Glossar

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3D Secure

3D Secure ist ein Sicherheitsstandard für Online-Händler, der von Mastercard und Visa gemeinsam entwickeltet wurde. Dadurch sollen nicht nur die Risiken durch Betrug im E-Commerce-Sektor minimiert werden, es lassen sich auch zusätzliche Umsätze generieren und die Kundenbindung über das Internet fördern. Das Verfahren ermöglicht es Karteninhabern, sich während des Bezahlvorgangs mit einem persönlich vergebenen Passwort zu authentifizieren. Mit der Einführung des Sicherheitsstandards geht eine Haftungsumkehr ('Liability Shift') einher, womit ein vom Kunden reklamierter E-Commerce-Umsatz nicht mehr dem Händler zurückgegeben werden kann, wenn dieser die 3D Secure -Technologie unterstützt. Weitere Informationen erhalten Sie unter Mastercard Secure Code oder unter Verified by Visa.

Ablehnung
Negative Antwort auf eine Autorisierungsanfrage: Die Kartenausstellerbank (deren Repräsentant oder beauftragter Dienstleister) lehnt den angefragten Umsatz ab.
Abrechnung

Verfahrensweise zur Herbeiführung des gegenseitigen Zahlungsausgleiches der Issuer- und Acquirer-Banken untereinander für die pro Tag jeweils abgerechneten Kartenumsätze (einschl. Gebühren).

Abrechnungsdaten
Alle Transaktionsdaten, die erforderlich sind, um Kartenumsätze zwischen Acquirer­ und Issuer-Banken ordnungsgemäß abzurechnen wie z.B. MCC (Merchant Category Code), Ländercode, Betrag, Uhrzeit.
Abschneiden von Daten
Bei der Transaktionsdurchführung erlangte Informationen werden nicht oder nur teilweise auf Belegen ausgedruckt. Beispiel: MasterCard schreibt vor, dass GAA-Quittungsbelege die Kartennummer nur in verkürzter Form enthalten dürfen. Auch viele Händler gehen dazu über, die Terminals so zu programmieren, dass die Kartennummer beim Quittungsbeleg nicht mehr vollständig ausgedruckt wird. Auf diese Weise kann verhindert werden, dass Betrüger durch weggeworfene Belege, z.B. aus dem Papierkorb, in den Besitz gültiger Kartendaten gelangen.
Acceptance
Annahme von Zahlungskarten durch einen Vertragshändler (Institut – Geldautomat / Handel – POS)
acceptance network
Die von der Händlerbank geschaffene Infrastruktur zur Gewährleistung der Akzeptanz von Zahlungskarten. Zur Infrastruktur gehören üblicherweise: Geldautomaten, POS-Terminals und Kommunikationsnetzwerke zur Steuerung (Routing) von Transaktionsdaten und –informationen.
Access Point
Dieser Begriff umfasst die gesamte Technik, die für den Netzzugang benötigt wird. Dazu gehören folgende Einzelkomponenten: Der Zugang zum Online-Routingservice, zu den Autorisierungs-Dienstleistungen sowie zusätzliche Sicherheitsmodule für die PIN-Verschlüsselung und –Prüfung.
Account Number
Eine von der Karten ausgebenden Bank erteilte Kontonummer, um ein Kartenkonto für die Belastung mit Transaktionen zuzuordnen.
Acquirer
Vertragsunternehmensabrechnende Bank
Activity File
Die Karteneinsatzdatei enthält die Transaktionsdaten für ein bestimmtes Kartenkonto innerhalb eines bestimmten Zeitraumes. Bei 'im Auftrag einer Karten ausgebenden Bank' ausgeführten Dienstleistungen (on-behalf services) erfolgt vor jeder Autorisierung einer Transaktion ein Abgleich mit dieser Datei, um sicherzustellen, dass der von der Karten ausgebenden Bank vorgegebene Verfügungsrahmen nicht überschritten wird.
Affiliate Licensee
Mitgliedsinstitut mit Unterlizenz eines Hauptlizenzinhabers (z.B. Kartenorganisation). Unter lizenzrechtlicher Verantwortlichkeit des Hauptlizenzinhabers kann sich der Unterlizenznehmer als Issuer und/oder Acquirer betätigen.
AIS
Zielsetzung von AIS ist die Unterstützung von Händlerbanken, Händlern, Service Providern und anderen externen Dienstleistern beim sicheren Umgang mit sensiblen Karten- und Transaktionsdaten. Das Programm definiert Sicherheitsanforderungen für die Verarbeitung, Speicherung und Übertragung von vertraulichen Informationen. Damit sollen eventuelle Sicherheitslücken in den eigenen Systemen identifiziert und mögliche Folgeschäden abgewendet werden. AIS ist Teil des gemeinsamen Standards PCI.
Akzeptanz
Annahme von Zahlungskarten durch einen Vertragshändler (Institut – Geldautomat / Handel – POS)
Akzeptanznetz
Die von der Händlerbank geschaffene Infrastruktur zur Gewährleistung der Akzeptanz von Zahlungskarten. Zur Infrastruktur gehören üblicherweise: Geldautomaten, POS-Terminals und Kommunikationsnetzwerke zur Steuerung (Routing) von Transaktionsdaten und –informationen.
Akzeptanzstelle
Handels- und Dienstleistungsunternehmen, die mit einer Acquirer-Bank eine vertragliche Vereinbarung zur Akzeptanz von Zahlungskarten schließen. Ein solcher Akzeptanzvertrag (Händlervertrag) regelt, unter welchen Bedingungen Zahlungksarten akzeptiert werden.
Antwortzeit
Zeit, die zur Beantwortung einer elektronischen Anfrage benötigt wird.
Application Authentication Cryptogram
Ein Kryptogramm, welches bei der Echtheitsprüfung von abgelehnten Chiptransaktionen erstellt wird.
Applikationskrytogramm
Ein Kryptogramm, welches bei der Echtheitsprüfung von abgelehnten Chiptransaktionen erstellt wird.
Approval
Eine Genehmigungsanfrage über einen Umsatz (Transaktion) wird von dem Händler weiter an die kartenausstellende Bank (Issuer) oder deren Dienstleiter geleitet. Die Genehmigung (Autorisierung) des Umsatzes erteilt der Acquirer und leitet diese bewilligte Transaktion wiederum an den Händler weiter.
Assessment Fee
Eine Gebühr, die jede Mitgliedsbank an die Kartenorganisation für die Wahrnehmung gemeinschaftlicher Steuerungs-, Management- und Sicherheitsaufgaben zahlen muss.
Assessment Fee
Bezeichnet den Zahlungsbeitrag einer Mitgliedsbank an die das Zahlungssystem betreibende Verbundorganisation zur Wahrnehmung gemeinschaftlicher Steuerungs-, Management- und Sicherheitsaufgaben.
Asymmetrisches Verschlüsselungsverfahren
Das asymmetrische Verschlüsselungsverfahren benötigt im Gegensatz zur symmetrischen Verschlüsselung zwei Schlüssel zum Ver- und Entschlüsseln. Beide Schlüssel sind unabhängig von einander und lassen sich nicht gegenseitig ermitteln. Siehe auch Privatschlüssel und Öffentlicher Schlüssel.
ATM
Automated Teller Machine / Geldausgabeautomat (GA/GAA)
Aufforderung zur Kontaktaufnahme

Nach Autorisierungsanfrage durch den Händler erhält er die Autorisierungsantwort, dass er zwecks Genehmigung mit dem Karten ausgebenden Institut oder dessen Prozessor Kontakt aufnehmen soll. Dient lediglich zur zusätzlichen Identifikation des rechtmäßigen Karteninhabers bei ungewöhnlichem Umsatzverhalten und nicht zur Bonitätsüberwachung.

Austausch von Abrechnungsdaten (Clearing)
Clearing beschreibt die Abwicklung der Zahlung (Belastung und Gutschrift des Zahlungsbetrages) zwischen der Händlerbank und dem Karten ausgebenden Institut
Authentication
Es handelt sich um ein Sicherheitsverfahren, durch dessen Anwendung der Empfänger prüft, ob eine von ihm empfangene Nachricht nicht nur echt und vollständig ist, sondern tatsächlich auch von der in der Nachricht angegebenen Quelle stammt. Bei Chipkarten werden digitalisierte Unterschriften verwandt, wobei zwei miteinander kommunizierende Stellen (z.B. Chipkarte und Chipterminal oder Chipkarte und Issuer-Host-Rechner der Ausstellerbank) in der Lage sind, eine gegenseitige Echtheitsprüfung durchzuführen.
Authentification
Legitimation des Kunden bei der Bezahlung durch seine Unterschrift oder PIN-Eingabe.
Authentifizierung
Legitimation des Kunden bei der Bezahlung durch seine Unterschrift oder PIN-Eingabe.
Authorisation
Verfahren zur Genehmigung oder Ablehnung von Kartenumsatzanfragen. Die Umsatzanfrage wird durch das Händlerterminal oder den Geldautomaten an die Karten ausgebende Bank oder Sparkasse bzw. das beauftragte Rechenzentrum (Prozessor) gerichtet. Die Antwort kann eine Genehmigung, eine Umsatzablehnung, Aufforderung zum Karteneinzug oder zur Legitimationsprüfung bedeuten.
Authorisation Code
Die Genehmigungsnummer wird infolge einer Autorisierungsanfrage von der Karten ausgebenden Bank (Issuer) vergeben und wiederum von dem Acquirer an den Händler bestätigt. Ohne diese Genehmigungsnummer hat der Händler für die Transaktion keine Zahlungsgarantie.
Authorisation Limits
Das Karten ausgebende Institut setzt Parameter für die Nutzungsmöglichkeiten und das Limit der Karte fest. Jede Autorisierungsanfrage wird nach diesen Parametern geprüft und es wird ein entsprechender Antwortcode gesendet (-> Genehmigung -> Ablehnung -> Call Referral -> Karte einziehen).
Autorisierte Zertifizierungsinstanz
Zentrale Instanz innerhalb eines kryptographischen Systems, beauftragt und ermächtigt, öffentliche Schlüssel für alle Systemteilnehmer zu signieren und die Ergebnisse in Form von 'public key certificates' an die jeweiligen Schlüsselinhaber zurückzusenden.
Autorisierung
Verfahren zur Genehmigung oder Ablehnung von Kartenumsatzanfragen. Die Umsatzanfrage wird durch das Händlerterminal oder den Geldautomaten an die Karten ausgebende Bank oder Sparkasse bzw. das beauftragte Rechenzentrum (Prozessor) gerichtet. Die Antwort kann eine Genehmigung, eine Umsatzablehnung, Aufforderung zum Karteneinzug oder zur Legitimationsprüfung bedeuten.
Autorisierungsparameter
Das Karten ausgebende Institut setzt Parameter für die Nutzungsmöglichkeiten und das Limit der Karte fest. Jede Autorisierungsanfrage wird nach diesen Parametern geprüft und es wird ein entsprechender Antwortcode gesendet (-> Genehmigung -> Ablehnung -> Call Referral -> Karte einziehen).
BaFin
Abkürzung für Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Die BaFin vereinigt seit Mai 2002 die Aufsicht über Banken, Finanzdienstleister, Versicherer und den Wertpapierhandel unter einem Dach.
Balance Inquiry
Kontostandsabfrage eines Karteninhabers am Geldautomat.
Bank Identification Number
Ist die eindeutige Identifikationsnummer eines Zahlungssystems, die einer Mitgliedsbank oder –sparkasse zugeteilt wird.
Bankidentifikationsnummer
Ist die eindeutige Identifikationsnummer eines Zahlungssystems, die einer Mitgliedsbank oder –sparkasse zugeteilt wird.
BankNet
MasterCard eigenes Kommunikationsnetz zur Abwicklung des gesamten 'interregionalen' und unterschriftsgestützten MasterCard-Transaktionsverkehrs. BankNet und EPS-Netz sind über einen Zugangsknoten miteinander verbunden. Dies ermöglichst außereuropäischen Acquirer-Banken den Datenaustausch mit europäischen Issuer-Banken und umgekehrt. Siehe hierzu auch MasterCard Debit Switch (MDS).
Bargeldabhebung
Der Vorgang der Bargeldabhebung z.B. an einem Geldautomaten (GA). Wenn mehrere Funktionen am Geldautomaten angeboten werden, z.B. Aufladen des GeldKarte-Chips, ist eine Auswahl zu treffen. Im Ausland wird die Bargeldabhebung am Geldautomaten meist mit 'Cash Withdrawal' angezeigt.
Bargeldbeschaffung
Kartenverfügung zur Bargeldbeschaffung - entweder an einem Geldautomaten (ATM) oder in der Geschäftsstelle einer Mitgliedsbank oder einer dazu ermächtigten Agentur.
Behavioural Scoring
Beobachtung des Karteneinsatzes im Hinblick auf aus dem Rahmen fallenden Transaktionen. Verhaltens-Scoring ist eine Methode zur Betrugsbekämpfung. Es wird überprüft, inwieweit sich der gegenwärtige Karteneinsatz eines Karteninhabers bezogen auf die Transaktionen im Widerspruch zu seinem bisherigen Karteneinsatz befindet.
Beitragsgebühr
Eine Gebühr, die jede Mitgliedsbank an die Kartenorganisation für die Wahrnehmung gemeinschaftlicher Steuerungs-, Management- und Sicherheitsaufgaben zahlen muss.
Betrügerischer Kartenantrag
Bezeichnet die Handlungsweise einer Person, die in Ihrem Kartenantrag gegenüber der Karten ausgebenden Bank oder Sparkasse unwahre Angaben zur betrügerischen Erlangung einer Zahlungskarte macht.
Betrügerischer Karteneinsatz
Wenn der Karteninhaber weder eine Transaktion selbst tätigt, noch eine andere Person dazu berechtigt, seine Karte oder Kartennummer einzusetzen, handelt es beim Zustandekommen einer Transaktion um einen betrügerischen Karteneinsatz. In manche dieser Betrugsarten kann auch der Händler/Vertragspartner als Mittäter verwickelt sein.
Betrügerischer Vertragshändler
Dieser Begriff bezeichnet einen Händler, der sich wissentlich und vorsätzlich an betrügerischen Aktivitäten beteiligt.
BIC
BIC (Bank Identifier Code) ist eine international standardisierte Bankleitzahl, mit dem weltweit jeder direkt oder indirekt teilnehmende Partner eindeutig identifiziert werden kann. Sie besteht aus einer 8-11stelligen Buchstaben- und Zahlenkombination, die Aufschluss über Institut, Land, Ort und gegebenenfalls Niederlassung gibt.
BIN

Ist die eindeutige Identifikationsnummer eines Zahlungssystems, die einer Mitgliedsbank oder Sparkasse zugeteilt wird.

Biometrics
Technische Verfahren, die aufgrund unverwechselbarer physischer Merkmale die eindeutige Identifikation ermöglichen. Hierzu zählen beispielsweise Fingerabdrücke, Gesichtsfeldabmessungen, IRIS-Erkennung (Auge).
Biometrie
Eine Wissenschaft, die biologische Daten und Merkmale (z.B. DNA, Fingerabdruck, Iris) misst und analysiert.
Biometrische Identifizierungsverfahren
Technische Verfahren, die aufgrund unverwechselbarer physischer Merkmale die eindeutige Identifikation ermöglichen. Hierzu zählen beispielsweise Fingerabdrücke, Gesichtsfeldabmessungen, IRIS-Erkennung (Auge).
Blankokarten
Es handelt sich um weiße Plastikkarten, die nur mit einem Magnetstreifen versehen sind. Täter bringen auf diese Blankokarten häufig die Daten von Echtkarten auf (-> Skimming = Auslesen eines Magnetstreifens einer Echtkarte) und setzen diese Karten betrügerisch ein.
Block
Von Sperrung spricht man, wenn eine Karten ausgebende Bank entscheidet, entweder bestimmte Funktionalitäten auf dem Chip oder die Nutzung der Karte an sich zu unterbinden.
Blockchain
Blockchain, dt.: Datenblockkette, bezeichnet eine innovative Technologie, die speziell für die Zahlungsabwicklung von Transaktionen mit der virtuellen Währung Bitcoin entwickelt wurde.
Botnet oder Botnetz
Eine Gruppe illegaler, automatisierter Computerprogramme.
Branche
Unterteilung der Unternehmen in Abhängigkeit Ihrer geschäftlichen Tätigkeit bzw. Ihres Produkt- oder Dienstleistungsangebotes.
Brand
Der Markenname eines bestimmten Kartenprodukts, das innerhalb eines festgelegten Territoriums zum Einsatz als Zahlungsmedium zugelassen ist.
Brand Mark
Kombination von Namen, Symbolen und Farben als eigentumsrechtlich geschütztes Markenzeichen zur visuellen Verkörperung der Markenidentität.
Business Card
Ein Kartentyp für Unternehmen, i.d.R. unter zehn Mitarbeitern, zur Bezahlung geschäftlicher Aufwendungen. Auf der Karte kann sowohl der Name des nutzungsberechtigten Karteninhabers als auch der Firmenname erscheinen. Der monatliche Zahlungsausgleich erfolgt, je nach betriebsinterner Vereinbarung, über das Geschäftskonto oder zu Lasten des Mitarbeiter-Privatkontos.
Business-to-Business Commerce
Mit einer Firmenkarte (Purchasing Card, Corporate Card etc.) bezahlt ein Unternehmen Dienstleistungen oder auch Waren an ein anderes Unternehmen.
Call Referral
Bei dieser Beantwortung einer Genehmigungsanfrage fordert der Issuer den Acquirer auf, zusätzliche Informationen an ihn (oder seinen Dienstleister) zu übermitteln. Erst danach wird seitens des Issuers entschieden, ob dieser Umsatz genehmigt oder abgelehnt wird.
Card Authentication Method
Verfahren zur Prüfung der Echtheit einer Karte. Bei Kreditkarten mit Magnetstreifen schließt dies auch das Vorhandensein eines Hologramms ein, das vom Händler durch Augenschein überprüft wird. Die Echtheitsprüfung der verschlüsselten Daten im Magnetstreifen erfolgt durch den Issuer. Im Falle von Chipkarten mit verschlüsselten Daten im Chip erfolgt die Echtheitsprüfung durch das Chipterminal oder ebenfalls beim Issuer.
Card Issuer
Eine Bank, die Zahlungskarten ausgibt, Transaktionen ihrer Karteninhaber von anderen Mitgliedsbanken bzw. Händlern entgegennimmt, Zahlungen mit der Karte garantiert und die entsprechenden mit der Karte getätigten Umsätze vom Konto des Karteninhabers einzieht.
Card Personalisation
Herstellung (Druck), Prägung und Kodierung der Karten sowie deren Ausstattung mit allen Merkmalen und Servicefunktionen, die eine Issuer-Bank ihren Karteninhabern zur Verfügung stellen möchte.
card personalisation

Herstellung (Druck), Prägung und Kodierung der Karten sowie deren Ausstattung mit allen Merkmalen und Servicefunktionen, die eine Issuer-Bank ihren Karteninhabern zur Verfügung stellen möchte.

