacke oder Tasche zu entwenden. Abgesehen von der Aufregung, können die möglichen finanziellen Schäden groß sein.

Dr. Annabel Oelmann, Vorständin der Verbraucherzentrale Bremen, rät: „Wenn Sie die Schutzregel – PIN und Karte: Trennung muss sein! – beachten, sind Sie auf der sicheren Seite. Am besten lernt man die Geheimzahl auswendig. Wer sich die Zahlenkombination partout nicht merken kann, baut sich eine Eselsbrücke.“

Tipps für einen entspannten Besuch auf dem Weihnachtsmarkt und fürs sichere Geschenke-Shoppen:

  • Verzichten Sie, wenn möglich, auf eine Handtasche oder einen Rucksack. Verteilen Sie Bares und Zahlungskarten besser in geschlossenen Innentaschen der Kleidung.
  • Nehmen Sie nur das Nötigste an Bargeld mit.
  • Überprüfen Sie regelmäßig, ob Ihr Geld, die Zahlungskarten und sonstige Wertgegenstände noch da sind.
  • Lernen Sie Ihre Geheimzahlen auswendig. Tipps gibt es auf www.pin-im-sinn.de.

Margit Schneider, Vorstandsvorsitzende des Sperr-Notrufs 116 116, empfiehlt: „Sobald Verbraucherinnen und Verbraucher merken, dass sie nicht mehr im Besitz ihrer girocard, Kreditkarte oder sonstigen elektronischen Berechtigungen sind, müssen sie diese sofort sperren. Optimale Vorsorge bietet die kostenlose Sperr-App 116 116, die bei Google Play oder im App-Store heruntergeladen werden kann. Dort lassen sich sperrbare Karten und Ausweise hochverschlüsselt hinterlegen und man hat diese bei Bedarf zur Sperrung aus dem Datensafe stets parat.“

Bei Verlust oder Diebstahl der Zahlungskarten sollte man sofort handeln:

  • Lassen Sie alle Karten sperren. Schnell und unkompliziert geht das über den Sperr-Notruf 116 116 für alle girocards und die meisten Kreditkarten. Aus dem deutschen Festnetz ist die 116 116 gebührenfrei, aus dem Mobilnetz und aus dem Ausland können Gebühren anfallen.
  • Unter www.sperr-notruf.de gibt es eine Liste der teilnehmenden Herausgeber.
  • Zeigen Sie einen Diebstahl auch bei der Polizei an. Diese kann die girocard für das elektronische Lastschriftverfahren des Handels (Bezahlen mit Karte und Unterschrift) sperren.
  • Prüfen Sie in den nächsten Wochen sorgfältig Ihre Kontobewegungen und lassen Sie unrechtmäßige Lastschriften zurückbuchen.

 

Keine Bescherung für Taschendiebe.pdf (pdf, 119,50 KB)

 

09.11.2021

PIN-Abfrage am Telefon? Sofort auflegen!

Frankfurt, 9. November 2021 – In letzter Zeit häufen sich wieder kriminelle Telefontricks: Ein vermeintlicher Mitarbeiter der eigenen Bank oder Sparkasse ruft an und versucht mit einer glaubhaft wirkenden Geschichte an Kontonummern, Passwörter, PINs, TANs fürs Online-Banking und sogar an Zahlungskarten zu gelangen. Der Betrüger tritt dabei sehr vertrauenswürdig auf und kann so etwaige Bedenken des Angerufenen geschickt ausräumen. Hier sollten bei Verbrauchern alle Alarmglocken läuten! Weder Bankmitarbeiter noch Behörden fragen sensible Daten wie z. B. die Geheimzahl oder eine TAN ab. Am besten legt man bei einem solchen Anruf sofort auf und wendet sich an seinen „echten“ Bankberater. Wer bereits auf so einen Trick reingefallen ist oder den Missbrauch seiner Daten vermutet, sollte Strafanzeige bei der Polizei erstatten und – je nachdem welche Daten weitergegeben wurden – das Konto sperren. Wichtig: Die PIN muss geheim bleiben und darf nie an Dritte weitergegeben werden. Bei Verlust oder Diebstahl müssen Bankkunden ihre Zahlungskarte umgehend sperren lassen. Der Sperr-Notruf 116 116* ist rund um die Uhr erreichbar.

 

* Der Service des Sperr-Notrufs ist kostenlos. Auch der Anruf bei der 116 116 ist gebührenfrei aus dem deutschen Festnetz. Aus dem Mobilnetz und aus dem Ausland können Gebühren anfallen. Sollte der Sperr-Notruf in seltenen Fällen aus dem Ausland nicht geroutet werden können, gibt es alternativ die Rufnummer +49 (0) 30 4050 4050.

 

PIN-Abfrage am Telefon - sofort auflegen.pdf (pdf, 63,64 KB)

 

19.10.2021

7 Tipps schützen vor “Shoulder-Surfern”

Frankfurt, 19. Oktober 2021 – „Shoulder-Surfing“ bedeutet so viel wie „über die Schulter schauen“. Mit dieser simplen Methode spionieren Betrüger persönliche Daten wie etwa die Geheimzahlen von Zahlungskarten aus. Das kann beim Geldabheben am Automaten, an der Supermarktkasse oder am Bezahlterminal beim Shoppen passieren. Nach dem Ausspähen der PIN lenken die Täter ihre Opfer ab, um die Zahlungskarte zu stehlen. Und schon können sie – bis zum Zeitpunkt der Kartensperre – ungehindert am Automaten Geld beziehen oder mit der Karte einkaufen. Doch für Verbraucher ist es einfach, sich vor diesen Tricks zu schützen. Die Experten von kartensicherheit.de raten:

  1. An Geldautomaten und elektronischen Kassen auf einen angemessenen Sicherheitsabstand zu anderen Wartenden achten.
  2. Sich nicht scheuen, um Abstand zu bitten, wenn aufdringliche Personen zu nahekommen.
  3. Bei der PIN-Eingabe immer die Tastatur verdecken.
  4. Zahlungskarten beim Geldabheben oder Bezahlen stets im Blick behalten.
  5. Regelmäßig Kontoauszüge auf Unregelmäßigkeiten prüfen.
  6. Kommt die Zahlungskarte abhanden, sofort sperren: Der zentrale Sperr-Notruf 116 116* ist rund um die Uhr erreichbar. Auch die kostenlose Sperr-App hilft.
  7. Bei Diebstahl oder Missbrauch immer Anzeige bei der Polizei erstatten.

 

* Der Service des Sperr-Notrufs ist kostenlos. Auch der Anruf bei der 116 116 ist gebührenfrei aus dem deutschen Festnetz. Aus dem Mobilnetz und aus dem Ausland können Gebühren anfallen. Sollte der Sperr-Notruf in seltenen Fällen aus dem Ausland nicht geroutet werden können, gibt es alternativ die Rufnummer +49 (0) 30 4050 4050.

 

7 Tipps schützen vor Shoulder-Surfern.pdf (pdf, 67,16 KB)

 

21.09.2021

Vorsicht Kartenklau – PIN nicht notieren

Frankfurt, 21. September 2021 – Kontoinhaber werden immer wieder daran erinnert, die Geheimzahl ihrer girocard nicht aufzuschreiben und auf keinen Fall zusammen mit der Zahlungskarte aufzubewahren. Doch aktuelle Zahlen der EURO Kartensysteme deuten darauf hin, dass sich längst nicht alle Menschen daranhalten. In den ersten sieben Monaten des Jahres stieg die Anzahl der Betrugsfälle, die auf einen Verlust oder Diebstahl von girocards zurückzuführen sind, um gut 25 Prozent. Der dabei entstandene Schaden wuchs um knapp 16 Prozent. Häufig kam es bereits kurz nach dem Abhandenkommen der Karten zu unberechtigten Abbuchungen bzw. Verfügungen an Geldautomaten. Da liegt es nahe, dass die Diebe auch die Geheimzahlen kannten. Leider bewahren immer noch viele Karteninhaber ihre PIN zusammen mit der Karte auf, zum Beispiel als getarnte Notiz im Geldbeutel. Das kann teuer werden, denn wer grob fahrlässig handelt, läuft Gefahr, selbst auf dem finanziellen Schaden sitzen zu bleiben. Der beste Schutz fürs Konto: Geheimzahl auswendig lernen. Hilfreiche Tipps zum Merken der PIN gibt es auf www.pin-im-sinn.de. Bei Kartendiebstahl schnell die 116 116* wählen, um die girocard telefonisch zu sperren.

 

* Der Service des Sperr-Notrufs ist kostenlos. Auch der Anruf bei der 116 116 ist gebührenfrei aus dem
deutschen Festnetz. Aus dem Mobilnetz und aus dem Ausland können Gebühren anfallen. Sollte der
Sperr-Notruf in seltenen Fällen aus dem Ausland nicht geroutet werden können, gibt es alternativ die
Rufnummer +49 (0) 30 4050 4050.