card risk management
Bezogen auf die Chipkarten bezeichnet dieser Begriff eine Reihe von Prüfungsmöglichkeiten und Abwicklungsoptionen, die mit einem Chip zur Verfügung stehen, um Betrugsschäden zu reduzieren. Beispielsweise könnte eine Chipkarte so programmiert sein, dass jede 'x'-te Transaktion online autorisiert werden muss. Auch ein Online-Limit – ein Betrag, ab dem eine Onlineautorisierung von der Karte verlangt wird, kann eingestellt werden.
Card Trapping
Als Lebanese Loop bezeichnet man eine Form des Trickdiebstahls. Dabei werden die Geldautomaten so manipuliert, dass die Zahlungskarten nach dem Einführen in den Karteneinzugsschlitz nicht mehr herausgegeben werden. Die Kunden gehen dann irrtümlich davon aus, dass ihre Karte einbehalten wurde. Tatsächlich aber steckt sie noch im – allerdings manipulierten - Karteneinzugsschlitz und wird von den Trickbetrügern entnommen, sobald sich die Geschädigten von den Automaten entfernt haben.
Card-Not-Present-Environment
Eine Umgebung, bei der Transaktionen unter den folgenden Bedingungen getätigt werden: Der Karteninhaber ist nicht präsent und/oder die Karte liegt physisch nicht vor. Hierzu zählen Transaktionen in den Bereichen: electronic commerce, schriftliche oder telefonische Bestellungen (Versandhandel), Abbuchungsaufträge und telefonische Dienstleistungen.
Cardholder
Eine Person, für die eine Karte rechtmäßig ausgestellt wurde. Die Zuordnung des Kartenkontos erfolgt über die Kartennummer des Inhabers.
Cardholder activated terminal
Terminal-Automat zur Selbstbedienung, stellt bestimmte Produkte oder Dienstleistungen zur Verfügung und ist meist in Bahnhöfen, an Flughäfen, Tankstellen, Mautstellen, in Parkhäusern sowie anderen Servicebereichen anzutreffen.
Cardholder verification method
Verfahren zur Feststellung der persönlichen Legitimation eines Karteninhabers. Hierzu zählen z.B. Unterschriftsvergleiche und PIN-Prüfung; künftig können auch biometrische Prüfungsverfahren zur Anwendung kommen.
Cardholder Verification Method
Hierbei wird die Karteninhaberechtheit geprüft. Dies geschieht durch Prüfung der Unterschrift, oder auch durch die Eingabe der PIN (personal identification number – Geheimzahl).
Cash Disbursement
Kartenverfügung zur Bargeldbeschaffung - entweder an einem Geldautomaten (ATM) oder in der Geschäftsstelle einer Mitgliedsbank oder einer dazu ermächtigten Agentur.
Cash Trapping
Cash Trapping (wörtlich übersetzt Geldfalle) bezeichnet die Manipulation des Geldautomaten, bei dem am Ausgabeschacht eine täuschend echt aussehende zusätzliche Abdeckleiste so angebracht wird, dass die Ausgabe der Geldscheine verhindert wird. Bei den Kunden, die vergebens auf ihr Geld warten, entsteht der Eindruck, dass die Geldausgabe gestört ist. Sobald sich die Kunden vom Geldautomaten entfernt haben, entnehmen die Täter die Blende mit dem daran haftenden Bargeld.
Cash Withdrawal
Der Vorgang der Bargeldabhebung z.B. an einem Geldautomaten (GA). Wenn mehrere Funktionen am Geldautomaten angeboten werden, z.B. Aufladen des GeldKarte-Chips, ist eine Auswahl zu treffen. Im Ausland wird die Bargeldabhebung am Geldautomaten meist mit 'Cash Withdrawal' angezeigt.
CAT
Terminal-Automat zur Selbstbedienung, stellt bestimmte Produkte oder Dienstleistungen zur Verfügung und ist meist in Bahnhöfen, an Flughäfen, Tankstellen, Mautstellen, in Parkhäusern sowie anderen Servicebereichen anzutreffen.
CDA
Die Abkürzung CDA steht für „Combined Data Authentification“, ein Sicherheitsverfahren für neue Kartengenerationen mit Chips, das besser vor Missbrauch schützen soll. Bei CDA wird eine Kombination dynamischer Karten- und Terminaldaten mit einem eigenen, nicht auslesbaren RSA-Key zur Echtheitssprüfung signiert. Die Daten lassen sich nicht kopieren, und die PIN geht auch nur verschlüsselt über die Leitung. Die Deutsche Kreditwirtschaft schreibt für Debitkarten den Einsatz von DDA oder CDA zwingend vor.
Central Acquiring
Ein zentraler Acquirer verarbeitet Transaktionen von einem international tätigen Unternehmen (Airline, Hotel, Autovermietung, etc.).
Central Acquisition
Grenzüberschreitendes Vertragsunternehmensgeschäft mit zentraler Abrechnung.
Central Issuing
Ein internationales Unternehmen, dessen Mitarbeiter in unterschiedlichen Ländern tätig sind, gibt Karten von einer zentralen Bank heraus.
CEO-Fraud

Bei der in Deutschland noch relativ neuen Betrugsmasche gibt sich der Betrüger als Geschäftsführer oder Vorstandsmitglied des Unternehmens aus und bittet einen für die Bankgeschäfte verantwortlichen Mitarbeiter zumeist per gefälschter E-Mail-Adresse, einen hohen Geldbetrag dringend ins Ausland zu überweisen.

Certification
Dieser Vorgang dient zur Datenverschlüsselung auf der Basis so genannter öffentlicher Verschlüsselungsverfahren. Hierbei handelt es sich um die digitale Zuordnung eines 'öffentlichen Schlüssels'. Der Eigentümer übergibt diesen einer hierzu ermächtigten Zertifizierungsstelle zur digitalen Signierung. Das Resultat wird dem Eigentümer in Form eines 'public key certificate' wieder zurückgesandt
Certification Authority
Zentrale Instanz innerhalb eines kryptographischen Systems, beauftragt und ermächtigt, öffentliche Schlüssel für alle Systemteilnehmer zu signieren und die Ergebnisse in Form von 'public key certificates' an die jeweiligen Schlüsselinhaber zurückzusenden.
Charge Card
Zahlungskarte oder Kreditkarte für ein Kartenkonto, auf dem die laufenden Verfügungen/Transaktionen über einen bestimmten Zeitraum und dann per Stichtag bzw. meist monatlich gesammelt in Rechnung gestellt werden. Der Karteninhaber gleicht dann den Gesamtsaldo für den jeweiligen Abrechnungszeitraum voll aus.
Chargeback
Rückbelastung eines Kartenumsatzes an den Acquirer durch die Issuer Bank. Das Verfahren wird angewandt, wenn ein bereits abgerechneter Umsatz vom Karteninhaber aus Gründen reklamiert oder bestritten wird, für die ein Rückbelastungsrecht vorgesehen ist. Der Begriff 'chargeback' bezeichnet auch den die Rückbelastung bewirkenden elektronischen Datenaustausch zwischen Issuer-Bank und Acquirer-Bank.
Chargeback
Rückbelastung eines Kartenumsatzes an den Acquirer durch die Issuer Bank. Das Verfahren wird angewandt, wenn ein bereits abgerechneter Umsatz vom Karteninhaber aus Gründen reklamiert oder bestritten wird, für die ein Rückbelastungsrecht vorgesehen ist. Der Begriff 'chargeback' bezeichnet auch den die Rückbelastung bewirkenden elektronischen Datenaustausch zwischen Issuer-Bank und Acquirer-Bank.
Chargeback Period
Anzahl der Kalendertage, gerechnet vom Ausstellungsdatum des Transaktionsbeleges (oder dem Tag der Verarbeitung der Transaktion, je nach Anwendbarkeit), während dieser ein Issuer vom Rückbelastungsrecht Gebrauch machen kann.
Chargeback Zeitraum
Anzahl der Kalendertage, gerechnet vom Ausstellungsdatum des Transaktionsbeleges (oder dem Tag der Verarbeitung der Transaktion, je nach Anwendbarkeit), während dieser ein Issuer vom Rückbelastungsrecht Gebrauch machen kann.
Chip Card
Karte mit integriertem Mikroprozessor (Chip) zur Durchführung von Chip- sowie auch Magnetstreifentransaktionen. Chipkarten verfügen über einen Datenspeicher und logische Rechnerkapazität. Neben der Nutzung im Zahlungsverkehr können Chipkarten noch zusätzliche Servicefunktionen übernehmen. Für Chipkarten werden häufig auch die Bezeichnungen 'smart card', 'integrated circuit card', 'ICC' und 'IC Card' verwendet.
Chip Card Terminal
POS-Terminal, das Chipkarten lesen kann.
Chip Card Transaction
Transaktion mit Chipkarte an einem Terminal mit Chipkartenleser. Die Daten werden im Chip vom Terminal elektronisch gelesen und bei der Genehmigungsanfrage verschlüsselt mitgesandt.
Chip-TAN-Verfahren

Das Chip-TAN-Verfahren (oft auch als SmartTAN-Verfahren bezeichnet) funktioniert nur mit einem separaten TAN-Generator. Der Kunde steckt seine mit einem Chip ausgestattete PIN-geschützte Zahlungskarte in den TAN-Generator, um die jeweilige Transaktion zu autorisieren.

Chipkarte
Karte mit integriertem Mikroprozessor (Chip) zur Durchführung von Chip- sowie auch Magnetstreifentransaktionen. Chipkarten verfügen über einen Datenspeicher und logische Rechnerkapazität. Neben der Nutzung im Zahlungsverkehr können Chipkarten noch zusätzliche Servicefunktionen übernehmen. Für Chipkarten werden häufig auch die Bezeichnungen 'smart card', 'integrated circuit card', 'ICC' und 'IC Card' verwendet.
Chipkartentransaktion
Transaktion mit Chipkarte an einem Terminal mit Chipkartenleser. Die Daten werden im Chip vom Terminal elektronisch gelesen und bei der Genehmigungsanfrage verschlüsselt mitgesandt.
Cirrus

Cirrus ist Name und Markenzeichen eines internationalen ATM-Systems (Verbund von Geldautomaten), das Mastercard International gehört und von Cirrus System Incorporated (Mastercard-Tochtergesellschaft) betrieben wird. Mastercard-Karten und bankeigene Karten nationaler Debit- und Kredit-Systeme nehmen am Cirrus-Programm teil. Karteninhaber der teilnehmenden Banken haben Zugang zu dem als Cirrus ATM Network bekannten internationalen Geldautomatennetz.

Clearing
Verfahren des elektronischen Austauschs von Kartenumsatzdaten zwischen der Händlerbank und dem Karten ausgebenden Institut.
Clearing
Clearing beschreibt die Abwicklung der Zahlung (Belastung und Gutschrift des Zahlungsbetrages) zwischen der Händlerbank und dem Karten ausgebenden Institut
Clearing Data
Alle Transaktionsdaten, die erforderlich sind, um Kartenumsätze zwischen Acquirer und Issuer-Banken ordnungsgemäß abzurechnen wie z.B. MCC (Merchant Category Code), Ländercode, Betrag, Uhrzeit.
Cloud
Wolke, wird in diesem Zusammenhang als virtueller Speicherplatz verwendet
CNP
Eine Umgebung, bei der Transaktionen unter den folgenden Bedingungen getätigt werden: Der Karteninhaber ist nicht präsent und/oder die Karte liegt physisch nicht vor. Hierzu zählen Transaktionen in den Bereichen: electronic commerce, schriftliche oder telefonische Bestellungen (Versandhandel), Abbuchungsaufträge und telefonische Dienstleistungen.
Co-branded Card
Zahlungskarte, ausgestellt von einer Mitgliedsbank in Partnerschaft mit einem anderen Unternehmen, wobei die Firmenlogos beider Organisationen auf der Karte erscheinen. Zielgruppe ist der Kundenstamm des jeweils an dem Programm beteiligten Partners aus Handel, Dienstleistungssektor oder anderen Geschäftszweigen.
Co-branded Karte
Zahlungskarte, ausgestellt von einer Mitgliedsbank in Partnerschaft mit einem anderen Unternehmen, wobei die Firmenlogos beider Organisationen auf der Karte erscheinen. Zielgruppe ist der Kundenstamm des jeweils an dem Programm beteiligten Partners aus Handel, Dienstleistungssektor oder anderen Geschäftszweigen.
Collusion
Mittäterschaft (durch betrügerisches Einverständnis). Dieser Begriff bezeichnet die wissentliche und vorsätzliche Beteiligung an betrügerischen Aktivitäten.
Collusive Merchant
Dieser Begriff bezeichnet einen Händler, der sich wissentlich und vorsätzlich an betrügerischen Aktivitäten beteiligt.
Combined Data Authentification

Die Abkürzung CDA steht für „Combined Data Authentification“, ein Sicherheitsverfahren für neue Kartengenerationen mit Chips, das besser vor Missbrauch schützen soll. Bei CDA wird eine Kombination dynamischer Karten- und Terminaldaten mit einem eigenen, nicht auslesbaren RSA-Key zur Echtheitssprüfung signiert. Die Daten lassen sich nicht kopieren, und die PIN geht auch nur verschlüsselt über die Leitung. Die Deutsche Kreditwirtschaft schreibt für Debitkarten den Einsatz von DDA oder CDA zwingend vor.

Commission Rate
Prozentualer Anteil des Umsatzes, den eine Akzeptanzstelle an ihren Acquirer zahlt.
common purchase point
(Identifizierung eines Händlers als gemeinsame Karteneinsatz-Schnittstelle) Begriff zur Bezeichnung einer Vertragshändlerstelle, bei der der Verdacht besteht, dass Kartendaten ohne Kenntnis des Karteninhabers kompromittiert wurden (z.B. durch Kopieren der Magnetstreifendaten zur Erstellung einer Kartendublette)
Common Purchase Point
Eine Akzeptanzstelle, bei der der Verdacht besteht, dass Karteninhaberdaten ohne Kenntnis des Karteninhabers unrechtmäßig verwendet wurden, z.B. durch Kopieren des Magnetstreifen-Dateninhalts zur Erstellung von Kartendubletten ('White Plastic'). Im Debit-Bereich wird hierfür die Bezeichnung 'point of compromise' oder 'POC' verwendet.
Compliance Case
Wenn die Reklamation nicht auf herkömmlichem Wege (Chargeback Regulations) abgewickelt werden kann, besteht die Möglichkeit, den Sachverhalt unter Vorlage aller Beweismittel in einem Schlichtungsverfahren klären zu lassen.
Conversion Date
Das Datum, zu dem ein Betrag (Kartenumsatz) von einer Währung in eine andere umgerechnet wird, und zwar unter Verwendung des für Transaktionen dieser Art zutreffenden und an diesem Tag gültigen Umrechnungskurses.
Conversion Rate
Der Kurs, zu dem Beträge von einer Währung in eine andere umgerechnet werden.
Corporate Card
Kartenprodukt von MasterCard oder Visa, das für große Unternehmen und deren Mitarbeiter zur Bezahlung geschäftsbezogener Ausgaben bestimmt ist. Auf der Karte erscheint sowohl der Firmenname als auch der Name des berechtigten Karteninhabers. Firmenkarten dienen in der Regel der Bezahlung von Reise- und Bewirtungsausgaben, die üblicherweise über ein zentrales Firmenkonto abgerechnet werden, wobei die Ausstellerbank noch Zusatzinformationen mitliefert (z.B. separate Aufführung der Mehrwertsteuer), die dem Unternehmen eine zentrale Überwachung und Kontrolle derartiger Geschäftskosten erleichtert.
Counterfeit Card
Eine zu Betrugszwecken hergestellte Kartenfälschung, die durch Aufdruck oder Prägung in einer Weise personalisiert ist und/oder Systemkennzeichen trägt, die den Eindruck erwecken, es handele sich um eine echte, von dem betreffenden Issuer tatsächlich ausgestellte Karte. Der Begriff counterfeit card wird auch für Karten benutzt, die zwar rechtmäßig ausgestellt, jedoch später durch Umprägung und Umkodierung etc. verfälscht wurden.
Counterfeit-Fall
Totalfälschen/Duplizieren einer Originalkarte (Debit oder Kredit)
Country Code
Kennziffer zur Identifizierung eines bestimmten Landes. Die Ziffern gehören zu einem Block international anerkannter numerisch und alphabetisch aufgebauter Codenummern, die häufig in elektronischen Nachrichten zur Länderkennzeichnung benutzt werden.
CPP
(Identifizierung eines Händlers als gemeinsame Karteneinsatz-Schnittstelle) Begriff zur Bezeichnung einer Vertragshändlerstelle, bei der der Verdacht besteht, dass Kartendaten ohne Kenntnis des Karteninhabers kompromittiert wurden (z.B. durch Kopieren der Magnetstreifendaten zur Erstellung einer Kartendublette) – siehe auch POC (Point of Compromise.)
Credit Limit
Die Ausstellerbank räumt dem Inhaber einer Kreditkarte oder Charge Card pro Abrechnungszyklus einen maximalen Verfügungsrahmen ein. Die Höhe des Rahmenbetrages bestimmt die Bank und sie richtet sich individuell nach der Bonität und der Kontohistorie des Karteninhabers.
Credit Scoring
Kreditwürdigkeitsprüfung legt die Issuer-Bank fest, ob der Kartenantrag bewilligt oder abgelehnt wird. Zu den Kriterien der Bonitätsprüfung gehören u.a. Alter, Beruf, durchschnittliches Monatseinkommen etc.
Cross Border Issuing
Karteninhaber und Karten ausgebende Bank befinden sich in unterschiedlichen Ländern.
Cross Border Transaction
Internationale Transaktion bzw. grenzüberschreitende Transaktion, indem sich der Acquirer und die Bank (Issuer) in verschiedenen Ländern befinden.
Cross-Border Debit Processing
Das Processing von Umsätzen, die mit deutschen Debitkarten im Ausland bzw. mit Karten ausländischer Banken in Deutschland getätigt werden.
Crowdfunding
Crowdfunding setzt sich zusammen aus den beiden englischen Wörtern crowd (Menschenmenge) und funding (Finanzierung) und wird im Deutschen meist mit Schwarmfinanzierung übersetzt. Bei dieser Art der Geldbeschaffung unterstützen sowohl private Geldgeber als auch Organisationen oder Unternehmen Projekte oder Geschäftsideen in der Regel mit Eigenkapital. Dabei ist Crowdfunding nicht nur für die Menschen spannend, die auf diese Weise Ideen realisieren möchten, sondern auch für diejenigen, die dabei helfen. Die Finanzierung findet zumeist im Internet über eigens hierfür eingerichtete Crowdfunding-Plattformen statt. Crowdfunding.de bietet eine umfassende Übersicht und Links zu deutschen und internationalen Crowdfunding Plattformen: http://www.crowdfunding.de/plattformen/
Cryptogram
Ergebnis eines Verfahrens zur Datenverschlüsselung unter Verwendung kryptographischer Algorithmen, kryptographischer Schlüssel und anderer Informationen. Es wird häufig angewandt beim Austausch vertraulicher Informationen zwischen zwei Parteien. Bei Chiptransaktionen ermöglicht das Verfahren einen sicheren Datenaustausch zwischen Chip und Kartenausstellerbank.
Currency Conversion
Umrechnung der Transaktionswährung in die Abrechnungswährung der Kartenausstellerbank. Dies erleichtert den Datenaustausch im Autorisierungs-, Clearing- und Settlement- Verfahren. Im EPS-Netz und BankNet (MasterCard) oder VisaNet (Visa) ist die automatische Währungsumrechnung integraler Bestandteil beim Austausch von Autorisierungs-, Clearing- und Settlement-Daten.
CVC2 (Card Verification Code - Mastercard)

Kartenverifizierungscode dient zur Sicherheit bei Mailorder- und Internet-Transaktionen. Der Karteninhaber wird von dem Händler aufgefordert, neben der Kartennummer und des Gültigkeitsdatums auch noch die Kartenprüfnummer mitzuteilen. Die Kartenprüfnummer befindet sich auf dem Unterschriftsstreifen der Kartenrückseite. Diese weitere Sicherheitsabfrage ist nötig, um sicherzustellen, dass die Daten der Kartenvorderseite allein nicht für betrügerische Zwecke über Internet oder Mailorder missbraucht werden können.

CVM
Verfahren zur Feststellung der persönlichen Legitimation eines Karteninhabers. Hierzu zählen z.B. Unterschriftsvergleiche und PIN-Prüfung; künftig können auch biometrische Prüfungsverfahren zur Anwendung kommen.
CVV2 (Card Verification Value - Visa International)
Kartenverifizierungscode dient zur Sicherheit bei Mailorder- und Internet-Transaktionen. Der Karteninhaber wird von dem Händler aufgefordert, neben der Kartennummer und des Gültigkeitsdatums auch noch die Kartenprüfnummer mitzuteilen. Die Kartenprüfnummer befindet sich auf dem Unterschriftsstreifen der Kartenrückseite. Diese weitere Sicherheitsabfrage ist nötig, um sicherzustellen, dass die Daten der Kartenvorderseite nicht für betrügerische Zwecke über Internet oder Mailorder missbraucht werden.
Cybercrime
Cybercrime umfasst laut Bundeskriminalamt die Straftaten, die sich gegen das Internet, Datennetze, informationstechnische Systeme oder deren Daten richten oder mittels dieser Informationstechnik begangen werden.
Darknet

Darknets sind kriminelle Online-Marktplätze im verdeckten, anonymen Bereich des Internets (Underground Economy), in denen Waren illegal gehandelt werden.

Data Encryption Standard

DES – Datenverschlüsselungsstandard, Algorithmus zur Datenverschlüsselung, wird überwiegend in der Kreditwirtschaft und Finanzdienstleistungsbranche zur Verschlüsselung sensitiver Daten benutzt. DES ist ein symmetrisches Verschlüsselungsverfahren und unterstützt 128-, 192- und 256-Bit-Schlüssel. Angriffe, die bei den seinerzeit 56-Bit-Schlüsseln mit spezieller Hardware schon nach wenigen Stunden entschlüsselt werden konnten, werden lt. diverser Experten auf Jahre hinaus unmöglich sein.

DCC
Mit DCC (dynamische Währungsumrechnung) bezahlt der Karteninhaber in seiner Heimatwährung. Bei einer korrekt durchgeführten DCC Transaktion wird der Kaufpreis von der Währung des Händlers automatisch in eine sogenannte Transaktionswährung umgerechnet, die der Währung des Karteninhabers entspricht.
DDA
Die Abkürzung DDA steht für 'Dynamic Data Authentication', ein Sicherheitsverfahren für neue Kartengenerationen mit Chips, das besser vor Missbrauch schützen soll. Bei DDA wird eine Kombination fester Karten- und dynamischer Terminaldaten mit einem eigenen, nicht auslesbaren RSA-Key zur Echtheitsprüfung signiert. Die Daten lassen sich nicht kopieren, und die PIN geht auch nur verschlüsselt über die Leitung. Die Deutsche Kreditwirtschaft schreibt für Debitkarten den Einsatz von DDA oder CDA zwingend vor.
Debit Card
Zahlungskarte verknüpft mit einem Bank(giro)konto. Jede Transaktion, die mit dieser Karte getätigt wird, führt zu einer sofortigen Kontobelastung.
Debitkarte
Zahlungskarte verknüpft mit einem Bank(giro)konto. Jede Transaktion, die mit dieser Karte getätigt wird, führt zu einer sofortigen Kontobelastung.
Decline
Negative Antwort auf eine Autorisierungsanfrage: Die Kartenausstellerbank bzw. deren Prozessor (z.B. First Data) lehnt den angefragten Umsatz ab.
Die Deutsche Kreditwirtschaft
In Die Deutsche Kreditwirtschaft sind die fünf Spitzenverbände der deutschen Kreditwirtschaft (Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e. V., Bundesverband deutscher Banken e. V., Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands e. V., Deutscher Sparkassen- und Giroverband e. V. und Verband deutscher Hypothekenbanken e. V.) zusammengeschlossen. Die Deutsche Kreditwirtschaft versteht sich als Interessenvertretung der kreditwirtschaftlichen Spitzenverbände.
Dienstleistungsunternehmen
Ein Unternehmen, das für eine Mitgliedsbank (oder mehrere) vertraglich vereinbarte Dienstleistungen im Kartengeschäft erbringt (-> Prozessor). Dienstleistungen in der Kartenbranche können beispielsweise sein: Autorisierung, Genehmigungsdienst, Reklamationsbearbeitung, Prävention, Missbrauchsbearbeitung, Rechnungserstellung und Versand, Ersatzkartenservice, Transaktionsprozessing, Kartenversand.
Digitale Signatur
Die digitale (bzw. elektronische) Signatur ist die Übertragung der Unterschrift in elektronische Medien. Mit der Signatur kann der Signierende identifiziert und vor allem authentifiziert werden, das heißt, es kann ermittelt werden, ob der Signierende auch wirklich derjenige ist, der er zu sein vorgibt. Damit ermöglicht die digitale Signatur nicht nur eine sichere Kommunikation im Internet, sondern sie fungiert auch als Siegel zu elektronischen Daten.
Direct Debit
Zahlungsmethode, bei der der Umsatz direkt per Lastschrift vom Girokonto eingezogen wird.
Disagio
Prozentualer Anteil des Umsatzes, den eine Akzeptanzstelle an ihren Acquirer zahlt.
Disclosure
Allgemeine Geschäftsbedingungen einer Karten ausgebenden Bank für die Karteninhaber.
Domestic Interchange Fee
Eine umsatzabhängige, prozentuale oder transaktionsabhängige, fixe Gebühr, die die Händlerbank an die Karten ausgebende Bank basierend auf den nationalen Interchange Gebührenregelungen zahlen muss.
Domestic Transaction
Eine Transaktion, die im Inland zwischen dem Händler und Karteninhaber getätigt wird.
Down Option Authorisation
Wenn die Karten ausgebende Bank bei einer Autorisierungsanfrage nicht erreichbar ist, wird von einem vorher definierten Rechenzentrum eine Ersatzautorisierung durchgeführt. Voraussetzung ist, dass die Karten ausgebende Bank diesem Prozedere vorher zugestimmt hat.
Dual Acquirer
Bank oder Sparkasse, die eine Lizenz für das Acquiring (Anbindung von Vertragshändlern) erworben hat und sowohl Akzeptanzstellen für MasterCard als auch für Visa anschließt.
Dual Issuer
Eine Karten ausgebende Bank oder Sparkasse, die sowohl MasterCard als auch Visa Karten ausgibt.
Duale Händlervertragsbank
Bank oder Sparkasse, die eine Lizenz für das Acquiring (Anbindung von Vertragshändlern) erworben hat und sowohl Akzeptanzstellen für MasterCard als auch für Visa anschließt.
Dualer Kartenherausgeber
Eine Karten ausgebende Bank oder Sparkasse, die sowohl MasterCard als auch Visa Karten ausgibt.
Dublette
Hierbei handelt es sich um den weißen Kartenrohling. Auf dem Magnetstreifen können bei einer Kartendublette die ausgelesenen Kartendaten aufgebracht werden.
Dynamic Currency Conversion
Mit DCC (dynamische Währungsumrechnung) bezahlt der Karteninhaber in seiner Heimatwährung. Bei einer korrekt durchgeführten DCC Transaktion wird der Kaufpreis von der Währung des Händlers automatisch in eine sogenannte Transaktionswährung umgerechnet, die der Währung des Karteninhabers entspricht.
Dynamic Data Authentication
Die Abkürzung DDA steht für 'Dynamic Data Authentication', ein Sicherheitsverfahren für neue Kartengenerationen mit Chips, das besser vor Missbrauch schützen soll. Bei DDA wird eine Kombination fester Karten- und dynamischer Terminaldaten mit einem eigenen, nicht auslesbaren RSA-Key zur Echtheitsprüfung signiert. Die Daten lassen sich nicht kopieren, und die PIN geht auch nur verschlüsselt über die Leitung. Die Deutsche Kreditwirtschaft schreibt für Debitkarten den Einsatz von DDA oder CDA zwingend vor.
EAPS
Die Euro Alliance of Payments Schemes (EAPS) ist ein Verbund verschiedener nationaler Kartenzahlungssysteme, die die gegenseitige Akzeptanz der Debitkarten in den jeweiligen europäischen Ländern ermöglicht. Damit können Inhaber einer deutschen girocard im Rahmen dieses Systems in einigen Ländern Europas Bargeld beziehen und an den Kassen bezahlen. Händler wiederum, die das electronic cash-System nutzen, erweitern durch die EAPS die Zahl der ausländischen Debitkarten, die sie ohne die Nutzung eines der internationalen Bezahlsysteme von Visa oder Mastercard akzeptieren können, und zwar zu den gleichen Konditionen und Bedingungen wie bei electronic cash. Über die EPCS, European Payment Card Solution GmbH, eine im Oktober 2007 gegründete 100%ige Tochtergesellschaft der EURO Kartensysteme GmbH, sind die deutschen Systeme an der Brüsseler EAPS-Gesellschaft mit insgesamt 30% beteiligt. Weitere Informationen zur EAPS unter http: //www.card-alliance.eu
EAST
EAST wurde Anfang 2004 als freiwilliger Verbund zur Bekämpfung der Kartenkriminalität in Europa gegründet. Die Mitglieder setzen sich aus Vertretern der Kreditwirtschaft (wie beispielsweise die EURO Kartensysteme), Geldautomatenherstellern und Netzbetreibern zusammen. Die Teilnehmer kommen aus den meisten Ländern Europas und – da Skimming mittlerweile auch international eine große Rolle spielt - aus einigen Ländern außerhalb Europas. EAST wird von Europol, dem Europäischen Polizeiamt in Den Haag, unterstützt.
EBICS
Electronic Banking Internet Communication Standard. Bezeichnet einen in Deutschland multibankfähigen Standard für die Übertragung von Zahlungsverkehrsdaten über das Internet.
ECCF
Ein einheitliches Datenverrechnungsformat, das für alle Mitgliedsbanken verbindlich ist und zum Austausch von Clearing und Settlement Daten zwischen Acquirer und Issuer genutzt wird.
Echtheitsprüfung
Es handelt sich um ein Sicherheitsverfahren, durch dessen Anwendung der Empfänger prüft, ob eine von ihm empfangene Nachricht nicht nur echt und vollständig ist, sondern tatsächlich auch von der in der Nachricht angegebenen Quelle stammt. Bei Chipkarten werden digitalisierte Unterschriften verwandt, wobei zwei miteinander kommunizierende Stellen (z.B. Chipkarte und Chipterminal oder Chipkarte und Issuer-Host-Rechner der Ausstellerbank) in der Lage sind, eine gegenseitige Echtheitsprüfung durchzuführen.
Edit Package
Eine von Visa entwickelte und den Prozessoren zur Verfügung gestellte Software, um Abrechnungsdaten des BASE II Systems (Clearing und Settlement) zu prüfen und zu verarbeiten.
Eingangstor-Netzwerk
Begriff zur Bezeichnung der zwischen zwei Netzwerken bestehenden Verbindungsknoten zur Ermöglichung globaler Netzwerkkommunikation.
Einreichung von Transaktionsdaten
Elektronische Clearing-Nachricht mit allen Umsatzdaten, die der Issuer-Bank zur Durchführung des Zahlungsausgleichs von der Acquirer-Bank zugeleitet wird.
Einreichungsgebühr
Gebühr, die von derjenigen Partei zu zahlen ist, die einen Chargeback- oder Compliance-Fall zu Schlichtungszwecken bei MasterCard einreicht. Nach abschließender Fallentscheidung durch MasterCard kann diese Gebühr auch von der gegnerischen Partei, die das Schlichtungsverfahren verloren hat, eingefordert werden.
EKS-Net
EKS-Net ist das online-gestützte System zur Erfassung, Verwaltung, Auswertung und Prävention von Schadensfällen mit Debitkarten, wie verlorene oder gestohlene Karten, Dubletten (Counterfeit) und Postwegverluste.
electronic cash
Allgemein bezeichnet dieser Terminus den Kauf und Verkauf von Waren oder Dienstleistungen unter Benutzung elektronischer Bezahlung. In Deutschland steht electronic cash für das nationale PIN-basierte Debit Zahlungsverfahren.
Electronic Commerce
Geschäftliche Transaktionen, die von den Beteiligten über elektronische Medien (z.B. Internet) durchgeführt werden und Zahlungsleistungen in elektronischer Form einschließen.
Electronic Funds Transfer
Begriff zur Bezeichnung von Transaktionsabläufen, bei denen elektronisch aufgezeichnete Kartendaten von einem Vertragshändler an Stelle von Bargeld als Zahlungsmittel akzeptiert werden.
Electronic Purse
Funktionalität einer Chipkarte, die die Speicherung eines Guthabens im Chip erlaubt. Die gespeicherte Summe reduziert sich bei jedem Einkauf um den jeweiligen Transaktionsbetrag, ohne dass hierfür eine Online-Autorisierung notwendig ist.
Electronic Warning Bulletin
Bezeichnung für eine von MasterCard unterhaltene 'Sperrdatei', die in Verbindung mit 'stand-in'-Dienstleistungen dem Zweck dient, als 'gesperrt' eingemeldete Karten zu erkennen und Missbrauchstransaktionen zu verhindern.
Elektronische Geldbörse
Funktionalität einer Chipkarte, die die Speicherung eines Guthabens im Chip erlaubt. Die gespeicherte Summe reduziert sich bei jedem Einkauf um den jeweiligen Transaktionsbetrag, ohne dass hierfür eine Online-Autorisierung notwendig ist.
Elektronischer Geldtransfer
Begriff zur Bezeichnung von Transaktionsabläufen, bei denen elektronisch aufgezeichnete Kartendaten von einem Vertragshändler an Stelle von Bargeld als Zahlungsmittel akzeptiert werden.
Elektronisches Warnmeldungsbulletin
Bezeichnung für eine von MasterCard unterhaltene 'Sperrdatei', die in Verbindung mit 'stand-in'-Dienstleistungen dem Zweck dient, als 'gesperrt' eingemeldete Karten zu erkennen und Missbrauchstransaktionen zu verhindern.
ELV
elektronisches Lastschriftverfahren
Embossing
Prägung der Plastikkarten mit den erforderlichen Daten.
Emittent
Mitgliedsbank, die Zahlungskarten an ihre Kunden ausgibt, die Kartenkonten ihrer Kunden verwaltet, Kartentransaktionen autorisiert (entweder selbst oder über beauftragte Dienstleister) und der Acquirer-Bank gegenüber den Zahlungsausgleich für gültige Kartenumsätze garantiert.
EMV

Europay, Mastercard, Visa - Die drei Kartenorganisationen haben sich zwecks Erarbeitung und Förderung globaler Standards für elektronische Finanztransaktionen abgestimmt. Das Kürzel 'EMV' bezieht sich auch auf die von allen drei Gesellschaften übernommenen technischen Spezifikationen zur Gewährleistung globaler Kompatibilität und Interoperabilität für Chipkarten, Chipterminals und den entsprechenden Datenformaten in der Transaktion.

EMV-Chip
Der auf einer Zahlungskarte befindliche EMV-Chip ist zuständig für die Kommunikation zwischen Chipkarte und Terminal (POS und/oder Geldautomat). Er ermöglicht es, die im Chip gespeicherten Daten gegen Verfälschung, Ausspähen bzw. Kopieren zu schützen.
EMVCo

EMVCo ist ein Gemeinschaftsunternehmen von American Express, JCB, Mastercard, UnionPay and Visa. Das Unternehmen ist für die Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung des EMV-Standards für chip-basierte Zahlungskarten und Akzeptanzterminals (POS und Geldautomaten) zuständig und dient als offizielle Quelle für Informationen zum EMV-Standard.

Encryption
Verfahrenstechnik zur Verschlüsselung von Daten mittels eines algorithmischen Rechenvorgangs und einem Schlüssel(wert).
Encryption Key
Schlüssel, der im Rahmen eines Datenverschlüsselungs-Verfahrens verwendet wird. Diese Sicherheitskomponente, oft in Form einer bestimmten Zahlen- und/oder Buchstabenfolge, dient dazu, Daten mittels eines algorithmischen Rechenvorgangs zu verschlüsseln, um die Vertraulichkeit von Informationen zu schützen.
End-to-End-ID

Im Zuge der SEPA-Umstellung ersetzt die End-to-End-ID die bisherige Referenznummer und gilt weiterhin für Transaktionen im grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr. Die End-to-End-ID finden Sie unter "Umsatz-SEPA-Daten".

EPC
Zusammenschluss europäischer Banken, um Grundlagen für eine kostengünstige, vollautomatische und standardisierte Zahlungsverkehrs-Infrastruktur zu schaffen.
EPC-Sichtschutz
Der European Payments Council, ein Zusammenschluss europäischer Banken, hat im März 2009 einen Standard für neu zuzulassende Sichtschutzgeräte an Geldautomaten und POS-Terminals verabschiedet. Demnach sollen nicht mehr nur die numerischen Tasten zur PIN-Eingabe, sondern auch sämtliche Funktionstasten der Tastaturen vor unerwünschten Blicken geschützt werden. Der Standard leistet nicht nur konkrete Umsetzungshilfe für Gerätehersteller, er dokumentiert auch die umfassende Sicherheitsstrategie des EPC zur Erhöhung der Sicherheit kartenbasierter Systeme.
EPS-Net
Eigenes Telekommunikationsnetz von MasterCard für den in 'Echtzeit' erfolgenden Austausch von Transaktionsdaten zwischen den Mitgliedsinstituten.
Ersatzautorisierungsservice

Dienstleistungen, die MasterCard für seine Mitglieder in deren Auftrag ('On-Behalf') ausführt. Hierzu zählen: Dynamic Stand-in, Down Option, Permanent Stand-in, PIN Pre- Validation, Limit 1 Processing, MasterCard Stand-In und X-code.