 

Vorsicht Kartenklau - PIN nicht notieren.pdf (pdf, 63,29 KB)

 

17.08.2021

Nach dem Urlaub: Kontoauszüge kontrollieren

Frankfurt, 17. August 2021 – Verbraucher sollten ihre Kontobewegungen grundsätzlich in regelmäßigen Abständen sorgfältig prüfen. Das gilt besonders nach der Rückkehr aus dem Urlaub, so kartensicherheit.de. Auf Reisen wird oft mit der girocard oder der Kreditkarte bezahlt, sei es für Souvenirs, Restaurantbesuche oder Supermarkteinkäufe. Nur durch einen genauen Vergleich der Kontoauszüge und Abrechnungen mit sämtlichen Belegen der getätigten Verfügungen lässt sich feststellen, ob die richtigen Beträge abgebucht wurden. Das geht auch online. Werden Kontobelastungen entdeckt, die man nicht selbst mit der Zahlungskarte veranlasst hat, sollte sofort die Bank oder Sparkasse kontaktiert und die Karte vorsorglich gesperrt werden. Außerhalb der Öffnungszeiten des Kreditinstituts ist das rund um die Uhr über den Sperr-Notruf +49 116 116* möglich. Auch die Sperr-App 116 116 hilft: Hier können die Daten der Zahlungskarten gespeichert und girocards direkt aus der App gesperrt werden, sofern das teilnehmende Institut Zugang durch diese Applikation gewährt.

 

* Sperr-Notruf 116 116 aus Deutschland kostenfrei. Aus dem Ausland mit jeweiliger Landesvorwahl von Deutschland vorweg (meist +49). Sollte der Sperr-Notruf in seltenen Fällen aus dem Ausland nicht geroutet werden können, gibt es alternativ die Rufnummer +49 (0) 30 4050 4050; Gebühren für Anrufe aus dem Ausland abhängig vom ausländischen Anbieter/Netzbetreiber.

 

Nach dem Urlaub Kontoauszüge kontrollieren.pdf (pdf, 61,44 KB)

 

27.07.2021

Vor dem Urlaub Auslandslimit für girocard anpassen

Frankfurt, 27. Juli 2021 – Wer den Sommerurlaub noch vor sich hat, sollte bei den Reisevorbereitungen auch an die Urlaubskasse denken. Ins Gepäck gehört neben etwas Bargeld auch die girocard für Bargeldabhebungen am Automaten und Zahlungen an elektronischen Kassen. Aus Sicherheitsgründen kann der Verfügungsrahmen der Karte im Ausland je nach Reiseziel teilweise niedriger sein als in Deutschland. Urlauber sollten sich vor Reiseantritt bei ihrer Hausbank erkundigen, ob es Einschränkungen für den Einsatz ihrer Karte im jeweiligen Urlaubsland gibt und diese aufheben beziehungsweise das Tages- und Wochenlimit anpassen, damit sie beim Bezahlen keine unangenehmen Überraschungen erleben. Generell gilt: Nie auf nur ein Zahlungsmittel verlassen, sondern am besten noch eine zweite Zahlungskarte dabeihaben. Kommen die Karten abhanden oder werden gestohlen, hilft nur eins: Sofort sperren lassen. Das ist rund um die Uhr unter +49 116 116* möglich.

 

* Sperr-Notruf 116 116 aus Deutschland kostenfrei. Aus dem Ausland mit jeweiliger Landesvorwahl von Deutschland vorweg (meist +49). Sollte der Sperr-Notruf in seltenen Fällen aus dem Ausland nicht geroutet werden können, gibt es alternativ die Rufnummer +49 (0) 30 4050 4050; Gebühren für Anrufe aus dem Ausland abhängig vom ausländischen Anbieter/Netzbetreiber.

 

Vor dem Urlaub Auslandslimit für girocard anpassen.pdf (pdf, 60,83 KB)

 

07.07.2021

Tipps fürs Geldabheben im Ausland

Frankfurt, 7. Juli 2021 – Urlauber sollten im Ausland bevorzugt die Geldautomaten innerhalb von Bankgebäuden und während der Öffnungszeiten nutzen. Dann haben sie bei Bedarf gleich einen Ansprechpartner vor Ort. Automaten, die im Freien stehen, bieten Betrügern oftmals mehr Gelegenheit zum „über die Schulter schauen“ und sind anfälliger für Manipulationen. Weitere Tipps von kartensicherheit.de:

  • Die PIN nicht am Türöffner eingeben.
  • Auch im Ausland gilt: Immer die PIN-Eingabe verdecken.
  • Nur so viel Bargeld abheben wie nötig, denn bei Verlust ist es nicht ersetzbar.
  • Am Automaten eine Sprache auswählen, die man gut versteht, um ungewünschte Transaktionen zu vermeiden.
  • Abstand einfordern wo Fremde am Geldautomaten zu nahekommen.
  • Erscheint einem etwas merkwürdig, besser den Vorgang abbrechen.
  • Wird die girocard ohne ersichtlichen Grund vom Geldautomaten einbehalten, sofort unter +49 116 116* sperren.
  • Praktisch für unterwegs: Der SOS-Infopass mit allen wichtigen Sperrnummern als Download auf kartensicherheit.de. Separat aufbewahrt, erspart er im Notfall unnötig Zeit.

 

Vorsicht ist in Ländern außerhalb der Euro-Zone geboten, wenn der Automat anbietet, die Landeswährung zu „garantiertem Wechselkurs“ in Euro um- und abzurechnen. In den meisten Fällen zahlen Karteninhaber dabei drauf, insbesondere wenn sie nur kleinere Beträge abheben. Daher ist es besser, sich für die Abrechnung in Landeswährung zu entscheiden. Dabei rechnet die eigene Bank oder Sparkasse den vereinbarten, meist günstigeren, Wechselkurs ab. Manche deutschen Banken und Sparkassen kooperieren mit ausländischen Kreditinstituten. So können Abhebungen am Geldautomaten etwas günstiger oder sogar kostenlos sein. Es lohnt sich also, vorher bei der Hausbank nachzufragen und sich über die Kosten für den Auslandseinsatz der girocard zu informieren.

 

* Sperr-Notruf 116 116 aus Deutschland kostenfrei. Aus dem Ausland mit jeweiliger Landesvorwahl von Deutschland vorweg (meist +49). Sollte der Sperr-Notruf in seltenen Fällen aus dem Ausland nicht geroutet werden können, gibt es alternativ die Rufnummer +49 (0) 30 4050 4050; Gebühren für Anrufe aus dem Ausland abhängig vom ausländischen Anbieter/Netzbetreiber.

 

Tipps fürs Geldabheben im Ausland.pdf (pdf, 80,12 KB)

 

23.06.2021

Gehirnjogging für die PIN: Wenn der Schwan Achterbahn fährt

Frankfurt, 23. Juni 2021 – Ein Einkaufsbummel ist endlich wieder möglich. Doch wer kennt das nicht, beim Bezahlen an der Kasse hat man die Geheimzahl für die girocard vergessen. Um sich die PIN wirksam einzuprägen, gibt es eine einfache, hilfreiche Technik. Die linke Gehirnhälfte ist für Zahlen und logisches Denken zuständig, die Rechte für Intuition und Verarbeitung von Bildern. Optimal ist es, wenn beide Gehirnhälfte zusammenarbeiten. Zahlen kann man also am besten im Gedächtnis verankern, indem man sich dazu eine Bilder­geschichte ausdenkt. Die Ziffer 2 symbolisiert beispielsweise einen Schwan, die 8 eine Achterbahn, die 7 sind die sieben Zwerge und die Zahl 5 erinnert an fünf Finger an einer Hand. Je absurder die Geschichte, desto besser – dann hat das Gehirn seine wahre Freude. Bei der angenommenen PIN „2875“ fährt für die 28 der Schwan Achterbahn, mit dabei sind für die 7 sieben Zwerge, die für die 5 fröhlich mit der Hand winken. Das ist nur ein Beispiel, wie man sich mit ein bisschen Fantasie und Gehirnjogging seine PIN besser merken kann. So hat man sie an der Kasse oder am Geldautomaten immer parat und die Geheimzahl ist vor fremden Zugriff geschützt. Weitere hilfreiche Tipps zum Merken der PIN gibt es auf www.pin-im-sinn.de.

Gehirnjogging für die PIN - wenn der Schwan Achterbahn fährt.pdf (pdf, 64,08 KB)

 

09.06.2021

Checkliste für den Urlaub

Frankfurt, 9. Juni 2021 – Die Sommerferien starten bald und nach monatelangen Reisebeschränkungen ist bei vielen Menschen die Sehnsucht nach Urlaub groß. In vielen Bundesländern sind Touristen wieder willkommen und auch Reisen ins europäische Ausland sind möglich. Die ersehnten Lockerungen sollten jedoch nicht zum Leichtsinn verführen. Hier die besten Tipps von kartensicherheit.de für einen entspannten und sicheren Urlaub im In- und Ausland:

Nicht alles auf eine Karte setzen
Neben der girocard gehört noch eine zweite Zahlungskarte, wie z.B. eine Kreditkarte, ins Gepäck. Denn gerade im europäischen Ausland wird nicht jede Karte von jedem Händler akzeptiert. Wichtig: Die Karten getrennt voneinander aufbewahren, die Geheimzahlen für girocard und Kreditkarte im Kopf haben und die PIN-Eingabe immer verdecken!

Nur Bares ist Wahres?
Das gilt nicht für die Reisekasse. Denn bei Verlust oder Diebstahl ist das Geld weg. 100 bis 200 Euro Bargeld genügen für die ersten Ausgaben am Urlaubsort. Danach ist es meist günstiger, die Landeswährung direkt vor Ort am Geldautomaten abzuheben. Am besten vor Abreise bei der Bank oder Sparkasse die Preise für Abhebungen erfragen und die Zahlungskarten für den Auslandseinsatz mit dem gewünschten Verfügungsrahmen freischalten lassen.

Unterwegs Bar- und Plastikgeld gut verteilen
Am besten nur das notwendige Bargeld für den Tag mitführen. Das Geld sowie die Zahlungskarten auf mehrere Personen verteilen und nah am Körper tragen. Zum Beispiel in einem Brustbeutel oder einer Gürteltasche.

Wichtige Unterlagen kopieren
Sicherheitshalber Reisedokumente, Ausweise und Zahlungskarten mehrfach kopieren und sicher aufbewahren, idealerweise in einem Safe.

Was tun im Notfall?
Kommen die Zahlungskarten abhanden oder werden gestohlen, sofort sperren lassen! Das ist beim zentralen Sperr-Notruf +49 116 116* rund um die Uhr möglich. Außerdem gibt es die Sperr-App 116 116: Hier können die Daten der Zahlungskarten sicher gespeichert werden und bei Verlust hat man diese direkt parat. Praktisch
für unterwegs: Der SOS-Infopass mit den wichtigsten Sperrnummern für alle Zahlungskarten. Einfach auf kartensicherheit.de herunterladen, ausdrucken und mit persönlichen Daten ergänzen. Bei Diebstahl Anzeige bei der Polizei erstatten. Sind die Zahlungskarten gesperrt und wurde die Sorgfaltspflicht eingehalten, muss man in der Regel keine finanziellen Schäden befürchten.

 

* Sperr-Notruf 116 116 aus Deutschland kostenfrei. Aus dem Ausland mit jeweiliger Landesvorwahl von Deutschland vorweg (meist +49). Sollte der Sperr-Notruf in seltenen Fällen aus dem Ausland nicht geroutet werden können, gibt es alternativ die Rufnummer +49 (0) 30 4050 4050; Gebühren für Anrufe aus dem Ausland abhängig vom ausländischen Anbieter/Netzbetreiber.

Checkliste für den Urlaub.pdf (pdf, 67,79 KB)

 

26.05.2021

Kontaktlos bezahlen: Warum bei fünf Euro die PIN eingeben?

Frankfurt, 26. Mai 2021 – Zwei Eis für fünf Euro kaufen – auch das geht mit der girocard kontaktlos. Doch gelegentlich wird auch bei kleineren Beträgen die PIN abgefragt. Warum? Aus Sicherheitsgründen werden alle kontaktlosen Transaktionen einer Karte addiert. Wenn das Limit von insgesamt maximal 150 Euro oder fünf Bezahlvorgängen ohne PIN erreicht ist, muss die Geheimzahl wieder eingegeben werden. Es kommt also darauf an, wie viel und wie häufig man mit der Karte kontaktlos bezahlt, bis eine Transaktion mit PIN wieder erforderlich ist. Die PIN-Abfrage stellt sicher, dass die Transaktion vom rechtmäßigen Karteninhaber durchgeführt wird. In der Regel wird der Karteninhaber dann über das Display im Terminal zum Stecken der Karte und zur PIN-Eingabe aufgefordert. Die entsprechenden Limits werden so zurückgesetzt und Zahlungen bis 50 Euro ohne Eingabe der Geheimzahl sind wieder möglich. Diese Regeln gelten europaweit für alle Kartenzahlungen. Wichtig ist in jedem Fall: PIN merken und nirgends notieren! Bei Verlust oder Diebstahl muss man die girocard sofort sperren. Der Sperr-Notruf 116 116* ist rund um die Uhr erreichbar.

 

* Sperr-Notruf 116 116 aus Deutschland kostenfrei. Aus dem Ausland mit jeweiliger Landesvorwahl von Deutschland vorweg (meist +49). Sollte der Sperr-Notruf in seltenen Fällen aus dem Ausland nicht geroutet werden können, gibt es alternativ die Rufnummer +49 (0) 30 4050 4050; Gebühren für Anrufe aus dem Ausland abhängig vom ausländischen Anbieter/Netzbetreiber.

Kontaktlos bezahlen - warum bei fünf Euro die PIN eingeben.pdf (pdf, 61,74 KB)

 

28.04.2021

Nicht von der „110“ im Display täuschen lassen

Frankfurt, 28. April 2021 – Telefon-Tricks werden in letzter Zeit wieder verstärkt von Betrügern genutzt. Die Anrufer geben sich als vermeintliche Enkel, Bankangestellte, Polizisten oder Mitarbeiter von Impfzentren aus. Sie treten dabei sehr vertrauenswürdig auf, um an persönliche Informationen wie Kontonummern und PINs oder sogar an Zahlungskarten zu gelangen. Oftmals suchen sie im Telefonbuch nach Menschen mit Vornamen, die man eher in der älteren Generation vermutet. Ein besonders perfider Trick: Durch eine technische Manipulation kann es Kriminellen sogar gelingen, dass auf dem Display des Angerufenen die Nummer 110 erscheint. Hier sollten alle Alarmglocken läuten, denn die echte Polizei ruft nie von dieser Nummer an.

Tipps, wie sich Verbraucher schützen können:

  • Grundsätzlich misstrauisch sein, wenn ein Unbekannter anruft.
  • Nicht in ein Gespräch verwickeln lassen und schon gar nicht persönliche Fragen beantworten. Im Zweifel einfach auflegen, wenn einem etwas seltsam vorkommt.
  • Die PIN muss geheim bleiben und darf nie an Dritte weitergegeben werden. Weder Bankmitarbeiter noch Polizei fragen am Telefon sensible Daten wie zum Beispiel die Geheimzahl ab.
  • Bankkunden sollten sich bei Missbrauch ihrer Daten – auch im Verdachtsfall – sofort an ihre Bank oder Sparkasse wenden und bei der Polizei Strafanzeige erstatten.
  • Bei Verlust oder Diebstahl müssen girocards und Kreditkarten umgehend gesperrt werden. Der Sperr-Notruf 116 116* ist rund um die Uhr erreichbar.

 

* Sperr-Notruf 116 116 aus Deutschland kostenfrei. Aus dem Ausland mit jeweiliger Landesvorwahl von Deutschland vorweg (meist +49). Sollte der Sperr-Notruf in seltenen Fällen aus dem Ausland nicht geroutet werden können, gibt es alternativ die Rufnummer +49 (0) 30 4050 4050; Gebühren für Anrufe aus dem Ausland abhängig vom ausländischen Anbieter/Netzbetreiber.

Nicht von der 110 im Display täuschen lassen.pdf (pdf, 71,96 KB)

 

14.04.2021

Abstandsregeln halten Taschendiebe nicht auf

Frankfurt, 14. April 2021 – Auch wenn sich viele Menschen aufgrund der Abstandsregeln möglicherweise in Sicherheit wiegen, sind Taschendiebe in Corona-Zeiten nach wie vor aktiv. Sie nutzen raffinierte Tricks und teilen sich die „Arbeit“ meist unter mehreren Komplizen auf. Offene Taschen und Rucksäcke, die unbeaufsichtigt beispielsweise auf der Parkbank, im Fahrradkorb, auf der Picknickdecke oder im Einkaufswagen liegen, laden Kriminelle geradezu ein, zuzugreifen. Und schon ist der Geldbeutel mit Bargeld und Zahlungskarten oder das Smartphone weg. Werden die Diebe nicht auf frischer Tat ertappt, sind sie meist nur schwer dingfest zu machen – zudem bemerken die Opfer den Verlust oftmals erst später. Mit den Tipps von kartensicherheit.de vermasselt man Taschendieben die Tour und schützt sein Geld:

  • Wertsachen dicht am Körper in verschiedenen verschlossenen Innentaschen der Kleidung tragen.
  • Nur so viel Bargeld mitnehmen wie nötig, denn bei Verlust ist es nicht ersetzbar.
  • Abstand einfordern, wo Fremde zu nahekommen, z.B. an Kassen oder Geldautomaten, an Haltestellen oder in Bus und Bahn.
  • Regelmäßig einen Blick in den Geldbeutel werfen: Sind noch alle Zahlungskarten da?
  • Bei Verlust von girocards, Kreditkarten oder Smartphones mit Zahlungsfunktion schnell die Karten sperren: Der Sperr-Notruf 116 116* ist rund um die Uhr erreichbar. Am besten die Rufnummer im Handy speichern oder die Sperr-App 116 116 installieren.
  • Praktisch für unterwegs: Der SOS-Infopass mit allen wichtigen Sperrnummern als Download auf kartensicherheit.de. Separat aufbewahrt, erspart er im Notfall unnötig Zeit.