Ersatzbeleg
Bezeichnung für ein Dokument in Papierform, das ein Acquirer als 'Ersatz' für einen Kartenumsatzbeleg zur Verfügung stellt. Derartige 'Ersatzbelege' dürfen nur für folgende Transaktionskategorien erstellt werden: Mail Order/Telephone Order, Hotel/Motel, Tankstellen, Parkhäuser, Autovermietungen und Luftfahrtgesellschaften.
Erweiterte Parameter für Kontonummernbereiche
Zusätzliche Parameter, die der Issuer-Bank eine noch strengere Risikoüberwachung ihrer Karten im Rahmen des MasterCard Dynamic Stand-in - Programmes gestatten. Für Transaktionen, die eine Reihe miteinander verknüpfter Kriterien erfüllen (z.B. Ursprungsland, MCC (Merchant Category Code – Branchenschlüssel) und Transaktionsbetrag), können auf diese Weise spezielle Limits festgelegt werden.
ESM
'Europay Security Module': Europay Sicherheitsmodul - ein besonders abgesichertes, von einem Mikroprozessor gesteuertes und mit einem EM (Europay Module) verbundenes Gerät mit Spezialspeicher für kryptographische Geheiminformationen (Schlüssel) und zur Durchführung spezieller Kryptographie-Operationen. Hierzu zählen die Errechnung von Schlüsselwerten zur PIN-Verifizierung und Echtheitsprüfung von Transaktionsnachrichten sowie die Verschlüsselung privater Daten vor deren Übermittlung.
Europay Common Clearing Format
Ein einheitliches Datenverrechnungsformat, das für alle Mitgliedsbanken verbindlich ist und zum Austausch von Clearing und Settlement Daten zwischen Acquirer und Issuer genutzt wird.
Europay Module
Ein aus Hardware und Software bestehendes Interface (Prozessor)-Modul von Europay/MasterCard, das bei den einzelnen Mitgliedsinstituten vor Ort installiert ist. Es verbindet die eigenen Zentralrechner der Mitglieder mit dem EPS-Net und ermöglicht so den Zugang zu den IT-Systemen und anderen Dienstleistungen von MasterCard.
European ATM Security Team
EAST wurde Anfang 2004 als freiwilliger Verbund zur Bekämpfung der Kartenkriminalität in Europa gegründet. Die Mitglieder setzen sich aus Vertretern der Kreditwirtschaft (wie beispielsweise die EURO Kartensysteme), Geldautomatenherstellern und Netzbetreibern zusammen. Die Teilnehmer kommen aus den meisten Ländern Europas und – da Skimming mittlerweile auch international eine große Rolle spielt - aus einigen Ländern außerhalb Europas. EAST wird von Europol, dem Europäischen Polizeiamt in Den Haag, unterstützt.
European Payments Council
Zusammenschluss europäischer Banken, um Grundlagen für eine kostengünstige, vollautomatische und standardisierte Zahlungsverkehrs-Infrastruktur zu schaffen.
Evidenzzentrale
Abrechnungsstelle im System der GeldKarte. Nimmt die Umsätze der Händler entgegen, leitet den Zahlungsverkehr in die Wege, prüft die Sicherheit des Systems und verrechnet die entsprechenden Entgelte unter den Beteiligten. Jeder Banksektor hat eine eigene Evidenzzentrale. Man unterscheidet Händlerevidenzzentrale und Kartenevidenzzentrale.
Excessive Chargeback Compliance Programme
Ein von MasterCard entwickeltes Programm zur zahlenmäßigen Reduktion der Rückbelastungsfälle, insbesondere bei bestimmten Transaktionsarten (z.B. Electronic Commerce). Eine Acquirer-Bank, deren monatliche Rückbelastungsquote den branchenüblichen Durchschnitt und die zulässige Toleranzschwelle übersteigt, setzt sich dem Risiko der Auferlegung von Strafgebühren aus.
Expiration Date

Bezeichnet allgemein das auf einer Zahlungskarte aufgedruckte oder aufgeprägte sowie auch im Magnetstreifen und Chip gespeicherte Gültigkeitsdatum (Monat und Jahr). Ab diesem Datum verliert die Karte ihre Gültigkeit und darf vom Karteninhaber nicht mehr für Einkäufe oder Bargeldverfügungen eingesetzt werden. Dem Händler ist es ab diesem Datum untersagt, die abgelaufene Karte weiterhin zu akzeptieren.

expressPay
expressPay heißt die kontaktlose Zahlungstechnologie von American Express. Mit der Kreditkarte auf Basis der Near Field Communication-Technologie (NFC) können Kleingeldbeträge von 20 bis 25 Euro an kontaktlosen Lesern ohne Einstecken der Karte bargeldlos bezahlt werden. Aufgrund der niedrigen Geldbeträge entfallen hierbei die bei sonstigen Kreditkartentransaktionen erforderliche Unterschrift, eine Quittung oder die PIN-Eingabe.
Extended Account Range Parameters
Zusätzliche Parameter, die der Issuer-Bank eine noch strengere Risikoüberwachung ihrer Karten im Rahmen des MasterCard Dynamic Stand-in - Programmes gestatten. Für Transaktionen, die eine Reihe miteinander verknüpfter Kriterien erfüllen (z.B. Ursprungsland, MCC (Merchant Category Code – Branchenschlüssel) und Transaktionsbetrag), können auf diese Weise spezielle Limits festgelegt werden.
Face to Face Transaktion
Transaktion, bei der Karteninhaber und Händler persönlich anwesend sind und die Karte physisch vorliegt.
Face-to-Face Transaction
Transaktion, bei der Karteninhaber und Händler persönlich anwesend sind und die Karte physisch vorliegt.
Faked Terminal
Eine Terminal Attrappe, die aussieht wie ein echtes POS Terminal und ausschließlich dem Zweck dient, Kartendaten und PINs zu Betrugszwecken zu erhalten.
Fallback to magnetic Stripe
Umschaltung auf Magnetstreifentechnologie als Ersatzlösung bei Chip-Funktionsausfall.
Filing Fee
Gebühr, die von derjenigen Partei zu zahlen ist, die einen Chargeback- oder Compliance-Fall zu Schlichtungszwecken bei MasterCard einreicht. Nach abschließender Fallentscheidung durch MasterCard kann diese Gebühr auch von der gegnerischen Partei, die das Schlichtungsverfahren verloren hat, eingefordert werden.
Fintech
Als Fintechs (Abkürzung für Financial Technology) bezeichnet man Unternehmen, deren Hauptgeschäftsfeld innovative, zumeist digitalisierte Technologien im Bereich Finanzdienstleistungen sind.
Floor Limit
Genehmigungsgrenze für Vertragsunternehmen. Bei dieser Genehmigungsgrenze kann der Vertragshändler die Transaktion ohne vorherige Einholung einer Genehmigung (vom Issuer) akzeptieren. Übersteigt der Betrag diese Genehmigungsgrenze, ist der Vertragshändler verpflichtet, eine Genehmigungsanfrage durchzuführen. Bei grenzüberschreitenden Umsätzen werden die für internationale Kartenumsätze geltenden 'international floor limits' durch die Kartengesellschaften (MasterCard, Visa) pro Land veröffentlicht. Die Transaktionshöhe wird nach Händlerkategorien unterschiedlich festgelegt. Bei nationalen Transaktionen (im Issuer-Inland) werden die 'floor limits' zwischen Acquirer- und Issuer-Banken in den einzelnen Ländern selbst vereinbart. Die Genehmigungsgrenze pro Transaktion wird von der Acquirer-Bank für jeden Händler individuell festgelegt.
Fraudulent Application
Bezeichnet die Handlungsweise einer Person, die in Ihrem Kartenantrag gegenüber der Karten ausgebenden Bank oder Sparkasse unwahre Angaben zur betrügerischen Erlangung einer Zahlungskarte macht.
Fraudulent Transaction
Wenn der Karteninhaber weder eine Transaktion selbst tätigt, noch eine andere Person dazu berechtigt, seine Karte oder Kartennummer einzusetzen, handelt es beim Zustandekommen einer Transaktion um einen betrügerischen Karteneinsatz. In manche dieser Betrugsarten kann auch der Händler/Vertragspartner als Mittäter verwickelt sein.
Fremdverarbeitung
Bei der Fremdverarbeitung erfolgt die Datenverarbeitung durch ein externes Rechenzentrum.
Fuzzy Logic
Theorie, nach der logische Schlüsse aus unscharfen Informationen gezogen werden. Fuzzy-Technologie hat gegenüber der klassischen digitalen Logik den Vorteil steigender Steuerfunktionen. Diesen Vorteil findet man auch in neuronalen Netzen, jedoch kann man in die Fuzzy-Anwendung zusätzlich Expertenwissen implementieren.
G4C
Abkürzung für German Competence Centre against Cyber Crime e.V. Eine in 2015 gegründete und von privaten Wirtschaftsunternehmen getragene Initiative gegen Computerkriminalität. Im G4C haben sich Commerzbank, ING-DiBa und HypoVereinsbank sowie die Kooperationspartner Bundeskriminalamt (BKA) und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zusammengeschlossen.
GA
Ein vom Karteninhaber selbst zu bedienender Geldausgabeautomat (GAA).
GAA
Ein vom Karteninhaber selbst zu bedienender Geldausgabeautomat (GAA).
Gateway
Begriff zur Bezeichnung der zwischen zwei Netzwerken bestehenden Verbindungsknoten zur Ermöglichung globaler Netzwerkkommunikation.
Gebührenstrukturen
Neben den eigentlichen Lizenzgebühren entstehen dem kartenausgebenden Institut (Issuer) weitere Gebühren im laufenden Geschäft, die von den internationalen Kartenorganisationen MasterCard und Visa erhoben werden. Hierzu zählen unter anderem die sogenannten Assessment Fees, die beispielsweise bei MasterCard in national, intra-europäisch und inter-regional aufgeteilt sind. Hinzu kommen Gebühren für Clearing und Settlement. Mitgliedsbanken dieser beiden Organisationen können nähere Informationen über Aufteilung und Höhe dieser Gebühren bei den Büros von MasterCard und Visa abfragen. Eine wichtige Komponente im Rahmen von Gebühren bzw. Einnahmen sind die sogenannten Interchange Fees.
Geldautomat
Ein Automat zur Ausgabe von Bargeld mittels Karte und PIN. Auch automated teller machine (ATM) genannt.
GeldKarte

Prepaid-Bezahlsystem der Deutschen Kreditwirtschaft. Den Chip auf der girocard kann man mit Guthaben aufladen z. B. am Geldautomaten oder online über geldkarte-laden.de und anschließend an GeldKarte-Akzeptanzstellen damit zahlen.

Genehmigung
Eine Genehmigungsanfrage über einen Umsatz (Transaktion) wird von dem Händler weiter an die kartenausstellende Bank (Issuer) oder deren Dienstleiter geleitet. Die Genehmigung (Autorisierung) des Umsatzes erteilt der Acquirer und leitet diese bewilligte Transaktion wiederum an den Händler weiter.
Genehmigungsfreier Höchstbetrag
Genehmigungsgrenze für Vertragsunternehmen. Bei dieser Genehmigungsgrenze kann der Vertragshändler die Transaktion ohne vorherige Einholung einer Genehmigung (vom Issuer) akzeptieren. Übersteigt der Betrag diese Genehmigungsgrenze, ist der Vertragshändler verpflichtet, eine Genehmigungsanfrage durchzuführen. Bei grenzüberschreitenden Umsätzen werden die für internationale Kartenumsätze geltenden 'international floor limits' durch die Kartengesellschaften (MasterCard, Visa) pro Land veröffentlicht. Die Transaktionshöhe wird nach Händlerkategorien unterschiedlich festgelegt. Bei nationalen Transaktionen (im Issuer-Inland) werden die 'floor limits' zwischen Acquirer- und Issuer-Banken in den einzelnen Ländern selbst vereinbart. Die Genehmigungsgrenze pro Transaktion wird von der Acquirer-Bank für jeden Händler individuell festgelegt.
Genehmigungsnummer
Die Genehmigungsnummer wird infolge einer Autorisierungsanfrage von der Karten ausgebenden Bank (Issuer) vergeben und wiederum von dem Acquirer an den Händler bestätigt. Ohne diese Genehmigungsnummer hat der Händler für die Transaktion keine Zahlungsgarantie.
Geo-Blocking
Eine zur Schadensprävention von Instituten angewandte Maßnahme. Zahlungskarten werden für den Einsatz in bestimmten Ländern standardmäßig gesperrt (z.B. für den Einsatz außerhalb Europas) und bei Bedarf freigeschaltet.
Geschäftsbedingungen
Allgemeine Geschäftsbedingungen einer Karten ausgebenden Bank für die Karteninhaber.
Gesperrte Karte
Eine Karte, die sich auf einer Sperrliste befindet. Eine Akzeptanz mit dieser Karte ist darf nicht mehr erfolgen.
girocard

Übergeordneter Begriff für das Deutsche Geldautomatensystem und das Bezahlsystem electronic cash (seit 2007 ebenfalls „girocard" genannt). Zudem beschreibt der Begriff „girocard" die Plastikkarte, die alle technischen Vorkehrungen für das Bezahlsystem beinhaltet.

girogo

Das kontaktlose Bezahlsystem der deutschen Kreditwirtschaft, das auf Basis der GeldKarte (kontaktbehaftet) eine Prepaid-Zahlung durch reines Vorhalten (also kontaktlos, ohne Einführen der Karte) an einem Kartenterminal ermöglicht.

Gleichbehandlungsklausel
Der Akzeptanzpartner verpflichtet sich, unabhängig der vom Kunden eingesetzten Zahlungsart (Kreditkarte, Debitkarte, bar, etc.) bei der Bezahlung keine Unterschiede (z.B. Rabatt bei Barzahlung etc.) zu machen.
Global Performance Standards
Diese Leistungsstandards sind von MasterCard definierte Standards zur Erhöhung des Leistungsniveaus von MasterCard- und Maestro-Karten. Sie beziehen sich auf Schlüsselbereiche wie Akzeptanz, Autorisierung, Clearing und Chargebacks. MasterCard überwacht die Einhaltung der Standards.
Grenzüberschreitende Akquisition
Grenzüberschreitendes Vertragsunternehmensgeschäft mit zentraler Abrechnung.
Grenzüberschreitende Kartenausgabe
Karteninhaber und Karten ausgebende Bank befinden sich in unterschiedlichen Ländern.
Grenzüberschreitende Transaktion
Internationale Transaktion bzw. grenzüberschreitende Transaktion, indem sich der Acquirer und die Bank (Issuer) in verschiedenen Ländern befinden.
Grenzüberschreitendes Karteninhabergeschäft mit zentraler Abrechnung
Ein internationales Unternehmen, dessen Mitarbeiter in unterschiedlichen Ländern tätig sind, gibt Karten von einer zentralen Bank heraus.
Grenzüberschreitendes Vertragsunternehmensgeschäft
Ein zentraler Acquirer verarbeitet Transaktionen von einem international tätigen Unternehmen (Airline, Hotel, Autovermietung, etc.).
Hacker
Eine Person, die sich unerlaubten Zugang zu Computerdateien verschafft.
Haftungsumkehr
Als Folge der Einführung der EMV-Chiptechnologie muss diejenige Transaktionspartei (Issuer oder Acquirer) die Haftung für betrügerische Transaktionen tragen, die den Betrug durch die Nutzung der neuen Technologie - EMV und/oder Karteninhaberverifikation mittels PIN - hätte verhindern können. Bei der Haftungsverteilung wird damit eine Art Verursacherprinzip eingeführt. Ist entweder das Terminal oder die Karte bei einer Transaktion EMV-fähig, trägt diejenige Transaktionspartei die Haftung für Schäden aus Kartenfälschungen, die nicht EMV-fähig war. Dies gilt sowohl für POS- als auch für Geldautomatentransaktionen der jeweiligen teilnehmenden Länder(Liability Shift-Länder). Zudem trägt die EMV-Chiptechnologie entscheidend dazu bei, Kartenfälschungen und -kopien nachhaltig zu verhindern.
Handelsgeschäfte zwischen Unternehmen
Mit einer Firmenkarte (Purchasing Card, Corporate Card etc.) bezahlt ein Unternehmen Dienstleistungen oder auch Waren an ein anderes Unternehmen.
Händlerkarte
Kundenkarte, die der Karteninhaber in einem Einzelhandelsunternehmen nutzt. Sie sind über die Hausbank erhältlich.
Händlervertrag
Schriftlicher Vertrag zwischen Händler und Acquirer-Bank. Er beinhaltet die Bedingungen, Rechte und Pflichten der Vertragsparteien hinsichtlich der Kartenakzeptanz.
Händlervertragsbank
Eine vertragsunternehmensabrechnende Bank mit vertraglicher Geschäftsbeziehung zum Händler. Die Bank rechnet die vom Händler übermittelten Kartenumsatzdaten mit dem entsprechenden Zahlungssystemen ab.
HBCI
Kommunikationsstandard des deutschen Kreditgewerbes für die sichere Abwicklung von Bankgeschäften über das Internet.
heiße Angriffe

Bei heißen Angriffen kommen thermische Werkzeuge, wie z.B. Schweißbrenner, Sauerstofflanzen oder auch Schneidbrenner, die mit einem Gemisch aus Brenngas und Sauerstoff arbeiten, zum Einsatz. Als kalt bezeichnet man Angriffe auf Geldautomaten, wenn mechanische Werkzeuge verwendet werden, um Zugriff auf die Geldkassetten zu erlangen.