 

* Sperr-Notruf 116 116 aus Deutschland kostenfrei. Aus dem Ausland mit jeweiliger Landesvorwahl von Deutschland vorweg (meist +49). Sollte der Sperr-Notruf in seltenen Fällen aus dem Ausland nicht geroutet werden können, gibt es alternativ die Rufnummer +49 (0) 30 4050 4050; Gebühren für Anrufe aus dem Ausland abhängig vom ausländischen Anbieter/Netzbetreiber.

Abstandsregeln halten Taschendiebe nicht auf.pdf (pdf, 84,75 KB)

 

16.03.2021

Zahlungskarten weg: Faxfunktion für Sprach- und
Hörgeschädigte nach wie vor wichtig

Frankfurt, 16. März 2021 – Wer nur eingeschränkt sprechen und hören kann, hat es im Alltag generell nicht leicht. Vermeintlich einfache Dinge, wie zum Beispiel ein Telefonat, sind oftmals schwer möglich. Gerade bei Verlust oder Diebstahl von Zahlungskarten ist eine sofortige Reaktion wichtig, um eventuelle finanzielle Schäden zu verhindern. Wie können Sprach- und Hörgeschädigte ihrer Sorgfaltspflicht nachkommen und einen Kartenverlust schnell melden? Das klassische Fax bleibt in solchen Fällen der unkomplizierteste Weg, girocards und Kreditkarten zu sperren. Die Faxnummer lautet ebenso wie die Nummer für den telefonischen Sperr-Notruf 116 116*. Die Faxformulare sind auf www.kartensicherheit.de unter dem Menüpunkt „Karte sperren“ kostenlos als Downloads erhältlich.

 

* Sperr-Notruf 116 116 aus Deutschland kostenfrei. Aus dem Ausland mit jeweiliger Landesvorwahl von Deutschland vorweg (meist +49). Sollte der Sperr-Notruf in seltenen Fällen aus dem Ausland nicht geroutet werden können, gibt es alternativ die Rufnummer +49 (0) 30 4050 4050; Gebühren für Anrufe aus dem Ausland abhängig vom ausländischen Anbieter/Netzbetreiber.

 

Zahlungskarten weg - Faxfunktion wichtig.pdf (pdf, 69,58 KB)

 

04.03.2021

Keine gute Idee: PIN als „Telefonnummer“ tarnen

Frankfurt, 4. März 2021 – Die girocard gehört zu den sichersten und bequemsten Zahlungsmitteln in Deutschland. Kommt die Karte abhanden, ist eine sofortige Sperrung Pflicht. Zwar kommen ab dem Zeitpunkt der Sperrung Banken und Sparkassen in der Regel in vollem Umfang für mögliche finanzielle Schäden auf, doch Vorsicht: Wer grob fahrlässig handelt, läuft Gefahr, selbst auf dem Schaden sitzen zu bleiben. Beispielsweise wenn die Geheimzahl zusammen mit der girocard als getarnte „Telefonnummer“ im Geldbeutel aufbewahrt wird. Diebe durchschauen solche Merkhilfen. Sie probieren verschiedene Zahlenkombinationen aus und können die PIN oftmals entschlüsseln. Mit Karte und Geheimzahl haben sie dann Zugang zum Konto, zumindest bis zur Kartensperre durch den Karteninhaber. Damit es erst gar nicht so weit kommt, sollten Bank- und Sparkassenkunden im Umgang mit Zahlungskarte und PIN immer achtsam sein und vor allem ihre Geheimzahl auswendig lernen. Hilfreiche Tipps zum leichteren Merken der PIN gibt es auf www.pin-im-sinn.de.

Keine gute Idee - PIN als Telefonnummer tarnen.pdf (pdf, 68,09 KB)

 

10.02.2021

PIN geheim halten – so funktioniert es

Frankfurt, 10. Februar 2021 – Eine kleine Handbewegung zum Schutz genügt, um die PIN der girocard geheim zu halten. Egal ob an der Supermarktkasse oder am Geldautomaten, überall dort, wo Zahlungskarten häufig eingesetzt werden, ist Vorsicht geboten. Denn Betrüger versuchen immer wieder Geheimzahlen auszuspähen und anschließend die Karten zu stehlen.

Um sein Geld bestmöglich zu schützen, rät kartensicherheit.de:

  • PIN-Eingabe immer mit der freien Hand oder dem Geldbeutel verdecken.
  • Geheimzahl nicht notieren, sondern die „PIN im Sinn“ haben, also merken. Siehe www.pin-im-sinn.de.
  • Auf den vorgeschriebenen Abstand am Geldautomaten oder an elektronischen Kassen achten.
  • Während des Geldabhebens oder Bezahlens nicht ablenken lassen und die Zahlungskarte stets im Blick behalten.
  • Zahlungskarten sicher aufbewahren, zum Beispiel in einer verschlossenen Innentasche der Kleidung.
  • Falls die girocard weg ist, muss sie umgehend gesperrt werden. Beim Sperr-Notruf 116 116* ist das rund um die Uhr möglich.
  • Bei Diebstahl sollten Karteninhaber Anzeige bei der Polizei erstatten. Diese veranlasst zusätzlich die Sperrung des Lastschriftverfahrens per Unterschrift.

 

* Sperr-Notruf 116 116 aus Deutschland kostenfrei. Aus dem Ausland mit jeweiliger Landesvorwahl von Deutschland vorweg (meist +49). Sollte der Sperr-Notruf in seltenen Fällen aus dem Ausland nicht geroutet werden können, gibt es alternativ die Rufnummer +49 (0) 30 4050 4050; Gebühren für Anrufe aus dem Ausland abhängig vom ausländischen Anbieter/Netzbetreiber.

PIN geheim halten - so funktioniert es.pdf (pdf, 85,35 KB)

 

13.01.2021

Sperr-Notruf für girocard im Handy speichern

Frankfurt, 13. Januar 2021 – Beim Einkaufen einfach an der Kasse zur girocard greifen und bezahlen – für die meisten Deutschen ist das selbstverständlich. Doch was tun, wenn die Karte nicht mehr da ist, wo sie sein sollte? Karteninhaber, die im Handy den Sperr-Notruf 116 116* gespeichert haben, können schnell reagieren. Mit einem Anruf lässt sich die Karte sofort sperren, um mögliche finanzielle Schäden zu verhindern.

Hinweise zur Karten­sperrung gibt kartensicherheit.de:

  • Während der Geschäftszeiten kann die girocard direkt beim eigenen Kredit­institut gesperrt werden. Auch hierfür ist es sinnvoll, die entsprechende Telefonnummer im Handy zu speichern. Die 116 116 ist zusätzlich rund um die Uhr erreich­bar.
  • Karteninhaber sollten ihre IBAN parat haben und den Zeitpunkt der Sperrung notieren.
  • Im Falle eines Diebstahls ist es wichtig, Anzeige bei der Polizei zu erstatten und das Protokoll gut aufzuheben.

 

* Sperr-Notruf 116 116 aus Deutschland kostenfrei. Aus dem Ausland mit jeweiliger Landesvorwahl von Deutschland vorweg (meist +49). Sollte der Sperr-Notruf in seltenen Fällen aus dem Ausland nicht geroutet werden können, gibt es alternativ die Rufnummer +49 (0) 30 4050 4050; Gebühren für Anrufe aus dem Ausland abhängig vom ausländischen Anbieter/Netzbetreiber.

 

Sperr-Notruf für girocard im Handy speichern.pdf (pdf, 60,94 KB)

 

15.12.2020

Mit Kartenzahlungen den Überblick behalten

Frankfurt, 15. Dezember 2020 – Bargeldlose Zahlungen mit der girocard oder der Kreditkarte haben durch die COVID19-Pandemie zugenommen. Zu diesem Ergebnis kommt auch eine aktuelle Studie der Europäischen Zentralbank (EZB) im Euro-Währungsgebiet. Mehr als 40 Prozent der Befragten gaben an, seit Beginn der Corona-Krise weniger bar und mehr mit Karte bezahlt zu haben – vier von zehn Einkäufen an der Ladenkasse finden bereits kontaktlos statt. Das ist schnell, einfach und hygienisch. Angesichts der vielen Transaktionen kann es sich für Karteninhaber lohnen, ein Haushaltsbuch zu führen. Hier können Ein- und Ausgaben eingetragen werden und der Überblick über die Finanzen wird erleichtert. Viele Banken und Sparkassen bieten hierfür bereits digitale Haushaltsbücher im Online-Banking an. Aber ein Stift und Papier tun es auch. Gerade in Zeiten von kontaktlosen Zahlungen wird es immer wichtiger, die Kontoauszüge genau zu prüfen. Werden in seltenen Fällen Kontobelastungen entdeckt, die man nicht selbst getätigt hat, sollte sofort die Bank oder Sparkasse kontaktiert und die Karte vorsorglich gesperrt werden. Außerhalb der Öffnungszeiten des Kreditinstituts ist das rund um die Uhr über den zentralen Sperr-Notruf 116 116* möglich.

 

Mit Kartenzahlungen den Überblick behalten.pdf (pdf, 78,31 KB)

 

18.11.2020

PIN mit allen Sinnen merken

Frankfurt, 18. November 2020 – Wer mit der girocard bezahlt oder Geld am Automaten abhebt, hat das vielleicht schon mal erlebt: Die eingegebene PIN ist falsch und die richtige Kombination fällt einem partout nicht ein. Menschlich, aber vermeidbar. Zahlen sind als abstrakte Größen nicht ganz einfach zu merken. Informationen im Gedächtnis zu behalten, funktioniert generell besser, wenn beim Merkvorgang möglichst viele Sinne angesprochen werden. So lässt sich die Lernfähigkeit des Gehirns optimieren. Dabei sollte man für sich herausfinden, welcher Weg der Beste ist. Der visuelle Lerntyp merkt sich Zahlen durch Sehen, indem er sie auf ein Blatt Papier zeichnet und daraus Assoziationen entstehen: So wird beispielsweise die Zahl 2 ganz einfach zu einem Schwan, die 1 zu einer Kerze und die 9 zu einem Ballon an einer Schnur. Diese Bilder werden einem nicht mehr so leicht aus dem Kopf gehen. Der haptische Typ lernt durch Ertasten – er muss die Zahlen „be-greifen“, indem er sie etwa aus Streichhölzern, Murmeln oder Knetgummi zusammenbaut. Der auditive Weg funktioniert über das Hören. Dabei liest man sich selbst die Geheimzahl laut vor, um die Informationen abzu- speichern. Und das am besten im stillen Kämmerchen, statt am Geldauto- maten. Egal ob visuell, haptisch oder auditiv – Hauptsache die PIN bleibt im Gedächtnis hängen. Mehr Informationen dazu finden Verbraucher auf der Website
www.pin-im-sinn.de.

 

PIN mit allen Sinnen merken.pdf (pdf, 59,78 KB)

 

03.11.2020

Vorsicht Telefontrick: PIN nicht verraten!

Frankfurt, 3. November 2020 – Das Telefon klingelt und ein vermeintlicher Bankmitarbeiter, Polizist oder Enkel ist am Apparat. Häufig treten die Anrufer sehr vertrauenswürdig auf. Telefon-Tricks werden in letzter Zeit wieder verstärkt von Kriminellen genutzt, um an persönliche Informationen wie Kontonummern und PINs oder sogar an die Zahlungskarten zu gelangen. Hier sollten bei Verbrauchern die Alarmglocken läuten und ein verantwortungsvoller Umgang mit sensiblen Angaben in Erinnerung gerufen werden. Denn ohne entscheidende Daten wie etwa die Geheimzahl kann es Betrügern nicht gelingen, Geld vom Konto abzuräumen.

Tipps, wie sich Verbraucher schützen können:

  • Die PIN muss geheim bleiben und darf nie an Dritte weitergegeben werden. Weder Bankmitarbeiter noch Polizei fragen am Telefon sensible Daten wie zum Beispiel die Geheimzahl ab.
  • Am Telefon sollte man unbedingt wachsam sein und im Zweifel einfach auflegen, wenn einem etwas seltsam vorkommt.
  • Die im Display angezeigte Rufnummer – auch die 110 – ist keine sichere Möglichkeit, den Anrufer zu identifizieren, denn sie lässt sich technisch manipulieren.
  • Bankkunden sollten sich bei Missbrauch ihrer Daten – auch im Verdachtsfall – sofort an ihre Bank oder Sparkasse wenden und bei der Polizei Strafanzeige erstatten.
  • Bei Verlust oder Diebstahl muss die girocard umgehend gesperrt werden. Der Sperr-Notruf 116 116* ist rund um die Uhr erreichbar.

 

* Sperr-Notruf 116 116 aus Deutschland kostenfrei. Aus dem Ausland mit jeweiliger Landesvorwahl von Deutschland vorweg (meist +49). Sollte der Sperr-Notruf in seltenen Fällen aus dem Ausland nicht geroutet werden können, gibt es alternativ die Rufnummer +49 (0) 30 4050 4050; Gebühren für Anrufe aus dem Ausland abhängig vom ausländischen Anbieter/Netzbetreiber.

Vorsicht Telefontrick - PIN nicht verraten.pdf (pdf, 69,39 KB)

 

06.10.2020

PIN gehört in den Kopf, nicht in den Geldbeutel!

Frankfurt, 6. Oktober 2020 – Immer noch werden girocards am häufigsten in Geschäften und Kaufhäusern gestohlen. Erstaunlich ist, dass Betrüger offenbar nicht nur an die Karte, sondern auch gleichzeitig an die Geheimzahl gelangen. Das war von Januar bis August 2020 bei mehr als Dreiviertel der Diebstähle der Fall: 32.000 Mal wurden gestohlene girocards unter Verwendung der dazugehörigen Geheimzahlen eingesetzt, so die Statistik der EURO Kartensysteme. Obwohl allgemein bekannt, bewahren viele Bankkunden ihre PIN anscheinend immer noch zusammen mit der Karte auf, etwa als Notiz im Geldbeutel. Die Gründe dafür sind vielfältig: Weil das Zahlengedächtnis einen manchmal im Stich lässt oder weil man peinliche Situationen beim Bezahlen vermeiden will. Wie bleibt die PIN im Kopf? Praktische Merkhilfen und gehirngerechte Tipps für alle Gedächtnis­typen liefert die neue Kampagne „Meine PIN hab‘ ich im Sinn“. Auf der Website www.pin-im-sinn.de finden Karteninhaber kreative Video- und Audioanregungen für den richtigen Umgang mit der Geheimzahl. Denn die PIN im Sinn ist der beste Schutz fürs Konto!

 

PIN gehört in den Kopf nicht in den Geldbeutel.pdf (pdf, 60,91 KB)

 

10.09.2020

Wie Sprach- und Hörgeschädigte ihre Zahlungskarten sperren können

Frankfurt, 10. September 2020 – Wer nur eingeschränkt sprechen oder hören kann, steht in vielen Alltagssituationen vor großen Herausforderungen. Vermeintlich einfache Dinge, wie zum Beispiel ein Telefonat, sind oftmals schwierig. Doch gerade bei Verlust oder Diebstahl von Zahlungskarten ist eine schnelle Reaktion wichtig, um finanzielle Schäden zu vermeiden. Praktische Hilfe bietet Sprach- und Hörgeschädigten die klassische Faxfunktion. Durch einen speziellen Service können sie girocards und Kreditkarten auch per Faxformular sperren. Die entsprechenden Vordrucke sind auf kartensicherheit.de unter der Kategorie „Kartensperrung“ erhältlich. Wie auch der telefonische Sperr-Notruf lautet die Faxnummer 116 116.

 

* Sperr-Notruf 116 116 aus Deutschland kostenfrei. Aus dem Ausland mit jeweiliger Landesvorwahl von Deutschland vorweg (meist +49). Sollte der Sperr-Notruf in seltenen Fällen aus dem Ausland nicht geroutet werden können, gibt es alternativ die Rufnummer +49 (0) 30 4050 4050; Gebühren für Anrufe aus dem Ausland abhängig vom ausländischen Anbieter/Netzbetreiber.

Sperrung Zahlungskarten.pdf (pdf, 59,46 KB)

 

19.08.2020

Wichtig nach dem Urlaub: Kontoauszüge prüfen

Frankfurt, 19. August 2020 – Viele Deutsche sind wieder aus dem Urlaub zurück. Jetzt heißt es: Kontoauszüge kontrollieren. Denn auf Reisen werden girocards und Kreditkarten besonders oft gezückt. Sei es, um Bargeld am Automaten abzuheben, Hotel- und Restaurantrechnungen oder Supermarkt­einkäufe bargeldlos bzw. kontaktlos zu bezahlen. Daher ist es sinnvoll, sämtliche Belege der getätigten Verfügungen im Urlaub zu sammeln.

Nur durch einen genauen Vergleich der Kontoauszüge und Kreditkarten­abrechnungen mit den Ausgaben und Abhebungen lässt sich feststellen,ob die richtigen Beträge abgebucht wurden. Werden Kontobelastungen entdeckt, die man nicht selbst mit der Zahlungskarte getätigt hat, sollte sofort die Bank oder Sparkasse kontaktiert und die Karte vorsorglich gesperrt werden. Außerhalb der Öffnungszeiten des Kreditinstituts ist das rund um die Uhr über den zentralen Sperr-Notruf 116 116* möglich. Auch die Sperr-App 116 116 hilft: Hier können die Daten der Zahlungskarten gespeichert und girocards direkt aus der App gesperrt werden.