High-Risk Merchant
Hierbei handelt es sich um Vertragsunternehmen, die gemäss den Richtlinien für Risiko und Betrug im Rahmen des Visa Risk Identification Service als Risikounternehmen eingestuft wurden.
Hochprägung
Prägung der Plastikkarten mit den erforderlichen Daten.
Hologram
Ein Hologramm ist ein flaches, dreidimensionales Abbild. Um der Kartenfälschungen entgegenzutreten, werden Hologramme verwendet.
Hologramm
Ein Hologramm ist ein flaches, dreidimensionales Abbild. Um der Kartenfälschungen entgegenzutreten, werden Hologramme verwendet.
HomeBanking Computer Interface
Kommunikationsstandard des deutschen Kreditgewerbes für die sichere Abwicklung von Bankgeschäften über das Internet.
host
Leistungsfähiger Zentralrechner, der mit einem Netzwerk verknüpft ist und als dessen EDV-Server die Anforderungen aller Netzwerkteilnehmer erfüllt. Dieser Begriff bezeichnet auch das interne Computersystem einer Mitgliedsbank.
Host-Computersystem
Leistungsfähiger Zentralrechner, der mit einem Netzwerk verknüpft ist und als dessen EDV-Server die Anforderungen aller Netzwerkteilnehmer erfüllt. Dieser Begriff bezeichnet auch das interne Computersystem einer Mitgliedsbank.
Hot Card
Eine Karte, die sich auf einer Sperrliste befindet. Eine Akzeptanz mit dieser Karte ist darf nicht mehr erfolgen.
Hybrid Card
Zahlungskarte, die sowohl mit Magnetstreifen als auch mit Chip ausgestattet ist. An Terminals, die mit Chiptechnologie arbeiten, werden 'hybrid cards' in ihrer Funktion als Chipkarten eingesetzt. Arbeitet das Terminal aber ausschließlich mit Magnetstreifen-Technologie, fungieren 'hybrid cards' als herkömmliche Magnetstreifenkarten.
Hybrid Karte
Zahlungskarte, die sowohl mit Magnetstreifen als auch mit Chip ausgestattet ist. An Terminals, die mit Chiptechnologie arbeiten, werden 'hybrid cards' in ihrer Funktion als Chipkarten eingesetzt. Arbeitet das Terminal aber ausschließlich mit Magnetstreifen-Technologie, fungieren 'hybrid cards' als herkömmliche Magnetstreifenkarten.
Hybrid Terminal
Terminal für die Kartenakzeptanz, unterstützt sowohl Magnetstreifen- als auch Chiptechnologie, erfüllt die von MasterCard vorgegebenen Leistungsstandards und ist mit einer Tastatur zur alphanumerischen PIN-Eingabe ausgestattet.
IBAN
Die International Bank Account Number (IBAN) ist eine standardisierte Kennung für Bankkontonummern und dient der Vereinheitlichung von Zahlungsverkehrssystemen unterschiedlicher Länder innerhalb der EU. Sie besteht in Deutschland aus 22 Stellen, beginnt mit dem Länderkennzeichen (z.B. DE für Deutschland), es folgen eine zweistellige Prüfziffer, die Bankleitzahl und die Kontonummer bestehend aus 10 Ziffern.
ICA
Chipkarte 'Integrated Circuit Card' Zahlungskarte mit eingebettetem Chip, einem Mikroprozessor mit integriertem Schaltkreis, wird häufig auch als 'smart card' oder 'chip card' bezeichnet.
ICC
Chipkarte 'Integrated Circuit Card' Zahlungskarte mit eingebettetem Chip, einem Mikroprozessor mit integriertem Schaltkreis, wird häufig auch als 'smart card' oder 'chip card' bezeichnet.
In-Branch Terminal
Ein elektronisches Terminal mit Karten-Lesefunktion, das in Bankfilialen installiert ist und für manuelle Bargeldtransaktionen benutzt wird. Beim Einsatz von Kreditkarten unterschreibt der Karteninhaber einen Beleg. Der Bankkassierer vergleicht sodann die Belegunterschrift mit der Kartenunterschrift zur Legitimationsprüfung des Kartenvorlegers. Beim Einsatz von Debitkarten gibt der Karteninhaber seine PIN ein, die von der Issuer-Bank online bzw. offline im Kartenchip geprüft wird.
INET
Zentrales System für die elektronische Abrechnung von Kartentransaktionen. Das System gehört MasterCard International und wird in USA eingesetzt. Es steuert den Austausch von Clearing und Settlement-Daten zwischen MasterCard International und den Mitgliedsbanken.
Inlandstransaktion
Eine Transaktion, die im Inland zwischen dem Händler und Karteninhaber getätigt wird.
Instant Payment
... sind Online-Überweisungen oder Geldtransfers zwischen Transaktionspartnern in wenigen Sekunden bzw. Minuten. Verbuchung und Valutierung der Geldbeträge erfolgen in Echtzeit.
Integrated Intelligent Risk Information System
Elektronisches Sicherheitssystem, das neuronale Netze mit Fuzzy-Logic-Verfahren kombiniert. Die IRIS Produktfamilie besteht aus den drei Bausteinen IRIS Credit, IRIS Debit und IRIS Merchant.
Interaktionspunkt

Handelseinrichtung, Geldautomat oder andere personalfreie Akzeptanzumgebung, die es dem Karteninhaber gestattet, eine Zahlungstransaktion durchzuführen, Geld abzuheben bzw. eine Karte aufzuladen oder zu belasten.

Interbank Network for Electronic Transfer
Zentrales System für die elektronische Abrechnung von Kartentransaktionen. Das System gehört MasterCard International und wird in USA eingesetzt. Es steuert den Austausch von Clearing und Settlement-Daten zwischen MasterCard International und den Mitgliedsbanken.
Interchange
Austausch von Transaktionsdaten zwischen Acquirer- und Issuer-Banken nach festgelegten Regeln. Die Interchange für Bargeldtransaktionen wird vom Issuer an den Acquirer gezahlt.
Interchange Fee
Die Interchange Gebühr wird von dem Acquirer für jede angewandete Transaktion an die Karten ausgebende Bank (Issuer) bezahlt.
Interchange Gebühr
Die Interchange Gebühr wird von dem Acquirer für jede angewandete Transaktion an die Karten ausgebende Bank (Issuer) bezahlt.
Interoperabilität
Systemüberschreitende Nutzungsmöglichkeit von Terminals: Die Fähigkeit von verschiedenen Rechnersystemen, systemüberschreitend Daten unter Nutzung eines kompatiblen Interfaces und gemeinsamer Kommunikationsmittel so auszutauschen, dass der jeweilige Empfänger sie interpretieren und in einer vorgegebenen Weise reagieren kann.
Interoperability
Systemüberschreitende Nutzungsmöglichkeit von Terminals: Die Fähigkeit von verschiedenen Rechnersystemen, systemüberschreitend Daten unter Nutzung eines kompatiblen Interfaces und gemeinsamer Kommunikationsmittel so auszutauschen, dass der jeweilige Empfänger sie interpretieren und in einer vorgegebenen Weise reagieren kann.
iOs
ein Betriebssystem von Apple für die mobilen Geräte iPhone, iPod touch und iPad sowie ab der zweiten Generation des Apple TV
IRIS
Elektronisches Sicherheitssystem, das neuronale Netze mit Fuzzy-Logic-Verfahren kombiniert. Die IRIS Produktfamilie besteht aus den drei Bausteinen IRIS Credit, IRIS Debit und IRIS Merchant.
Issuer
Mitgliedsbank, die Zahlungskarten an ihre Kunden ausgibt, die Kartenkonten ihrer Kunden verwaltet, Kartentransaktionen autorisiert (entweder selbst oder über beauftragte Dienstleister) und der Acquirer-Bank gegenüber den Zahlungsausgleich für gültige Kartenumsätze garantiert.
Issuer Access Point
Technische Einrichtung, die dem Issuer für den Zugang zum EPS-Net (MasterCard & Maestro) oder VisaNet (VAP – Visa Access Point) benötigt.
Issuer Authentication Data
Genehmigungsdaten der Karten ausgebenden Bank
Issuer Authentifizierungsdaten
Genehmigungsdaten der Karten ausgebenden Bank
Issuer Netzzugangspunkt
Technische Einrichtung, die dem Issuer für den Zugang zum EPS-Net (MasterCard & Maestro) oder VisaNet (VAP – Visa Access Point) benötigt.
Issuing Processing
Verarbeitungsleistung rund um die Ausgabe einer Kreditkarte. Vom Kartenantrag über die Umsatzverrechnung, das Sicherheitsmanagement, das Cash-Management bis zur Bearbeitung von Reklamationen.
iTAN-Verfahren

iTANs sind Transaktionsnummern von einer gedruckten Liste, die nicht erst aus den jeweiligen Überweisungsdaten erzeugt werden, sondern universell einsetzbar sind. Bei jeder Transaktion sei es eine Überweisung oder eine sonstige Aktion, die per Online- Banking durchgeführt wird, wird eine bestimmte TAN-Nummer in der Liste zur Autorisierung der Transaktion abgefragt.

Item Charge
Eine Gebühr, die pro Transaktion erhoben wird.
Jackpotting
Beim Betrugsdelikt Jackpotting wird die Steuerungselektronik eines Geldautomaten mit Hilfe einer speziellen Hacker-Software so manipuliert, dass sämtliche Sperren des Automaten außer Betrieb gesetzt werden und der Automat den gesamten Bargeldbestand herausgibt. Eingespielt wird die Schadsoftware zumeist mit Hilfe eines USB-Sticks. Der Begriff Jackpotting geht auf den Sicherheitsexperten Barnaby Jack zurück, der diese Angriffsmethode bereits 2010 auf der Hacker-Konferenz Black Hat in Las Vegas (USA) vor Bankenvertretern demonstrierte, um diese vor dem neuen Trick zu warnen
JCB

Ein internationales Kartensystem, welches das Issuing und Acquiring selbst durchführt.

Karten ausgebende Bank
Eine Bank, die Zahlungskarten ausgibt, Transaktionen ihrer Karteninhaber von anderen Mitgliedsbanken bzw. Händlern entgegennimmt, Zahlungen mit der Karte garantiert und die entsprechenden mit der Karte getätigten Umsätze vom Konto des Karteninhabers einzieht.
Kartenechtheitsprüfung EMV
Bei der Kartenechtheitsprüfung findet im Chipumfeld eine gegenseitige Prüfung durch den Austausch von Kryptogrammen statt. Die Kartenechtheit des Kryptogramms einer Chipkarte wird von der jeweiligen Issuer-Bank überprüft, die Prüfung des Issuer-Kryptogramms geschieht durch den Chip.
Karteneinsatzdatei
Die Karteneinsatzdatei enthält die Transaktionsdaten für ein bestimmtes Kartenkonto innerhalb eines bestimmten Zeitraumes. Bei 'im Auftrag einer Karten ausgebenden Bank' ausgeführten Dienstleistungen (on-behalf services) erfolgt vor jeder Autorisierung einer Transaktion ein Abgleich mit dieser Datei, um sicherzustellen, dass der von der Karten ausgebenden Bank vorgegebene Verfügungsrahmen nicht überschritten wird.
Karteneinsatzort
Der Standort, von wo aus der Karteninhaber einen elektronischen Kartenzahlungsvorgang einleitet (z.B. am Kassenterminal im Handel, am PC zu Hause, am GAA oder einem Kartentelefon).
Karteninhaber
Eine Person, für die eine Karte rechtmäßig ausgestellt wurde. Die Zuordnung des Kartenkontos erfolgt über die Kartennummer des Inhabers.
Karteninhaber Legitimationsprüfung
Hierbei wird die Karteninhaberechtheit geprüft. Dies geschieht durch Prüfung der Unterschrift, oder auch durch die Eingabe der PIN (personal identification number – Geheimzahl).
Kartenleistungsbeleg
Der Karteninhaber erhält als Nachweis über seine getätigten Transaktionen einen papierhaften Beleg vom Terminal. Sollte der Karteninhaber einen manuell erstellten Beleg erhalten, so ist dieser von ihm zu unterschreiben. Den Beleg bezeichnet man auch als charge slip, sales draft, oder sales ticket.
Kartenpersonalisierung
Herstellung (Druck), Prägung und Kodierung der Karten sowie deren Ausstattung mit allen Merkmalen und Servicefunktionen, die eine Issuer-Bank ihren Karteninhabern zur Verfügung stellen möchte.
Kartenprüfnummer
Die Kartenprüfnummer dient zur Sicherheit bei Mailorder- und Internet-Transaktionen. Der Karteninhaber wird von dem Händler aufgefordert, neben der Kartennummer und des Gültigkeitsdatums auch noch die Kartenprüfnummer mitzuteilen. Diese befindet sich auf dem Unterschriftsstreifen der Kartenrückseite. Diese weitere Sicherheitsabfrage ist nötig, um sicherzustellen, dass Belegdaten nicht für betrügerische Zwecke über Internet oder Mailorder missbraucht werden.
Kartenrisikomanagement

Bezogen auf die Chipkarten bezeichnet dieser Begriff eine Reihe von Prüfungsmöglichkeiten und Abwicklungsoptionen, die mit einem Chip zur Verfügung stehen, um Betrugsschäden zu reduzieren. Beispielsweise könnte eine Chipkarte so programmiert sein, dass jede 'x'-te Transaktion online autorisiert werden muss. Auch ein Online-Limit - ein Betrag, ab dem eine Onlineautorisierung von der Karte verlangt wird - kann eingestellt werden.

Kartenterminal zur Selbstbedienung
Terminal-Automat zur Selbstbedienung, stellt bestimmte Produkte oder Dienstleistungen zur Verfügung und ist meist in Bahnhöfen, an Flughäfen, Tankstellen, Mautstellen, in Parkhäusern sowie anderen Servicebereichen anzutreffen.
Key Indicators
Bezeichnung für eine Reihe von Indikatoren zur Bewertung der Geschäftsentwicklung in der Kartenindustrie unter Zugrundelegung bestimmter Zeiträume. Indikatoren dieser Art können sein: Anzahl ausgegebener Karten, prozentualer Anteil genehmigter Transaktionen verglichen mit dem Gesamtaufkommen, Anzahl der Rückbelastungsfälle etc.
Keylogger
Von Hackern verwendete Hard- oder Software zur Protokollierung von Tastatureingaben wie z.B. Zugangscodes, Kennwörter oder PINs an Endgeräten.
Kognitives Computing
Kommt aus dem Big Data-Bereich und bezeichnet die systematische Nutzung von Daten aus unterschiedlichen Quellen. Ziel ist es, aus diesen Informationen intelligentes Wissen zu generieren, das Unternehmen Mehrwerte bei der Entwicklung von Innovationen und optimierte Entscheidungsfindungsprozesse liefert.
Kontonummer
Eine von der Karten ausgebenden Bank erteilte Kontonummer, um ein Kartenkonto für die Belastung mit Transaktionen zuzuordnen.
Kontostandsabfrage
Kontostandsabfrage eines Karteninhabers am Geldautomat.
Kreditwürdigkeitsprüfung
Kreditwürdigkeitsprüfung legt die Issuer-Bank fest, ob der Kartenantrag bewilligt oder abgelehnt wird. Zu den Kriterien der Bonitätsprüfung gehören u.a. Alter, Beruf, durchschnittliches Monatseinkommen etc.
Kreditzahlung
Die getätigten Transaktionen des Karteninhabers werden gesammelt und in der Regel in einer monatlichen Gesamtrechnung ausgewiesen.
Kryptogramm
Ergebnis eines Verfahrens zur Datenverschlüsselung unter Verwendung kryptographischer Algorithmen, kryptographischer Schlüssel und anderer Informationen. Es wird häufig angewandt beim Austausch vertraulicher Informationen zwischen zwei Parteien. Bei Chiptransaktionen ermöglicht das Verfahren einen sicheren Datenaustausch zwischen Chip und Kartenausstellerbank.
Kryptographie

Kryptographie bedeutet Geheimschrift und ist ursprünglich die Wissenschaft zur Verschlüsselung von Informationen. Heute umfasst Kryptographie zahlreiche Methoden, Daten in einer bestimmten Form zu sichern und zu übertragen, so dass nur diejenigen, für die sie bestimmt sind, die Daten lesen und verarbeiten können. Vertraulichkeit, Integrität, Authentizität und Verbindlichkeit von Nachrichten, Datenbeständen sowie Übertragungskanälen sind die Hauptziele von Kryptographie.

Kundenkarte
Kreditkarte, Charge-Karte oder Debitkarte, die von einem Handelsunternehmen (z.B. Kaufhaus- oder Supermarktkette) ausgegeben wird.
KUNO
Abkürzung für 'Kriminalitätsbekämpfung im Unbaren Zahlungsverkehr unter Nutzung nichtpolizeilicher Organisationsstrukturen'. Zentrale Meldestelle, die Zahlungen per Debitkarte im elektronischen Lastschriftverfahren, also mit Unterschrift, sicherer gestalten soll. Polizeibehörden des Bundes und der Länder melden hierzue angezeigte Kartendiebstähle/-verluste sowie Fälle von Kontoeröffnungsbetrug an KUNO, um hierdurch zeitnah Unternehmen des Handels und weitere Branchen vor der Verwendung der gemeldeten Debitkarten zu warnen und somit den Einsatz zu verhindern. Zu diesem Zweck werden ausschließlich Bankdaten (Bankleitzahl, Kontonummer und - falls bekannt - Kartenfolgenummer) gemeldet und an Betreiber des EC-Lastschriftverfahrens weitergeleitet.
Lade-Transaktion
Online-Transaktion an einem Chip-Ladegerät (z.B. Geldautomat, Telefon etc.), wobei ein bestimmter Betragswert vom regulären Konto des Karteninhabers abgebucht und an dessen 'elektronische Geldbörse' transferiert wird. Über das auf diese Weise 'geladene' elektronische Guthaben kann der Karteninhaber überall dort verfügen, wo Karten mit 'elektronischer Geldbörse' akzeptiert werden.
Ländercode
Kennziffer zur Identifizierung eines bestimmten Landes. Die Ziffern gehören zu einem Block international anerkannter numerisch und alphabetisch aufgebauter Codenummern, die häufig in elektronischen Nachrichten zur Länderkennzeichnung benutzt werden.
Lastschrift
Zahlungsmethode, bei der der Umsatz direkt per Lastschrift vom Girokonto eingezogen wird.
Lebanese Loop

Als Lebanese Loop bezeichnet man eine Form des Trickdiebstahls. Dabei werden die Geldautomaten so manipuliert, dass die Zahlungskarten nach dem Einführen in den Karteneinzugsschlitz nicht mehr herausgegeben werden. Die Kunden gehen dann irrtümlich davon aus, dass ihre Karte einbehalten wurde. Tatsächlich aber steckt sie noch im - allerdings manipulierten - Karteneinzugsschlitz und wird von den Trickbetrügern entnommen, sobald sich die Geschädigten von den Automaten entfernt haben.

Legitimate Cardholder
Karteninhaber, für den rechtmäßig eine Karte ausgestellt wurde.
Liability Shift

Als Folge der Einführung der EMV-Chiptechnologie muss diejenige Transaktionspartei (Issuer oder Acquirer) die Haftung für betrügerische Transaktionen tragen, die den Betrug durch die Nutzung der neuen Technologie - EMV und/oder Karteninhaberverifikation mittels PIN - hätte verhindern können. Bei der Haftungsverteilung wird damit eine Art Verursacherprinzip eingeführt. Ist entweder das Terminal oder die Karte bei einer Transaktion EMV-fähig, trägt diejenige Transaktionspartei die Haftung für Schäden aus Kartenfälschungen, die nicht EMV-fähig war. Dies gilt sowohl für POS- als auch für Geldautomatentransaktionen der jeweiligen teilnehmenden Länder (Liability Shift-Länder). Zudem trägt die EMV-Chiptechnologie entscheidend dazu bei, Kartenfälschungen und -kopien nachhaltig zu verhindern.

Libanesische Schlinge
Als Lebanese Loop bezeichnet man eine Form des Trickdiebstahls. Dabei werden die Geldautomaten so manipuliert, dass die Zahlungskarten nach dem Einführen in den Karteneinzugsschlitz nicht mehr herausgegeben werden. Die Kunden gehen dann irrtümlich davon aus, dass ihre Karte einbehalten wurde. Tatsächlich aber steckt sie noch im – allerdings manipulierten - Karteneinzugsschlitz und wird von den Trickbetrügern entnommen, sobald sich die Geschädigten von den Automaten entfernt haben.
Licence Agreement
Vereinbarung, die dem Lizenznehmer das Recht zur Nutzung eines bestimmten Produktmarkenzeichens gibt, wobei dies zu den in der Vereinbarung selbst sowie in den entsprechenden Produktrichtlinien festgelegten Bedingungen erfolgt.
Licence Fee
Gebühr, die eine Mitgliedsbank im Rahmen eines Lizenzabkommens an die Kartenorganisation (MasterCard, Visa) zahlen muss.
Lizenzgebühr
Gebühr, die eine Mitgliedsbank im Rahmen eines Lizenzabkommens an die Kartenorganisation (MasterCard, Visa) zahlen muss.
Lizenzvertrag
Vereinbarung, die dem Lizenznehmer das Recht zur Nutzung eines bestimmten Produktmarkenzeichens gibt, wobei dies zu den in der Vereinbarung selbst sowie in den entsprechenden Produktrichtlinien festgelegten Bedingungen erfolgt.
load transaction
Online-Transaktion an einem Chip-Ladegerät (z.B. Geldautomat, Telefon etc.), wobei ein bestimmter Betragswert vom regulären Konto des Karteninhabers abgebucht und an dessen 'elektronische Geldbörse' transferiert wird. Über das auf diese Weise 'geladene' elektronische Guthaben kann der Karteninhaber überall dort verfügen, wo Karten mit 'elektronischer Geldbörse' akzeptiert werden.
Lodge Card
Karte eines Unternehmens, die bei einem Reisebüro hinterlegt ist, um so die Reisekosten des Unternehmens darüber abzurechnen. Hierbei muss es sich nicht unbedingt um eine physische Karte handeln. Häufig ist nur eine Kartennummer im System hinterlegt.
Logo
Unverwechselbare Anordnung und Gestaltung von Schrifttypen, die den Namen einer Organisation optisch darstellen.
Maestro
Debit-Zahlungssystem von Maestro International. Ermöglicht den zugelassenen Karten den weltweiten elektronischen Einsatz an Geldautomaten und in Geschäften.
mag-stripe
Auf einer Karte befindlicher und im Magnetisierungsverfahren mit Informationen belegter Streifen (Magnetstreifen), der Kartenkontodaten des jeweiligen Karteninhabers enthält. Diese Daten können von einem Terminal ausgelesen und in einer Autorisierungsanfrage an die Kartenausstellerbank 'online' übertragen werden.
Magnetstreifen
Auf einer Karte befindlicher und im Magnetisierungsverfahren mit Informationen belegter Streifen (Magnetstreifen), der Kartenkontodaten des jeweiligen Karteninhabers enthält. Diese Daten können von einem Terminal ausgelesen und in einer Autorisierungsanfrage an die Kartenausstellerbank online übertragen werden.
Mail Order/Telephone Order
Eine Art des Einzelhandels (auch als Distanzhandel bezeichnet), bei dem die Produkte per Katalog, Prospekt, Internet, Fernsehen oder Vertreter angeboten werden. Die Bestellung der gewünschten Produkte kann mündlich (z. B. per Telefon oder Vertreter), schriftlich (z. B. per Brief oder Fax) oder auch online getätigt werden. Die anschließende Bezahlung kann per Kreditkarte, Nachnahme, Vorabüberweisung oder auch auf Rechnung erfolgen. Die Bonität des Kunden kann das Versandunternehmen vorab bei bestimmten Auskunfteien erfragen.
Mail Order/Telephone Order Transaction
Eine Transaktion, die darauf beruht, dass ein Karteninhaber bei einem Händler entweder schriftlich oder telefonisch Waren oder andere Dienstleistungen bestellt und diese per Karte bezahlt.
Malware
Setzt sich zusammen aus den Wörtern malicious Software und bedeutet also bösartige Software. Es handelt sich um Compterprogramme, die unerwünschte Funktionen ausführen und so die Sicherheit und Funktionsfähigkeit von Computern und Systemen beeintrachtigen können (z.B. Viren, Trojaner).
Manual Transaction
Transaktion, für die der Händler die benötigten Kartendaten 'manuell' erlangt (anders als bei elektronischer Kartenauslesung am POS-Terminal). Dies erfolgt in der Regel durch Übertragung der hochgeprägten Kartendaten auf den Transaktionsbeleg mittels 'Imprinter'. In anderen Fällen gibt der Karteninhaber dem Händler die Kartendaten schriftlich oder telefonisch weiter.
Manuelle Transaktion
Transaktion, für die der Händler die benötigten Kartendaten 'manuell' erlangt (anders als bei elektronischer Kartenauslesung am POS-Terminal). Dies erfolgt in der Regel durch Übertragung der hochgeprägten Kartendaten auf den Transaktionsbeleg mittels 'Imprinter'. In anderen Fällen gibt der Karteninhaber dem Händler die Kartendaten schriftlich oder telefonisch weiter.
Marke
Der Markenname eines bestimmten Kartenprodukts, das innerhalb eines festgelegten Territoriums zum Einsatz als Zahlungsmedium zugelassen ist.
Markenzeichen
Kombination von Namen, Symbolen und Farben als eigentumsrechtlich geschütztes Markenzeichen zur visuellen Verkörperung der Markenidentität.
Markenzeichen
Eine Kombination von Namen, Symbolen und Farben als eigentumsrechtlich geschütztes Markenzeichen zur visuellen Verkörperung der Markenidentität.
Mastercard

Die üblicherweise benutzte Bezeichnung 'Mastercard' bezieht sich in ihrer Bedeutung sowohl auf die Organisation selbst als auch auf die funktionale Einheit aller von Mastercard zur Verfügung gestellten Netzwerk-Services und Produkte.

Mastercard Debit Switch

Mastercard-Netz für die Steuerung aller interregionalen Debit Card- und Mastercard Transaktionen mit PIN-Eingabe. Über einen Verbindungsknoten als Brücke zwischen MDS und EPS-Net können überseeische Acquirer-Banken mit europäischen Issuer-Banken (und umgekehrt) Transaktionsdaten austauschen. Siehe hierzu auch unter BankNet.

Mastercard Karte

Eigentums- und urheberrechtlich geschütztes Kreditkartenprodukt, das Mastercard seinen Mitgliedsbanken zur Emission anbietet. Das Mastercard-Logo auf der Karte garantiert weltweite Akzeptanz. Kreditkarten dieser Art ermöglichen dem Inhaber die Bezahlung von Waren und Dienstleistungen sowie den Bargeldbezug an Geldautomaten.

Mastercard Site Data Protection

Zielsetzung von SDP ist die Unterstützung von Händlerbanken, Händlern, Service Providern und anderen externen Dienstleistern beim sicheren Umgang mit sensiblen Karten- und Transaktionsdaten. Das Programm definiert Sicherheitsanforderungen für die Verarbeitung, Speicherung und Übertragung von vertraulichen Informationen. Damit sollen eventuelle Sicherheitslücken in den eigenen Systemen identifiziert und mögliche Folgeschäden abgewendet werden. SDP ist Teil des gemeinsamen Standards PCI.

MATCH
Die MATCH-Datenbank von MasterCard enthält eine Liste aller gekündigten Vertragshändler. Ein Acquirer, der einen Händlervertrag kündigt, muss diesen Vorgang in die MATCH-Datenbank einmelden. Ein Acquirer, der einen neuen Händlervertrag abschließt, muss die Händlerdaten zuvor mit der MATCH-Datenbank abgleichen und darüber durch Vorlage des von MATCH generierten Antwortcodes, falls von MasterCard dazu aufgefordert, Nachweis führen.
Maximale Antwortzeit
Mit 'Time out' wird ein Ereignis beschrieben, bei dem eine Autorisierungsanfrage nicht oder nicht innerhalb der definierten maximalen Antwortzeit beantwortet und die Leitung unterbrochen wird.
mCoupons
Neben Papiergutscheinen, Coupons und Rabattkarten besteht auch eine mobile Variante. Es handelt sich dabei zunehmend um ortsgebundene elektronische Coupons, die kundenindividuell an das Mobiletelefon registrierter Stammkunden versandt und in einer Mobile Wallet oder einer App des Händlers gespeichert werden können. Der Kunde kann hierbei seinen ortsgebundenen („Location-based“) Coupon im Geschäft des Händlers einlösen, meist durch einen Scan des QR Barcodes vom Bildschirm des Mobiltelefons.
MDS
MasterCard-Netz für die Steuerung aller interregionalen Debit Card- und MasterCard Transaktionen mit PIN-Eingabe. Über einen Verbindungsknoten als Brücke zwischen MDS und EPS-Net können überseeische Acquirer-Banken mit europäischen Issuer-Banken (und umgekehrt) Transaktionsdaten austauschen. Siehe hierzu auch unter BankNet.
Member Service Provider
Ein Unternehmen, das für eine Mitgliedsbank (oder mehrere) vertraglich vereinbarte Dienstleistungen im Kartengeschäft erbringt (-> Prozessor). Dienstleistungen in der Kartenbranche können beispielsweise sein: Autorisierung, Genehmigungsdienst, Reklamationsbearbeitung, Prävention, Missbrauchsbearbeitung, Rechnungserstellung und Versand, Ersatzkartenservice, Transaktionsprozessing, Kartenversand.
Merchant
Handels- und Dienstleistungsunternehmen, die mit einer Acquirer-Bank eine vertragliche Vereinbarung zur Akzeptanz von Zahlungskarten schließen. Ein solcher Akzeptanzvertrag (Händlervertrag) regelt, unter welchen Bedingungen Zahlungksarten akzeptiert werden.
Merchant Agreement
Schriftlicher Vertrag zwischen Händler und Acquirer-Bank. Er beinhaltet die Bedingungen, Rechte und Pflichten der Vertragsparteien hinsichtlich der Kartenakzeptanz.
Merchant Alert To Control High-risk Merchants
Die MATCH-Datenbank von MasterCard enthält eine Liste aller gekündigten Vertragshändler. Ein Acquirer, der einen Händlervertrag kündigt, muss diesen Vorgang in die MATCH-Datenbank einmelden. Ein Acquirer, der einen neuen Händlervertrag abschließt, muss die Händlerdaten zuvor mit der MATCH-Datenbank abgleichen und darüber durch Vorlage des von MATCH generierten Antwortcodes, falls von MasterCard dazu aufgefordert, Nachweis führen.
Merchant Category
Unterteilung der Unternehmen in Abhängigkeit Ihrer geschäftlichen Tätigkeit bzw. Ihres Produkt- oder Dienstleistungsangebotes.
Mittäterschaft
Mittäterschaft (durch betrügerisches Einverständnis). Dieser Begriff bezeichnet die wissentliche und vorsätzliche Beteiligung an betrügerischen Aktivitäten.
MM-Merkmal
Seit 1979 befindet sich das so genannte MM-Merkmal auf allen deutschen Debitkarten. 'MM' steht für 'moduliertes Merkmal', eine im Kartenkörper eingebrachte, geheime maschinenlesbare Substanz. Das MM-Merkmal in der Karte korrespondiert mit der 'MM-Box', die sich in allen deutschen Geldautomaten befindet. Nach erfolgreicher EMV-Einführung in 2011 werden zunehmend auch Debitkarten ohne MM-Merkmal ausgegeben, da über die sichere EMV-Technologie eine ebenso effektive Kartenechtheitsprüfung erfolgt.
MOTO
Eine Art des Einzelhandels (auch als Distanzhandel bezeichnet), bei dem die Produkte per Katalog, Prospekt, Internet, Fernsehen oder Vertreter angeboten werden. Die Bestellung der gewünschten Produkte kann mündlich (z. B. per Telefon oder Vertreter), schriftlich (z. B. per Brief oder Fax) oder auch online getätigt werden. Die anschließende Bezahlung kann per Kreditkarte, Nachnahme, Vorabüberweisung oder auch auf Rechnung erfolgen. Die Bonität des Kunden kann das Versandunternehmen vorab bei bestimmten Auskunfteien erfragen.
MOTO

Eine Art des Einzelhandels (auch als Distanzhandel bezeichnet), bei dem die Produkte per Katalog, Prospekt, Internet, Fernsehen oder Vertreter angeboten werden. Die Bestellung der gewünschten Produkte kann mündlich (z. B. per Telefon oder Vertreter), schriftlich (z. B. per Brief oder Fax) oder auch online getätigt werden. Die anschließende Bezahlung kann per Kreditkarte, Nachnahme, Vorabüberweisung oder auch auf Rechnung erfolgen. Die Bonität des Kunden kann das Versandunternehmen vorab bei bestimmten Auskunfteien erfragen.

MOTO-Transaction
Eine Transaktion, die darauf beruht, dass ein Karteninhaber bei einem Händler entweder schriftlich oder telefonisch Waren oder andere Dienstleistungen bestellt und diese per Karte bezahlt.
mTAN-Verfahren
mTANs werden von den Anbietern während der entsprechenden Online- Banking-Transaktion per SMS an die von dem Kunden angegebene Mobilfunknummer versendet. Vor der finalen Freigabe der Transaktion wird dem Kunden neben dem Geldbetrag auch die Bankleitzahl des Empfängers übermittelt.
Mutual Authentication
Bei der Kartenechtheitsprüfung findet im Chipumfeld eine gegenseitige Prüfung durch den Austausch von Kryptogrammen statt. Die Kartenechtheit des Kryptogramms einer Chipkarte wird von der jeweiligen Issuer-Bank überprüft, die Prüfung des Issuer-Kryptogramms geschieht durch den Chip.
Nationale Interchange Gebühr
Eine umsatzabhängige, prozentuale oder transaktionsabhängige, fixe Gebühr, die die Händlerbank an die Karten ausgebende Bank basierend auf den nationalen Interchange Gebührenregelungen zahlen muss.
NDR
Der Akzeptanzpartner verpflichtet sich, unabhängig der vom Kunden eingesetzten Zahlungsart (Kreditkarte, Debitkarte, bar, etc.) bei der Bezahlung keine Unterschiede (z.B. Rabatt bei Barzahlung etc.) zu machen.
Near Field Communication

Near Field Communication (NFC) bezeichnet das Bezahlen per Übertragungsstandard zum berührungslosen Austausch von Daten über kurze Distanzen von nur wenigen Zentimetern, z. B. mit Handy, GeldKarte oder Kreditkarte.

Netzzugangspunkt
Dieser Begriff umfasst die gesamte Technik, die für den Netzzugang benötigt wird. Dazu gehören folgende Einzelkomponenten: Der Zugang zum Online-Routingservice, zu den Autorisierungs-Dienstleistungen sowie zusätzliche Sicherheitsmodule für die PIN-Verschlüsselung und –Prüfung.
Neuronales Netz

Selbstlernendes Netzwerk, das aufgrund von Erfahrungen neue Regeln für die Bewertung von Transaktionsdaten entwickelt.

NFC
Near Field Communication (NFC) bezeichnet das Bezahlen per Übertragungsstandard zum berührungslosen Austausch von Daten über kurze Distanzen von nur wenigen Zentimetern z. B. mit Handy, GeldKarte oder Kreditkarte.
Nicht genehmigte Transaktion
Eine Transaktion, die von der Karten ausgebenden Bank nicht genehmigt wurde.
Non-Discrimination Rule
Der Akzeptanzpartner verpflichtet sich, unabhängig der vom Kunden eingesetzten Zahlungsart (Kreditkarte, Debitkarte, bar, etc.) bei der Bezahlung keine Unterschiede (z.B. Rabatt bei Barzahlung etc.) zu machen.
Null-Limit

Herabsetzung des genehmigungsfreien Höchstbetrages (floor limit) beim Händler pro einzelnen Kartenumsatz auf 'Null' für bestimmte Transaktionsarten. Die Maßnahme verpflichtet den Händler (oder die Acquirer-Bank) zur Durchführung einer Genehmigungsanfrage (online oder telefonisch) bei der Issuer-Bank, unabhängig von der Betragshöhe. Für Geldausgabeautomaten (ATM) gilt grundsätzlich ein zero floor limit.

Öffentlicher Schlüssel
Dieser Schlüssel wird bei der asymmetrischen Verschlüsselungstechnologie zusätzlich zu dem privaten Schlüssel benötigt. Die mit dem Public Key verschlüsselten Daten können nur mit dem zugehörigen Private Key entschlüsselt werden.
Offline Authorisation
'Offline'-Autorisierungen können im Rahmen definierter Betragsobergrenzen ('floor limit') durch einen Händler, ein Terminal, eine Acquirer-Bank (oder deren Dienstleister) oder durch eine Chipapplikation in der Karte selbst vorgenommen werden.
Offline Autorisierung
'Offline'-Autorisierungen können im Rahmen definierter Betragsobergrenzen ('floor limit') durch einen Händler, ein Terminal, eine Acquirer-Bank (oder deren Dienstleister) oder durch eine Chipapplikation in der Karte selbst vorgenommen werden.
Omni-Channel
Omni-Channel bezeichnet eine Weiterentwicklung des Multi-Channel-Vertriebs sämtliche Absatzkanäle werden hier parallel bedient.
On behalf Services

Dienstleistungen, die MasterCard für seine Mitglieder in deren Auftrag ('on-Behalf') ausführt. Hierzu zählen: Dynamic Stand-in, Down Option, Permanent Stand-in, PIN Pre- Validation, Limit 1 Processing, MasterCard Stand-In und X-code.