 

* Sperr-Notruf 116 116 aus Deutschland kostenfrei. Aus dem Ausland mit jeweiliger Landesvorwahl von Deutschland vorweg (meist +49). Sollte der Sperr-Notruf in seltenen Fällen aus dem Ausland nicht geroutet werden können, gibt es alternativ die Rufnummer +49 (0) 30 4050 4050; Gebühren für Anrufe aus dem Ausland abhängig vom ausländischen Anbieter/Netzbetreiber.

Wichtig nach dem Urlaub - Kontoauszüge prüfen.pdf (pdf, 60,76 KB)

 

06.08.2020

Ferienzeit: Limit für Zahlungskarten prüfen und Tipps fürs Geldabheben

Frankfurt, 06. August 2020 – Viele Bundesbürger verbringen in diesem ungewöhnlichen Sommer die Ferien auf Balkonien, an heimischen Seen oder in den Bergen. Andere fahren unter Berücksichtigung der geltenden Reisebeschränkungen ins europäische Ausland. Bevor es losgeht, sollten sich Reisende mit den Corona-Regeln in der Urlaubsregion vertraut machen. Egal ob in Deutschland oder im europäischen Ausland, die girocard und eine Kreditkarte gehören auf jeden Fall ins Gepäck. Urlauber sollten vor Abreise prüfen, wie hoch ihr Tageslimit und der wöchentliche Verfügungsrahmen sind und diese bei Bedarf für die Urlaubszeit und das Land vorübergehend anpassen. Das geht entweder über das Online-Banking oder beim Kundenberater der Bank oder Sparkasse.

Karteninhaber, die Geld am Automaten abheben, sollten sich nicht scheuen, um einen gebührenden Sicherheitsabstand zu bitten, wenn ihnen jemand zu nahekommt – nicht nur, um den Abstand zu anderen Personen infolge der Corona-Pandemie zu wahren. Grundsätzlich gilt: Die Sicht auf die Tastatur mit der Hand oder dem Geldbeutel verdecken und die Karte nicht aus den Augen lassen. Besonders im Moment der PIN-Eingabe sowie Karten- und Geldausgabe ist es wichtig, sich nicht von anderen etwa durch ein Gespräch ablenken zu lassen. Betrüger nutzen solche Momente. Nach der Transaktion sollte immer überprüft werden, ob man die eigene Zahlungskarte in den Händen hält. Bei Verlust oder Diebstahl verhindert ein schnelles Sperren größere finanzielle Schäden. Der zentrale Sperr-Notruf 116 116* ist rund um die Uhr erreichbar.

Tipp: Nutzen Sie auch im Ausland die Möglichkeiten, kontaktlos zu bezahlen sowie Bargeld am Geldautomaten zu beziehen.

 

* Sperr-Notruf 116 116 aus Deutschland kostenfrei. Aus dem Ausland mit jeweiliger Landesvorwahl von Deutschland vorweg (meist +49). Sollte der Sperr-Notruf in seltenen Fällen aus dem Ausland nicht geroutet werden können, gibt es alternativ die Rufnummer +49 (0) 30 4050 4050; Gebühren für Anrufe aus dem Ausland abhängig vom ausländischen Anbieter/Netzbetreiber.

Ferienzeit.pdf (pdf, 62,38 KB)

 

17.07.2020

SOS-Infopass: Praktische Hilfe im Notfall

Frankfurt, 17. Juli 2020 – Auch mit den Einschränkungen durch Corona ist dieser Tage wieder Reisezeit. Viele Deutsche machen Urlaub im eigenen Land, manche zieht es aber auch ins europäische Ausland. Ins Gepäck gehört nicht nur eine sinnvoll bestückte Reisekasse, sondern auch ein kleiner, praktischer Helfer für den Notfall: der SOS-Infopass von kartensicherheit.de. Denn kommen der Geldbeutel oder das Smartphone abhanden, sind oft auch viele wichtige Daten weg. Sämtliche Nummern – IBAN, Kreditkarten­nummer, SIM, IMEI, Sperr-Notruf, Auto- und Krankenversicherung, Pannenhilfe, Personalausweis – hat man mit dem SOS-Infopass im Pocketformat schnell parat. Einfach auf www.kartensicherheit.de herunterladen, ausfüllen, ausdrucken und unbedingt getrennt vom Portemonnaie aufbewahren.

Wo auch immer Sie sind: Lassen Sie Ihre Zahlungs­karten und Ihr Handy nie aus den Augen! Lernen Sie Ihre Geheimzahl auswendig und verdecken Sie immer die PIN-Eingabe. Bei Verlust der Zahlungskarten müssen diese umgehend gesperrt werden, egal, ob es sich um die digitale Variante im Smartphone oder die physische Karte handelt. Das ist rund um die Uhr über den Sperr-Notruf oder die Sperr-App 116 116* möglich. Wichtig: Wenn das Smartphone weg ist, sollten Sie bei der zuständigen Polizeibehörde Anzeige erstatten. Diese kann das Handy über die IMEI-Nummer eindeutig identifizieren. Die Nummer einfach in der Anruffunktion unter dem Tastencode *#06# abrufen und separat aufbewahren. Der Mobilfunk­zugang (SIM) sollte beim jeweiligen Anbieter deaktiviert werden. Einige Provider ermöglichen auch die SIM-Sperre über die 116 116.

 

* Sperr-Notruf 116 116 aus Deutschland kostenfrei. Aus dem Ausland mit jeweiliger Landesvorwahl von Deutschland vorweg (meist +49). Sollte der Sperr-Notruf in seltenen Fällen aus dem Ausland nicht geroutet werden können, gibt es alternativ die Rufnummer +49 (0) 30 4050 4050; Gebühren für Anrufe aus dem Ausland abhängig vom ausländischen Anbieter/Netzbetreiber.

SOS-Infopass - Praktische Hilfe im Notfall.pdf (pdf, 66,24 KB)

 

18.06.2020

Checkliste für den Urlaub: Trotz Lockerungen vorsichtig sein

Frankfurt, 18. Juni 2020 – Zunächst sah es danach aus, als würde Urlaub in diesem Jahr nur in Deutschland möglich sein. Diejenigen, die sich Ferien fernab von deutschen Bergen, Seen und Stränden wünschen, können sich freuen. Reisen ins europäische Ausland sind zum größten Teil wieder erlaubt. Die ersehnten Lockerungen sollten aber nicht zu Leichtsinn verführen. Hier die besten Tipps von kartensicherheit.de für einen entspannten und sicheren Urlaub im In- und Ausland:

  • Zwei gültige Zahlungskarten sollten auf Reisen dabei sein, denn nicht jede Karte ist überall einsetzbar.
  • Nicht zu viel Bargeld mitnehmen – für die ersten Ausgaben reichen 100 bis 200 Euro in kleinen Scheinen. Danach ist es meist günstiger, Bargeld vor Ort am Geldautomaten abzuheben.
  • Auch im Ausland ist kontaktloses Bezahlen mit der girocard (Co-Branding Maestro oder V-Pay) und der Kreditkarte überall dort möglich, wo ein passendes Wellensymbol am Bezahlterminal zu sehen ist. Hier gilt analog wie im Inland, dass kontaktloses Bezahlen mit der Karte hygienisch ist. Urlauber sollten daher überlegen, ob sie nicht besser bargeldlos bezahlen.
  • Die persönlichen Geheimzahlen (PIN) sollten grundsätzlich auswendig gelernt werden. PIN-Eingabe immer verdecken und darauf achten, dass der Sicherheitsabstand zu anderen Personen eingehalten wird.
  • Egal ob beim Bezahlen oder am Geldautomaten gilt: Immer in Landeswährung abrechnen lassen und auf eine Euro-Umrechnung verzichten, da dies in der Regel günstiger ist.
  • Geldbeutel und andere Wertsachen nicht unbeaufsichtigt im Auto, Hotelzimmer oder in der Ferienwohnung zurücklassen.
  • Zahlungskarten und Bargeld in verschlossenen Innentaschen der Kleidung verteilen bzw. einen Brustbeutel nutzen.
  • Bei Verlust lassen sich alle girocards und die meisten Kreditkarten rund um die Uhr über den Sperr-Notruf oder die Sperr-App 116 116 sperren.
  • Der Sperr-Notruf ist aus Deutschland kostenfrei. Aus dem Ausland mit jeweiliger Landesvorwahl von Deutschland vorweg (meist +49). Sollte die 116 116 in seltenen Fällen aus dem Ausland nicht geroutet werden können, gibt es alternativ die Rufnummer +49 (0) 30 4050 4050. Gebühren für Anrufe aus dem Ausland sind abhängig vom ausländischen Anbieter/Netzbetreiber.
  • Einen Diebstahl im Ausland auch bei der deutschen Polizei anzeigen. Diese kann die Nutzung der girocard für das elektronische Lastschriftverfahren sperren.
  • Darüber hinaus gilt weiterhin: Halten Sie sich an die behördlichen Verordnungen und Empfehlungen zum Infektionsschutz. Und Abstandregeln gelten nicht nur daheim, sondern auch im Urlaub.

 

Checkliste für den Urlaub.pdf (pdf, 124,75 KB)

 

05.06.2020

Bezahlen mit dem Smartphone ohne PIN-Eingabe

Frankfurt, 5. Juni 2020 – Hygienisches und schnelles Bezahlen ist für viele Verbraucher aktuell wichtiger denn je. Bargeldlos ist daher die Devise. 71 Prozent der Deutschen wollen in Corona-Zeiten kontaktlos bezahlen (Quelle: Bitkom, Mai 2020). Auch das Interesse an Mobile Payment mit Smartphone oder Smartwatch nimmt zu.

Wie funktioniert das mobile Bezahlen mit dem Handy? Im Prinzip genauso wie kontaktlose Zahlungen mit der Karte. Voraussetzung ist ein NFC-fähiges Smartphone und die entsprechende App der Bank oder Sparkasse. NFC steht für „Near Field Communication“ oder auf Deutsch: Nah-Feld-Kommunikation. Die Zahlungskarte der jeweiligen Bank oder Sparkasse wird als digitale Version in der Payment-App hinterlegt. Der Bezahlvorgang ist denkbar einfach: Die Rückseite des Smartphones wird nah an das Wellensymbol des Terminals gehalten – ein grünes Licht, ein Piep und fertig. Beträge über 50 Euro müssen aus Sicherheitsgründen und gemäß den gesetzlichen Regelungen immer vom Kunden autorisiert werden. Beim Bezahlen mit dem Smartphone kann ggf. die PIN-Eingabe durch biometrische Authentifizierungsverfahren des jeweiligen Geräts ersetzt werden. Entsperrt man für die Zahlung das Smartphone z.B. per Fingerabdruck, wird so auch die Zahlung freigegeben. Diese Möglichkeit hängt jedoch vom jeweiligen Angebot der Bank und Sparkasse ab.

Bei Verlust der girocard oder Kreditkarte müssen diese umgehend gesperrt werden, egal, ob es sich um die digitale Variante im Smartphone oder die physische Karte handelt. Das ist rund um die Uhr über den zentralen Sperr-Notruf 116 116* möglich. Bei Verlust des Smartphones sollte auch der Mobilfunkzugang (SIM) beim Mobilfunkanbieter oder über die 116 116 deaktiviert werden.

 

* Sperr-Notruf 116 116 aus Deutschland kostenfrei. Aus dem Ausland mit jeweiliger Landesvorwahl von Deutschland vorweg (meist +49). Sollte der Sperr-Notruf in seltenen Fällen aus dem Ausland nicht geroutet werden können, gibt es alternativ die Rufnummer +49 (0) 30 4050 4050; Gebühren für Anrufe aus dem Ausland abhängig vom ausländischen Anbieter/Netzbetreiber.

Bezahlen mit dem Smartphone ohne PIN-Eingabe.pdf (pdf, 63,4 KB)

 

14.05.2020

PIN merken leicht gemacht: Wenn der Schwan am Segelboot vorbei schwimmt

Frankfurt, 14. Mai 2020 – Blackout bei der PIN-Eingabe an der Ladenkasse oder am Geldautomaten: Plötzlich fällt einem die Geheimzahl nicht mehr ein. Das kennt wohl fast jeder von uns. Wie lässt sich das verhindern?
Dadurch, dass unsere beiden Gehirnhälften besser zusammenarbeiten.

Zahlen werden in der linken Gehirnhälfte gespeichert. Denn die ist zuständig für lineares, analytisches Denken, Schreiben und Rechnen, die rechte Gehirnhälfte für Bildsprache, Intuition und Wissensnetze. Ideal ist es, wenn sich beide Gehirnhälften ergänzen. Etwa wenn „Herr Links“ die Bilder für Zahlen von „Frau Rechts“ zugespielt bekommt. Ihrer bildlichen Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Die Zahl 1 könnte beispielsweise an eine Kerze, aber auch an eine Rübe erinnern, die Zahl 2 an einen Schwan, die Zahl 4 an ein Segelboot und die 8 an einen Schneemann. Bei einer angenommenen PIN „2481“ schwimmt dann vor dem geistigen Auge für die 24 der Schwan am Segelboot vorbei, die 81 ist das Bild des Schneemanns mit der roten Rübennase. Das ist nur ein Beispiel, wie man sich mit ein wenig persönlicher Assoziation seine Geheimzahl besser merken kann und beim Bezahlen an der Kasse immer „parat“ hat. In keinem Fall sollte die PIN notiert werden.

Wichtig: Auch bei Einkäufen von bis zu 25 bzw. 50 Euro kann es sein, dass die PIN abgefragt wird. Dies dient der eigenen Sicherheit und schützt im Falle eines Kartenverlusts. Denn spätestens nach fünf kontaktlosen Bezahlvorgängen oder nach einer Gesamtsumme von 150 Euro wird über die Abfrage der Geheimzahl verifiziert, dass der rechtmäßige Karteninhaber die Zahlung tätigt.

 

* Sperr-Notruf 116 116 aus Deutschland kostenfrei. Aus dem Ausland mit jeweiliger Landesvorwahl von Deutschland vorweg (meist +49). Sollte der Sperr-Notruf in seltenen Fällen aus dem Ausland nicht geroutet werden können, gibt es alternativ die Rufnummer +49 (0) 30 4050 4050; Gebühren für Anrufe aus dem Ausland abhängig vom ausländischen Anbieter/Netzbetreiber.

PIN merken leicht gemacht.pdf (pdf, 61,56 KB)

 

16.04.2020

Corona-Krise: Anzahl Taschendiebstähle sinkt, Betrüger bleiben kreativ

Frankfurt, 16. April 2020 – In den Innenstädten herrscht gähnende Leere. Aufgrund des Corona-Virus bleiben die meisten Menschen zuhause. Zahlreiche Geschäfte und Kaufhäuser – bislang die beliebtesten Tatorte von Taschendiebstahl – sind geschlossen. Dementsprechend ist ein Rückgang dieser Delikte zu verzeichnen, so Statistiken der EURO Kartensysteme.

In diesen Zeiten müssen sich Langfinger andere Betätigungsfelder suchen: Neu ist eine äußerst perfide Masche, bei denen sie sich am Telefon als „Verwandte“ ausgeben und erzählen, sie hätten sich mit dem Corona-Virus infiziert und benötigten Geld für die Behandlung, das ein angeblicher „Freund“ abholt. Bekannt geworden sind auch Fälle, bei denen sich Kriminelle als Mitarbeiter von Gesundheitsämtern ausgeben und Zutritt zu Wohnungen verschaffen wollen, um an Geld und Wertgegenstände zu kommen.

Grundsätzlich gilt: Wenn Sie Anrufer nicht zuordnen können, fragen Sie nach Fakten, die nur tatsächliche Verwandte wissen können und legen Sie am besten sofort auf, wenn Sie sich bedrängt fühlen. Geben Sie am Telefon keine Auskunft über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse. Seien Sie an der Haustür immer vorsichtig, wenn Unbekannte klingeln und sich beispielsweise als angebliche Krisenhelfer vorstellen. Händigen Sie niemals Bargeld oder Wertgegenstände an fremde Personen aus. Bei Verlust oder Diebstahl von girocards und Kreditkarten wählen Sie umgehend den Sperr-Notruf 116 116*. Dieser ist rund um die Uhr erreichbar.

 

* Sperr-Notruf 116 116 aus Deutschland kostenfrei. Aus dem Ausland mit jeweiliger Landesvorwahl von Deutschland vorweg (meist +49). Sollte der Sperr-Notruf in seltenen Fällen aus dem Ausland nicht geroutet werden können, gibt es alternativ die Rufnummer +49 (0) 30 4050 4050; Gebühren für Anrufe aus dem Ausland abhängig vom ausländischen Anbieter/Netzbetreiber.

Corona-Krise - Anzahl Taschendiebstähle sinkt, Betrüger bleiben kreativ.pdf (pdf, 103,59 KB)

 

27.03.2020

Corona-Virus: Tipps fürs Geldabheben am Automaten

Frankfurt, 27. März 2020 – Laut Deutscher Bundesbank heben die Deutschen derzeit deutlich mehr Bargeld ab als gewöhnlich. Immer schon war es wichtig, bei der Bedienung von Geldautomaten auf ausreichend Abstand zu anderen Personen zu achten. In Zeiten des Corona-Virus ist jedoch ein Sicherheitsabstand von mindestens 1,5 Metern unbedingt einzuhalten und gegebenenfalls einzufordern. Um den direkten Kontakt mit bloßen Händen zu vermeiden, können Karteninhaber Schutzhandschuhe, ein Taschentuch oder einen Stift für die Bedienung des Automaten nutzen. Dabei ist es besonders wichtig, die PIN-Eingabe zu verdecken. Falls die Eingangstür der Bank oder Sparkasse nicht bereits geöffnet ist, kann mit den genannten Hilfsmitteln auch der automatische Türöffner betätigt werden. Bei Verlust oder Diebstahl der girocard verhindert ein schnelles Sperren größere Schäden. Der zentrale Sperr-Notruf 116 116* für girocards und die meisten Kreditkarten ist auch in Zeiten von COVID-19 weiterhin rund um die Uhr telefonisch erreichbar.