On us Transaction
Bezeichnet eine Transaktion, für die eine Mitgliedsbank sowohl der Acquirer der Transaktion als auch der Herausgeber der bei dieser Transaktion eingesetzten Karte ist.
On us Transaktion
Bezeichnet eine Transaktion, für die eine Mitgliedsbank sowohl der Acquirer der Transaktion als auch der Herausgeber der bei dieser Transaktion eingesetzten Karte ist.
Online
Betriebsmodus, bei dem ein technisches Gerät oder System mit einem anderen System zu gegenseitigem Informationsaustausch in Verbindung tritt. Der Begriff bezeichnet speziell auch den Betriebsmodus, bei dem die Mitgliedsorganisationen über ihren eigenen Zentralrechner unmittelbar mit dem Netz der Kartenorganisation in Verbindung treten und in Echtzeit auf aktuelle Transaktionsdateien zugreifen. Ebenso bezieht sich 'online' auf den Betriebsmodus eines Kartenakzeptanz-Geräts (CAD), wenn dieses bei der Transaktionsdurchführung mit einem zentralen Rechnersystem oder Kommunikationsnetzwerk verbunden ist und die Fähigkeit besitzt, mit diesen externen Systemen gegenseitig Daten auszutauschen und Befehle zu empfangen.
Online Authorisation
Autorisierung eines Kartenumsatzes aufgrund einer 'online' Genehmigungsanfrage der Acquirer-Seite bei der Issuer-Bank.
Online Autorisierung
Autorisierung eines Kartenumsatzes aufgrund einer 'online' Genehmigungsanfrage der Acquirer-Seite bei der Issuer-Bank.
Online POS-Terminal
Händler-Terminal, das Kartendaten elektronisch ausliest und für jede Transaktion eine 'online'-Genehmigungsanfrage an die Issuer-Bank generiert.
Online Terminal
Händler-Terminal, das Kartendaten elektronisch ausliest und für jede Transaktion eine 'online'-Genehmigungsanfrage an die Issuer-Bank generiert.
Online Transaction
Über ein Händler-Terminal genehmigter oder abgelehnter Kartenumsatz nach elektronischem Echtzeitdialog zwischen Acquirer- und Issuer-Bank (oder zwischen deren Dienstleistern). Dies setzt voraus, dass das Terminal über die Acquirer-Bank mit der Issuer-Bank 'online' in Verbindung treten, Genehmigungsanfragen senden und Antwortnachrichten empfangen kann.
Online Transaktion
Über ein Händler-Terminal genehmigter oder abgelehnter Kartenumsatz nach elektronischem Echtzeitdialog zwischen Acquirer- und Issuer-Bank (oder zwischen deren Dienstleistern). Dies setzt voraus, dass das Terminal über die Acquirer-Bank mit der Issuer-Bank 'online' in Verbindung treten, Genehmigungsanfragen senden und Antwortnachrichten empfangen kann.
OSCar
OSCar (Open Standards for Cards) ist der Kern für eine Konsolidierung der europäischen Standardisierungs-Initiativen, die auf den Anforderungen des European Payments Council (EPC) basieren. In dem Konsortium arbeiten Interessengruppen wie EPAS, CIR-TWG, Berlin Group und CAS an der Vereinheitlichung der im Kartenbereich verwendeten Standards.
PAN
Zur Authentifizierung von Internet-Einkäufen mit Maestro-Karten bringen Kartenherausgeber – analog zur Kreditkartennummer auf Kreditkarten – die Primary Account Number (PAN) auf die Vorderseite von Debitkarten auf.
PAN Key Entry
Bezeichnet die manuelle Eingabe (über Tastatur) der Kartennummer in ein POS-Terminal statt elektronischer Einlesung über den Magnetstreifen.
PAN-Schlüsseleingabe
Bezeichnet die manuelle Eingabe (über Tastatur) der Kartennummer in ein POS-Terminal statt elektronischer Einlesung über den Magnetstreifen.
Pay Before
Allgemeine Bezeichnung für Zahlungsprodukte, bei denen das Konto des Karteninhabers schon vor der eigentlichen Produktnutzung belastet wird. Beispiel: elektronische 'Geldbörse'. Zahlungsprodukte dieser Kategorie werden auch als 'pre paid products' bezeichnet.
Pay Later
Die getätigten Transaktionen des Karteninhabers werden gesammelt und in der Regel in einer monatlichen Gesamtrechnung ausgewiesen.
PayComm e.V.
Als Wissensplattform für die Payment Community wurde im Februar 2003 der Verein PayComm e.V. gegründet. Ziel von PayComm ist es vor allem, das nötige Expertenwissen bereit zu stellen, um das Fachwissen der Mitarbeiter in den unterschiedlichen Payment Unternehmen zu ergänzen bzw. zu aktualisieren. PayComm hilft aber auch neuen Mitarbeitern der Payment Unternehmen, mit der komplexen Materie rund um den bargeldlosen Zahlungsverkehr vertraut zu werden.
paydirekt
Online-Bezahlservice direkt vom Girokonto, an dem sich neben den privaten und genossenschaftlichen Banken auch die Sparkassen beteiligen.
Payment Card
Karte, die vom Karteninhaber zur Bezahlung von Waren und Dienstleistungen sowie zum Bargeldbezug eingesetzt werden kann.
Payment Card Industry Data Security Standards

Um eine einheitliche Vorgehensweise bei der Umsetzung dieser Sicherheitsanforderungen zu ermöglichen, haben sich die Kartenorganisationen Visa (AIS) und Mastercard (SDP) im Jahr 2005 auf gemeinsame Standards geeinigt. Diese tragen die Bezeichnung 'Payment Card Industry (PCI) Data Security Standards' und haben Gültigkeit für die gesamte Kartenzahlungsbranche.

Payment System
Allgemeiner Oberbegriff für Systeme, die der Wahrnehmung von Aufgaben im Zahlungsverkehr dienen.
PayPass
PayPass heißt die kontaktlose Zahlungstechnologie von MasterCard. Mit der Kreditkarte auf Basis der Near Field Communication-Technologie (NFC) können Kleingeldbeträge bis 25 Euro an kontaktlosen Lesern ohne Einstecken der Karte bargeldlos bezahlt werden. Aufgrund der niedrigen Geldbeträge entfallen hierbei die bei sonstigen Kreditkartentransaktionen erforderliche Unterschrift, eine Quittung oder die PIN-Eingabe.
PayWave
PayWave heißt die kontaktlose Zahlungstechnologie von Visa. Mit der Kreditkarte auf Basis der Near Field Communication-Technologie (NFC) können Kleingeldbeträge bis 25 Euro an kontaktlosen Lesern ohne Einstecken der Karte bargeldlos bezahlt werden. Aufgrund der niedrigen Geldbeträge entfallen hierbei die bei sonstigen Kreditkartentransaktionen erforderliche Unterschrift, eine Quittung oder die PIN-Eingabe.
PCI

Um eine einheitliche Vorgehensweise bei der Umsetzung dieser Sicherheitsanforderungen zu ermöglichen, haben sich die Kartenorganisationen Visa (AIS) und Mastercard (SDP) im Jahr 2005 auf gemeinsame Standards geeinigt. Diese tragen die Bezeichnung 'Payment Card Industry (PCI) Data Security Standards' und haben Gültigkeit für die gesamte Kartenzahlungsbranche.

Peer-to-Peer-Payments

Zahlungen mit einem mobilen Endgerät über eigens hierfür angebotene Apps zwischen Privatpersonen (Peers).

Personal Identification Number
'Personal Identification Number', Geheimnummer, die nur dem Karteninhaber bekannt ist und die Issuer-Bank (oder deren Dienstleister) in die Lage versetzt, die persönliche Legitimation des Karteninhabers zu überprüfen.
Persönliche Geheimzahl
'Personal Identification Number', Geheimnummer, die nur dem Karteninhaber bekannt ist und die Issuer-Bank (oder deren Dienstleister) in die Lage versetzt, die persönliche Legitimation des Karteninhabers zu überprüfen.
Pflichtprogramm bei überhöhtem Rückbelastungsaufkommen
Ein von MasterCard entwickeltes Programm zur zahlenmäßigen Reduktion der Rückbelastungsfälle, insbesondere bei bestimmten Transaktionsarten (z.B. Electronic Commerce). Eine Acquirer-Bank, deren monatliche Rückbelastungsquote den branchenüblichen Durchschnitt und die zulässige Toleranzschwelle übersteigt, setzt sich dem Risiko der Auferlegung von Strafgebühren aus.
Pharming
Pharming ist eine Weiterentwicklung der Internet-Betrugsmethode Phishing. Hierbei wird der Internet-Nutzer nach Eingabe einer korrekten Web-Adresse auf eine gefälschte Seite umgeleitet, die der echten täuschend ähnlich sieht. Auf der gefälschten Seite wird der Kunde dann aufgefordert, Geheimzahl (PIN) sowie Transaktionsnummern (TAN) einzugeben, mit denen die Kriminellen Geld vom Konto des Betrogenen abheben können. Da die Kriminellen oft ganze Server-Farmen mit gefälschten Websites betreiben, wird diese Methode 'Pharming' genannt.
Phishing
Phishing ist ein Kunstwort aus Passwort und Fishing. Es bezeichnet ein Verfahren, mittels gefälschten E-Mails oder Webseiten unbemerkt persönliche Daten auf fremden Rechnern auszuspionieren. Dabei erhält der Anwender eine seriös wirkende E-Mail, die den Empfänger darauf hinweist, sein Zugang bei einem Auktionshaus oder seiner Onlinebank würde verfallen oder bei einer Kreditkarte müsse eine Sicherheitsabfrage stattfinden. Um dies zu verhindern, müsse auf einen im Text enthaltenen Link geklickt werden. Diese Links führen jedoch nicht zur Bank oder zum Auktionshaus. Stattdessen landet der Anwender auf Seiten, die populären Web-Anbietern wie eBay, Amazon oder Banken zum Verwechseln ähnlich sehen. Dort sollen sie dann vertrauliche Angaben wie Name, Passwort oder PIN-Codes eingeben, die Betrüger für Straftaten nutzen.
photoTAN-Verfahren
Für dieses Verfahren benötigt der Bankkunde auf jeden Fall zwei Geräte: Ein Smartphone oder ein spezielles photoTAN-Gerät und ein weiteres Endgerät (PC, Smartphone oder Tablet). Mit einer Smartphone-App oder dem photoTAN-Gerät scannt der Kunde vor der Transaktion ein kryptografisches Bild, das auf dem zweiten Endgerät angezeigt wird. Anschließend wird die für die Überweisung benötigte TAN mit Hilfe der App oder dem Gerät generiert.
Piktogramm
Unverwechselbare Anordnung und Gestaltung von Schrifttypen, die den Namen einer Organisation optisch darstellen.
PIN
Personal Identification Number, Geheimnummer, die nur dem Karteninhaber bekannt ist und die Issuer-Bank (oder deren Dienstleister) in die Lage versetzt, die persönliche Legitimation des Karteninhabers zu überprüfen.
PIN based Transaction
Kartentransaktion, bei der die persönliche Legitimation des Karteninhabers durch Prüfung der PIN erfolgt, die der Kunde am Ort der Transaktionsdurchführung ('point of interaction') in ein POS-Terminal oder in die PIN-Tastatur eines Geldautomaten eingibt.
PIN basierte Transaktion
Kartentransaktion, bei der die persönliche Legitimation des Karteninhabers durch Prüfung der PIN erfolgt, die der Kunde am Ort der Transaktionsdurchführung ('point of interaction') in ein POS-Terminal oder in die PIN-Tastatur eines Geldautomaten eingibt.
PIN Eingabetastatur
Die PIN-Eingabetastatur als Bestandteil eines elektronischen Terminals oder als Zusatzgerät. Der Karteninhaber gibt hier seine PIN ein, die bei einer PIN-gestützten Transaktion zur Überprüfung der persönlichen Legitimation des Karteninhabers dient.
PIN Pad
Die PIN-Eingabetastatur als Bestandteil eines elektronischen Terminals oder als Zusatzgerät. Der Karteninhaber gibt hier seine PIN ein, die bei einer PIN-gestützten Transaktion zur Überprüfung der persönlichen Legitimation des Karteninhabers dient.
PIN Prüfwert
Unter Einbeziehung eines bestimmten Wertes (als einer Funktion der Karteninhaber-PIN) sowie anderer Kartendaten wird ein spezifischer Binärwert (PVV) ermittelt. Letzterer wird immer dann vom Sicherheitsmodul der Issuer-Bank errechnet und in die Karte geschrieben (kodiert), wenn sich die betreffende Issuer-Bank im Autorisierungsprozess generell für die Nutzung des 'Pre-Validated PIN'- Verfahrens als PIN-Prüfungsmethode entschieden hat. Jedes Karten ausgebende Institut oder die von ihm beauftragte Stelle ist dann in der Lage, die Richtigkeit einer Karteninhaber-PIN für die Karten, die von dem jeweiligen Institut ausgegeben wurden, zu verifizieren.
PIN Verification
Sicherheitsverfahren im Autorisierungsprozess für alle PIN-gestützten Transaktionen. Es ermöglicht der Issuer-Bank oder deren Repräsentant zu überprüfen, ob der Karteninhaber am Ort der Transaktionsdurchführung (z.B. Händler-POS oder ATM) die korrekte PIN eingegeben hat.
PIN Verification Value
Unter Einbeziehung eines bestimmten Wertes (als einer Funktion der Karteninhaber-PIN) sowie anderer Kartendaten wird ein spezifischer Binärwert (PVV) ermittelt. Letzterer wird immer dann vom Sicherheitsmodul der Issuer-Bank errechnet und in die Karte geschrieben (kodiert), wenn sich die betreffende Issuer-Bank im Autorisierungsprozess generell für die Nutzung des 'Pre-Validated PIN'- Verfahrens als PIN-Prüfungsmethode entschieden hat. Jedes Karten ausgebende Institut oder die von ihm beauftragte Stelle ist dann in der Lage, die Richtigkeit einer Karteninhaber-PIN für die Karten, die von dem jeweiligen Institut ausgegeben wurden, zu verifizieren.
PIN-Prüfung
Sicherheitsverfahren im Autorisierungsprozess für alle PIN-gestützten Transaktionen. Es ermöglicht der Issuer-Bank oder deren Repräsentant zu überprüfen, ob der Karteninhaber am Ort der Transaktionsdurchführung (z.B. Händler-POS oder ATM) die korrekte PIN eingegeben hat.
POC
Hierbei handelt es sich um den Ausgangsort, wo der Kartenbetrug startete.
PoI

Handelseinrichtung, Geldautomat oder andere personalfreie Akzeptanzumgebung, die es dem Karteninhaber gestattet, eine Zahlungstransaktion durchzuführen, Geld abzuheben bzw. eine Karte aufzuladen oder zu belasten.

Point of Compromise
Hierbei handelt es sich um den Ausgangsort, wo der Kartenbetrug startete.
Point of Interaction
Der Standort, von wo aus der Karteninhaber einen elektronischen Kartenzahlungsvorgang einleitet (z.B. am Kassenterminal im Handel, am PC zu Hause, am GAA oder einem Kartentelefon).
Point of Interaction
Handelseinrichtung, Geldautomat oder andere personalfreie Akzeptanzumgebung,die es dem Karteninhaber gestattet, eine Zahlungstransaktion durchzuführen, Geld abzuheben bzw. eine Karte aufzuladen oder zu belasten.
Point of Sale
Der tatsächliche Ort, an dem der Karteninhaber einen Kauf tätigt und mit der Karte bezahlt. Es handelt sich typischerweise um ein Ladengeschäft eines Vertragshändlers.
Point of Sale ohne Zahlungsgarantie
Es wird keine Zahlungsgarantie ausgesprochen, da weniger Sicherheitsmerkmale geprüft werden. Aus dem Magnetstreifen der Karte werden die Kontonummer und die Bankleitzahl des Kunden ermittelt und ein Lastschriftbeleg wird erstellt. Der Karteninhaber akzeptiert den Betrag durch seine Unterschrift. Seit dem 31.12.2006 ist dieses Verfahren eingestellt.
POS
Der tatsächliche Ort, an dem der Karteninhaber einen Kauf tätigt und mit der Karte bezahlt. Es handelt sich typischerweise um ein Ladengeschäft eines Vertragshändlers.
PoZ
Es wird keine Zahlungsgarantie ausgesprochen, da weniger Sicherheitsmerkmale geprüft werden. Aus dem Magnetstreifen der Karte werden die Kontonummer und die Bankleitzahl des Kunden ermittelt und ein Lastschriftbeleg wird erstellt. Der Karteninhaber akzeptiert den Betrag durch seine Unterschrift. Seit dem 31.12.2006 ist dieses Verfahren eingestellt.
Pre Authorisation
Von der Acquirer-Bank bei der Issuer-Bank eingeholte 'Vorab'-Genehmigung über die voraussichtliche Höhe eines Kartenumsatzes, der erst zu einem späteren Zeitpunkt abgerechnet wird. Dieses Verfahren ist typischerweise in Händlerkategorien wie Hotels, Autovermietungen und bei ähnlichen Vertragsunternehmen anzutreffen. Hierdurch ist gewährleistet, dass für die erst später erfolgende Umsatzabrechnung ausreichend Mittel auf dem Kartenkonto verfügbar sind.
Presentment
Elektronische Clearing-Nachricht mit allen Umsatzdaten, die der Issuer-Bank zur Durchführung des Zahlungsausgleichs von der Acquirer-Bank zugeleitet wird.
Primary Account Number
Zur Authentifizierung von Internet-Einkäufen mit Maestro-Karten bringen Kartenherausgeber – analog zur Kreditkartennummer auf Kreditkarten – die Primary Account Number (PAN) auf die Vorderseite von Debitkarten auf.
Private Key
Teilschlüssel eines kryptographischen Schlüsselpaares, das in Verbindung mit einem öffentlichen Verschlüsselungsalgorithmus benutzt wird. Ein Privatschlüssel ist ausschließlich einem bestimmten Benutzer zugeordnet, muss sicher aufbewahrt und darf nicht an Dritte weitergegeben werden. Kryptographische Privatschlüssel dienen zur Erstellung digitaler Signaturen und zum Dechiffrieren von Mitteilungen oder Dateien, die zuvor mit dem entsprechenden öffentlichen Schlüssel verschlüsselt wurden.
Private Label Card
Kreditkarte, Charge-Karte oder Debitkarte, die von einem Handelsunternehmen (z.B. Kaufhaus- oder Supermarktkette) ausgegeben wird.
Privatschlüssel
Teilschlüssel eines kryptographischen Schlüsselpaares, das in Verbindung mit einem öffentlichen Verschlüsselungsalgorithmus benutzt wird. Ein Privatschlüssel ist ausschließlich einem bestimmten Benutzer zugeordnet, muss sicher aufbewahrt und darf nicht an Dritte weitergegeben werden. Kryptographische Privatschlüssel dienen zur Erstellung digitaler Signaturen und zum Dechiffrieren von Mitteilungen oder Dateien, die zuvor mit dem entsprechenden öffentlichen Schlüssel verschlüsselt wurden.
Processor
Bezeichnung für ein Unternehmen, das für Mitgliedsbanken als Dienstleister tätig ist. Diese Dienstleistungen umfassen in der Regel das Acquiring und das Issuing Processing.
Produktmarke
Der Markenname eines bestimmten Kartenprodukts, das innerhalb eines festgelegten Territoriums zum Einsatz als Zahlungsmedium zugelassen ist.
Prozessor
Bezeichnung für ein Unternehmen, das für Mitgliedsbanken als Dienstleister tätig ist. Diese Dienstleistungen umfassen in der Regel das Acquiring und das Issuing Processing.
Public Key
Dieser Schlüssel wird bei der asymmetrischen Verschlüsselungstechnologie zusätzlich zu dem privaten Schlüssel benötigt. Die mit dem Public Key verschlüsselten Daten können nur mit dem zugehörigen Private Key entschlüsselt werden.
pushTAN-Verfahren
Beim pushTAN-Verfahren lädt der Kunde neben der Online- Banking-App eine zweite App seiner Bank auf sein Handy. Die für die jeweilige Transaktion benötigte Einmal-TAN wird über diese zweite App direkt auf dem Smartphone des Nutzers generiert. Mit dieser Transaktionsnummer kann der Kunde dann z.B. eine Überweisung autorisieren.
PVV
Unter Einbeziehung eines bestimmten Wertes (als einer Funktion der Karteninhaber-PIN) sowie anderer Kartendaten wird ein spezifischer Binärwert (PVV) ermittelt. Letzterer wird immer dann vom Sicherheitsmodul der Issuer-Bank errechnet und in die Karte geschrieben (kodiert), wenn sich die betreffende Issuer-Bank im Autorisierungsprozess generell für die Nutzung des 'Pre-Validated PIN'- Verfahrens als PIN-Prüfungsmethode entschieden hat. Jedes Karten ausgebende Institut oder die von ihm beauftragte Stelle ist dann in der Lage, die Richtigkeit einer Karteninhaber-PIN für die Karten, die von dem jeweiligen Institut ausgegeben wurden, zu verifizieren.
QR Barcode
Quick Response (QR) Barcodes sind eine Weiterentwicklung des 2D Barcodes. QR Barcodes findet man z. B. auf Zeitungsannoncen, auf Werbeplakaten oder auf Produktblättern. Sie werden auch per MMS Dienst versandt und können unterschiedliche, auch personalisierte Informationen enthalten. Im Handel werden QR Barcodes für Produkt-, Service- und Garantie-Informationen genutzt oder sie sind ein Medium, um Gutscheine und Coupons an Kunden zu versenden. Das Bild des QR Barcodes wird per Mobiltelefon „fotografiert“ und dann vom QR Code Reader decodiert. Die hinterlegte Information kann dann auf dem Mobiltelefon gelesen werden, der enthaltene Link ins Internet kann aktiviert werden, oder die mobile Bordkarte, die Kinokarte oder der Gutschein/Coupon können eingesetzt werden. Um QR Barcodes entschlüsseln zu können, benötigt ein Mobiltelefon eine QR Code-Reader App, die per Download auf das Mobiletelefon geladen wird.
Ransomware

Schadsoftware die von Cyberkriminellen genutzt wird, um persönliche Daten und vor allem Digitale Identitäten, also Nutzernamen und Passwörter, auszuspähen, oder um fremde Computer und Smartphones fernzusteuern und für die Begehung von weiteren Straftaten zu missbrauchen.