 

* Sperr-Notruf 116 116 aus Deutschland kostenfrei. Aus dem Ausland mit jeweiliger Landesvorwahl von Deutschland vorweg (meist +49). Sollte der Sperr-Notruf in seltenen Fällen aus dem Ausland nicht geroutet werden können, gibt es alternativ die Rufnummer +49 (0) 30 4050 4050; Gebühren für Anrufe aus dem Ausland abhängig vom ausländischen Anbieter/Netzbetreiber.

Corona-Virus - Tipps fürs Geldabheben am Automaten.pdf (pdf, 103,59 KB)

 

16.03.2020

Verbraucher-Tipp: Sperrnummer im Handy speichern

Frankfurt, 16. März 2020 – Bei Verlust oder Diebstahl der girocard ist der Schreck groß. Karteninhaber, die den Sperr-Notruf 116 116* im Handy gespeichert haben, können schnell reagieren. Mit einem Anruf oder über die entsprechende App lässt sich die Karte sofort sperren und mögliche finanzielle Schäden verhindern. Hinweise zum richtigen Ablauf der Kartensperrung gibt kartensicherheit.de:

  • Während der Geschäftszeiten kann die girocard direkt beim eigenen Kredit- institut gesperrt werden. Zudem ist der zentrale Sperr-Notruf 116 116 rund um die Uhr erreichbar.
  • Karteninhaber sollten für die Sperrung ihre IBAN (alternativ Bankleitzahl und Kontonummer) bereithalten und den Zeitpunkt der Kartensperrung notieren.
  • Bei Diebstahl ist es wichtig, Anzeige bei der Polizei zu erstatten. Diese veranlasst zusätzlich die Sperrung des Lastschriftverfahrens per Unterschrift. 
  • Unter www.kartensicherheit.de gibt es einen nützlichen SOS-Infopass mit allen wichtigen Sperrnummern auf einen Blick. Verbraucher können ihn durch eigene Angaben wie zum Beispiel IBAN ergänzen. Einfach ausdrucken und getrennt von den Zahlungskarten aufbewahren.
  • Gut zu wissen: Über den Sperr-Notruf 116 116 können neben Zahlungskarten auch weitere Medien, wie z.B. die elektronische Identitätsfunktiondes neuen Personalausweises, gesperrt werden.

 

* Sperr-Notruf 116 116 aus Deutschland kostenfrei. Aus dem Ausland mit jeweiliger Landesvorwahl von Deutschland vorweg (meist +49). Sollte der Sperr-Notruf in seltenen Fällen aus dem Ausland nicht geroutet werden können, gibt es alternativ die Rufnummer +49 (0) 30 4050 4050; Gebühren für Anrufe aus dem Ausland abhängig vom ausländischen Anbieter/Netzbetreiber.

Verbraucher-Tipp - Sperrnummer im Handy speichern.pdf (pdf, 125,86 KB)

 

27.02.2020

Kartensperrung auch per Fax möglich

Frankfurt, 27. Februar 2020 – Bei Verlust oder Diebstahl von Zahlungskarten sind Bank- und Sparkassenkunden verpflichtet, diese sofort zu sperren. Für Sprach- und Hörgeschädigte ist eine telefonische Sperrung jedoch oftmals nur schwer oder gar nicht möglich. Ein Service des Sperr-Notrufs bietet Hilfe: Alle girocards und die meisten Kreditkarten können auch per Faxformular gesperrt werden. Die zentrale Faxnummer lautet ebenso wie der telefonische Sperr-Notruf 116 116*. Die Fax­formulare sind auf www.kartensicherheit.de unter dem Menüpunkt „Karte sperren“ erhält­lich.

 

* Sperr-Notruf 116 116 aus Deutschland kostenfrei. Aus dem Ausland mit jeweiliger Landesvorwahl von Deutschland vorweg (meist +49). Sollte der Sperr-Notruf in seltenen Fällen aus dem Ausland nicht geroutet werden können, gibt es alternativ die Rufnummer +49 (0) 30 4050 4050; Gebühren für Anrufe aus dem Ausland abhängig vom ausländischen Anbieter/Netzbetreiber.

Kartensperrung auch per Fax möglich.pdf (pdf, 101,5 KB)

 

19.02.2020

Karneval und Fasching: Geschickte Taschendiebe unterwegs!

Frankfurt, 19. Februar 2020 – Deutschland im Narrenfieber: Der Karneval zieht nicht nur in die Innenstädte von Köln, Düsseldorf und Mainz ein, auch in anderen Regionen wird die „fünfte Jahreszeit“ ausgelassen gefeiert. Das bunte Treiben lockt allerdings auch Taschendiebe unter die Besucher. Auf dicht gedrängten Straßen und in überfüllten Kneipen ist es für sie ein Leichtes, Taschen und Geld-
beutel mit Zahlungskarten zu stehlen.

Damit es am Aschermittwoch kein böses Erwachen gibt, rät kartensicherheit.de:

  • Nehmen Sie nur so viel Bargeld mit, wie Sie tatsächlich benötigen.
  • Bewahren Sie Geld und Zahlungskarten in verschiedenen verschlossenen Innentaschen der Kleidung auf und prüfen Sie regelmäßig, ob alle Wert-
    gegenstände noch da sind.
  • Lernen Sie die Geheimzahl für Ihre girocard auswendig und notieren Sie diese nirgends.
  • Bei Verlust oder Diebstahl der Karte ist schnelles Handeln gefragt. Eine sofortige Sperrung ist bei Ihrem Kreditinstitut oder beim Sperr-Notruf
    116 116* möglich. Alternativ gibt es auch die Sperr-App 116 116: Hier können die Daten der Zahlungskarten gespeichert und girocards direkt
    aus der App gesperrt werden.
  • Bei Diebstahl sollten Sie Anzeige bei der Polizei erstatten. Diese veranlasst zusätzlich die Sperrung des Lastschriftverfahrens per Unterschrift.

 

* Sperr-Notruf 116 116 aus Deutschland kostenfrei. Aus dem Ausland mit jeweiliger Landesvorwahl von Deutschland vorweg (meist +49). Sollte der Sperr-Notruf in seltenen Fällen aus dem Ausland nicht geroutet werden können, gibt es alternativ die Rufnummer +49 (0) 30 4050 4050; Gebühren für Anrufe aus dem Ausland abhängig vom ausländischen Anbieter/Netzbetreiber.

Karneval - Vorsicht Taschendiebe.pdf (pdf, 69,54 KB)

 

23.01.2020

PIN-Eingabe immer verdecken

Frankfurt, 23. Januar 2020 – Lange Warteschlangen an Geldautomaten oder elektronischen Kassen im Handel sind bei Kriminellen sehr beliebt. Dort, wo dichtes Gedränge herrscht, haben sie oftmals leichtes Spiel: Bei der PIN-Eingabe werfen sie beispielsweise einen Blick über die Schulter des Vordermannes, um die Geheimzahl auszuspionieren. Gelingt es den Betrügern anschließend auch den Geldbeutel samt girocard zu stehlen, haben sie Zugang zum Konto – zumindest bis zum Zeitpunkt der Kartensperrung durch den Kunden. Verbraucher können sich vor solchen Szenarien mit ein paar einfachen Regeln effektiv schützen:

  • Bei der PIN-Eingabe immer die Tastatur mit der freien Hand oder dem Geld­beutel verdecken.
  • Geheimzahl nicht notieren, sondern im Kopf haben.
  • Auf einen angemessenen Abstand zum nächsten Kunden achten und falls nötig, um Diskretion bitten.
  • Zahlungskarten sicher aufbewahren, zum Beispiel in einer verschlossenen Innentasche der Kleidung.
  • Gestohlene oder verlorene girocards müssen sofort gesperrt werden. Unter dem Sperr-Notruf 116 116* ist das rund um die Uhr möglich. Alternativ gibt es die Sperr-App 116 116: Hier können die Daten der Zahlungskarten gespeichert und girocards direkt aus der App gesperrt werden.
  • Bei Diebstahl sollten Karteninhaber Anzeige bei der Polizei erstatten. Diese veranlasst zusätzlich die Sperrung des Lastschriftverfahrens per Unterschrift

 

* Sperr-Notruf 116 116 aus Deutschland kostenfrei. Aus dem Ausland mit jeweiliger Landesvorwahl von Deutschland vorweg (meist +49). Sollte der Sperr-Notruf in seltenen Fällen aus dem Ausland nicht geroutet werden können, gibt es alternativ die Rufnummer +49 (0) 30 4050 4050; Gebühren für Anrufe aus dem Ausland abhängig vom ausländischen Anbieter/Netzbetreiber.

PIN-Eingabe immer verdecken.pdf (pdf, 69,42 KB)

 



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