Real-time
Ein Dialog zwischen 2 Rechnern, wobei der Empfänger einer Mitteilung gehalten ist, dem Absender innerhalb weniger Sekunden zu antworten.
Rechtmäßiger Karteninhaber
Karteninhaber, für den rechtmäßig eine Karte ausgestellt wurde.
Referral Response

Nach Autorisierungsanfrage durch den Händler erhält er die Autorisierungsantwort, dass er zwecks Genehmigung mit dem Karten ausgebenden Institut oder dessen Prozessor Kontakt aufnehmen soll. Dient lediglich zur zusätzlichen Identifikation des rechtmäßigen Karteninhabers bei ungewöhnlichem Umsatzverhalten und nicht zur Bonitätsüberwachung.

Registration Centre
Abrechnungsstelle im System der GeldKarte. Nimmt die Umsätze der Händler entgegen, leitet den Zahlungsverkehr in die Wege, prüft die Sicherheit des Systems und verrechnet die entsprechenden Entgelte unter den Beteiligten. Jeder Banksektor hat eine eigene Evidenzzentrale. Man unterscheidet Händlerevidenzzentrale und Kartenevidenzzentrale.
Reisestellenkarte
Karte eines Unternehmens, die bei einem Reisebüro hinterlegt ist, um so die Reisekosten des Unternehmens darüber abzurechnen. Hierbei muss es sich nicht unbedingt um eine physische Karte handeln. Häufig ist nur eine Kartennummer im System hinterlegt.
Response Time
Zeit, die zur Beantwortung einer elektronischen Anfrage benötigt wird.
Retailer Card
Kundenkarte, die der Karteninhaber in einem Einzelhandelsunternehmen nutzt. Sie sind über die Hausbank erhältlich.
Reversal
Im Autorisierungsverfahren: Elektronische Mitteilung zur vollen oder teilweisen Stornierung einer vorherigen Transaktion, die trotz Issuer-Genehmigung nicht erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Im Clearingverfahren: Elektronische Mitteilung zwecks Stornierung einer früheren Transaktionseinreichung.
Risiko-Händler
Hierbei handelt es sich um Vertragsunternehmen, die gemäss den Richtlinien für Risiko und Betrug im Rahmen des Visa Risk Identification Service als Risikounternehmen eingestuft wurden.
Risk Explorer
System zur Betrugsfrüherkennung und Risikosteuerung für Issuer- und Acquirer-Banken. Es erstellt Indikatoren für die Risikobewertung aufgrund bereits abgerechneter internationaler Kartenumsätze, die nach von der Anwenderbank vorgegebenen Kriterien analysiert und gefiltert werden. Darüber hinaus generiert das System Warnmeldungen bezüglich verdächtiger Transaktionen zur vorbeugenden Aufklärung und Rückmeldung des Ergebnisses.
Risk Management
Methodisches Vorgehen zur Identifikation, Evaluation, Handhabung und Reduktion von Risiken.
Routing
Elektronischer Übermittlungsweg für Mitteilungen und Dateien von einem Rechnersystem oder Datennetz zum anderen. Das 'routing' stellt sicher, dass die Daten auch genau den Empfänger erreichen, für den sie bestimmt sind.
RSA
Bezeichnet einen kryptographischen Algorithmus in der öffentlichen Kryptographie (Asymmetrisches Verschlüsselungsverfahren), benannt nach seinen Erfindern Rivest, Shamir und Adleman.
Rückruf
Bei dieser Beantwortung einer Genehmigungsanfrage fordert der Issuer den Acquirer auf, zusätzliche Informationen an ihn (oder seinen Dienstleister) zu übermitteln. Erst danach wird seitens des Issuers entschieden, ob dieser Umsatz genehmigt oder abgelehnt wird.
S.W.I.F.T.
Organisation, die für Banken im internationalen Raum unter anderem grenzüberschreitende Geldüberweisungs-Dienstleistungen anbietet. Am Ende des jeweiligen Abrechnungszyklus erfolgt der Zahlungsausgleich über S.W.I.F.T. auf das Konto von Clearing-Banken der an Transaktionen dieser Art beteiligten Bankinstitute.
SAFE
Weltweite Zentraldatei für Betrugsschäden im MasterCard-Verbund. Als Teil des Mitgliederschutz-Programmes ist SAFE die weltweit zentrale Datenbank für alle MasterCard-Betrugstransaktionen und dient der Erstellung monatlicher Berichte und statistischer Auswertungen für die Mitgliedsbanken. SAFE unterstützt die Banken bei Risikofrüherkennung und Schadensprävention und stellt darüber hinaus Auswertungsdaten zur Verfügung, die auch anderen Präventionsprogrammen als Informationsgrundlage dienen.
Sales Slip
Der Karteninhaber erhält als Nachweis über seine getätigten Transaktionen einen papierhaften Beleg vom Terminal. Sollte der Karteninhaber einen manuell erstellten Beleg erhalten, so ist dieser von ihm zu unterschreiben. Den Beleg bezeichnet man auch als charge slip, sales draft, oder sales ticket.
Schlichtungsverfahren bei Reklamation
Wenn die Reklamation nicht auf herkömmlichem Wege (Chargeback Regulations) abgewickelt werden kann, besteht die Möglichkeit, den Sachverhalt unter Vorlage aller Beweismittel in einem Schlichtungsverfahren klären zu lassen.
Schlüssel
Schlüssel, der im Rahmen eines Datenverschlüsselungs-Verfahrens verwendet wird. Diese Sicherheitskomponente, oft in Form einer bestimmten Zahlen- und/oder Buchstabenfolge, dient dazu, Daten mittels eines algorithmischen Rechenvorgangs zu verschlüsseln, um die Vertraulichkeit von Informationen zu schützen.
Schlüsselindikatoren
Bezeichnung für eine Reihe von Indikatoren zur Bewertung der Geschäftsentwicklung in der Kartenindustrie unter Zugrundelegung bestimmter Zeiträume. Indikatoren dieser Art können sein: Anzahl ausgegebener Karten, prozentualer Anteil genehmigter Transaktionen verglichen mit dem Gesamtaufkommen, Anzahl der Rückbelastungsfälle etc.
Schriftlich/telefonische Warenbestellung
Eine Transaktion, die darauf beruht, dass ein Karteninhaber bei einem Händler entweder schriftlich oder telefonisch Waren oder andere Dienstleistungen bestellt und diese per Karte bezahlt.
SDA
Ein Sicherheitsverfahren für neue Kartengenerationen mit Chips, das besser vor Missbrauch schützen soll. Bei SDA wird eine Kombination aus festen Kartendaten mit einem RSA-Schlüssel des Herausgebers signiert.
SDP
Zielsetzung von SDP ist die Unterstützung von Händlerbanken, Händlern, Service Providern und anderen externen Dienstleistern beim sicheren Umgang mit sensiblen Karten- und Transaktionsdaten. Das Programm definiert Sicherheitsanforderungen für die Verarbeitung, Speicherung und Übertragung von vertraulichen Informationen. Damit sollen eventuelle Sicherheitslücken in den eigenen Systemen identifiziert und mögliche Folgeschäden abgewendet werden. SDP ist Teil des gemeinsamen Standards PCI.
SECCOS
Eine von der deutschen Kreditwirtschaft definierte einheitliche Chipkarten-Plattform für Zahlungskarten. SECCOS verfügt über eine ausgereifte Sicherheitsarchitektur, unterstützt den EMV-Standard und ermöglichte eine Multiapplikationsstrategie. Sämtliche in Deutschland ausgegebenen Debitkarten werden mit einem SECCOS-Chip ausgestattet sein.
Secure Chip Card Operating System
Eine von der deutschen Kreditwirtschaft definierte einheitliche Chipkarten-Plattform für Zahlungskarten. SECCOS verfügt über eine ausgereifte Sicherheitsarchitektur, unterstützt den EMV-Standard und ermöglichte eine Multiapplikationsstrategie. Sämtliche in Deutschland ausgegebenen Debitkarten werden mit einem SECCOS-Chip ausgestattet sein.
Secure Electronic Transaction
Ein von MasterCard, Visa und Computer-Herstellern gemeinsam entwickeltes Sicherheitsprotokoll. Es legt fest, wie sensitive Daten in öffentlichen Netzen (Internet) zu verschlüsseln sind. SET diente als Sicherheitsgrundlage für Kartenzahlungsvorgänge im elektronischen Handel (Electronic Commerce), konnte sich jedoch am Markt nicht durchsetzen. MasterCard setzt nun hier MasterCard Secure Code und Visa setzt Verified by Visa ein.
Secure Socket Layer
Das Secure Socket Layer (SSL)-Protokoll ist ein Industriestandard für Datensicherheit und Datenvertraulichkeit bei der Internet-Nutzung. Üblicherweise ist SSL Bestandteil der Internet-Browsersoftware.
SEPA

(Single Euro Payments Area) heißt übersetzt einheitlicher Euro-Zahlungsverkehrsraum und standardisiert europaweit Verfahren für den bargeldlosen Zahlungsverkehr (Überweisungen, Lastschriften).

Service Fee
Gebühr, die der Issuer an den Acquirer zahlt, und zwar für Bargeldverfügungen am GAA oder manuellen Bargeldbezug am Bankschalter. Bilateral und national können Gebühren von den Mitgliedsbanken untereinander vereinbart werden. Sogenannte 'Fallback'-Gebühren werden von MasterCard festgelegt und veröffentlicht.
Servicegebühr
Gebühr, die der Issuer an den Acquirer zahlt, und zwar für Bargeldverfügungen am GAA oder manuellen Bargeldbezug am Bankschalter. Bilateral und national können Gebühren von den Mitgliedsbanken untereinander vereinbart werden. Sogenannte 'Fallback'-Gebühren werden von MasterCard festgelegt und veröffentlicht.
SET
Ein von MasterCard, Visa und Computer-Herstellern gemeinsam entwickeltes Sicherheitsprotokoll. Es legt fest, wie sensitive Daten in öffentlichen Netzen (Internet) zu verschlüsseln sind. SET diente als Sicherheitsgrundlage für Kartenzahlungsvorgänge im elektronischen Handel (Electronic Commerce), konnte sich jedoch am Markt nicht durchsetzen. MasterCard setzt nun hier MasterCard Secure Code und Visa setzt Verified by Visa ein.
Settlement
Verfahrensweise zur Herbeiführung des gegenseitigen Zahlungsausgleiches der Issuer- und Acquirer-Banken untereinander für die pro Tag jeweils abgerechneten Kartenumsätze (einschl. Gebühren).
Settlement Bank
Abrechnungs- oder Verrechnungsbank. Eine Bank, bei der das Netto-Abrechnungskonto einer Mitgliedsorganisation geführt und zur Abwicklung von Zahlungsvorgängen mit der jeweiligen Clearing-Bank benutzt wird.
Settlement Date
Datum, zu dem der Zahlungsausgleich zwischen Acquirer- und Issuer-Bank erfolgt.
Shoulder Surfing
Bezeichnung für eine von Betrügern angewandte Technik, einem Karteninhaber bei der PIN-Eingabe von hinten 'über die Schulter' zu schauen und dabei per Sichtkontakt in den Besitz der PIN zu gelangen.
Sicherheitsanfrage

Einige Prozessoren bieten als Dienstleistung die Überwachung von Transaktionen zur Erkennung von potentiellem Missbrauch. Einige Prozessoren bieten als Dienstleistung die Überwachung von Transaktionen zur Erkennung von potentiellem Missbrauch. Die verdächtigen Verfügungen werden von einem Expertenteam analysiert und bewertet. Wenn bei Transaktionen der Verdacht auf die missbräuchliche Nutzung einer Karte besteht, wird von dem jeweiligen Dienstleister eine Sicherheitsanfrage an das Karten ausgebende Kreditinstitut gestellt. Das Kreditinstitut prüft in Abstimmung mit dem Kunden, ob die Umsätze vom Kunden selbst getätigt wurden. Bewahrheitet sich der Verdacht auf Missbrauch der Karte, sperrt die Bankdas Institut die Karte und erstellt eine Schadensmeldung. Wenn kein Missbrauch vorliegt, gibt das Kreditinstitut eine kurze Stellungnahme an Sicherheitsmanagement für Zahlungskarten.

Sicherheitsmitteilung
Die Zentrale Debit-Schadensbekämpfung erhält aus verschiedenen Quellen, wie z.B. aus der Analyse der Transaktionsdaten und Schadensfälle, durch Mitteilungen von Kreditinstituten oder der Polizei Informationen über bereits erfolgte Kartendatenabgriffe an Geldautomaten oder POS-Terminals. Ergibt die Analyse eine Gefahr, dass die ausgelesenen Kartendaten über Kartendubletten missbräuchlich eingesetzt werden könnten, erhalten die Kreditinstitute von der Zentralen Debit-Schadensbekämpfung unverzüglich eine Sicherheitsmitteilung. Seit dem 01. Januar 2005 muss zur Verhinderung weiterer Schäden in den vorab beschriebenen Fällen stets eine unverzügliche Sperrung der Karte - auch ohne Rücksprache mit den Kunden – veranlasst werden.
Signature based Transaction
Überprüfung der persönlichen Legitimation des Karteninhabers durch den Händler. Die vom Karteninhaber am Ort der Kartenverfügung geleistete Unterschrift wird mit der im Unterschriftsfeld der Karte vorhandenen Unterschrift auf Übereinstimmung verglichen.
Signature Verification
Vom Händler durchgeführte Maßnahme zur Überprüfung der Legitimation/Identität des Karteninhabers. Dies erfolgt nach Einholung der Umsatzgenehmigung durch Vergleich der vom Karteninhaber auf dem Transaktionsbeleg geleisteten Unterschrift mit der Unterschrift auf der Karte.
Signature-based
Zahlungen mit Karte und Unterschrift sind nicht garantiert und können von der Bank oder Sparkasse oder vom Kunden unbezahlt zurückgegeben werden.
Single European Payment Area
Die europäische Kreditwirtschaft arbeitet derzeit an der Realisierung eines einheitlichen europäischen Zahlungsverkehrsraums (SEPA). Zie ist es, den Bürgern die Möglichkeit zu eröffnen, Zahlungsverkehrsdienstleistungen im Euro-Raum zu den gleichen Konditionen auszuführen zu können wie im Heimatland. Die Plattformtechnologie ist dabei EMV.
Skimming
Das rechtswidrige elektronische Kopieren des Magnetstreifen-Dateninhaltes einer Karte. Der Betrüger zieht die Karte durch ein von ihm kontrolliertes Magnetstreifen-Lesegerät. Anschließend werden die Kartenfälschungen (auch auf sogenannte 'White Plastic'-Karten) übertragen.
Smart Contract
Sind Transaktionsprotokolle bzw. Programme, die automatisch und permanent - also quasi live - die Bedingungen eines Vertrags kontrollieren und ggf. einzelne Bestimmungen eines Vertrags automatisiert ausführen. Die Kontrolle und Einhaltung basiert dabei auf die den Smart Contracts zu Verfügung gestellten Daten(banken). Mit der automatisierten Abwicklung von Verträgen lassen sich auch immense Kosten einsparen.
Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication
Organisation, die für Banken im internationalen Raum unter anderem grenzüberschreitende Geldüberweisungs-Dienstleistungen anbietet. Am Ende des jeweiligen Abrechnungszyklus erfolgt der Zahlungsausgleich über S.W.I.F.T. auf das Konto von Clearing-Banken der an Transaktionen dieser Art beteiligten Bankinstitute.
Spear-Phishing
Im Gegensatz zum ursprünglichen Phishing, bei dem Massenspam unpersonalisiert versendet werden, werden beim Spear-Phishing die E-Mails mit persönlichen und individuellen Informationen des Adressaten angereichert und von einem E-Mail Account aus versendet, der vertrauenswürdig erscheint. Ziel ist auch hier, Online-Zugangsdaten zu Bankkonten auszuspähen, an Passwörter zu Online-Shops oder -Auktionshäusern zu gelangen oder auch Zugriff auf alle anderen Datenbestände, die auf den Rechnern gespeichert sind, zu erhalten.
Sperrung
Von Sperrung spricht man, wenn eine Karten ausgebende Bank entscheidet, entweder bestimmte Funktionalitäten auf dem Chip oder die Nutzung der Karte an sich zu unterbinden.
Spur
Definierter Bestandteil eines Magnetstreifens zur Aufzeichnung von Daten. Auf Karten mit Zahlungsfunktion befindet sich rückseitig ein Magnetstreifen, der in drei lineare Aufzeichnungsspuren unterteilt ist. Jede einzelne kann mit Daten in definiertem Format belegt werden.
Spurdaten
Auf dem Magnetstreifen hinterlegte Information. Es gibt drei verschiedene Spuren (track 1, track 2 und track 3 Spurdaten).
Spyware
Spähprogramme, um Daten eines Computernutzers heimlich an den Hersteller dieser Schnüffelsoftware zu senden oder das Surfverhalten zu analysieren.
SSL-Sicherheitsprotokoll
Das Secure Socket Layer (SSL)-Protokoll ist ein Industriestandard für Datensicherheit und Datenvertraulichkeit bei der Internet-Nutzung. Üblicherweise ist SSL Bestandteil der Internet-Browsersoftware.
Stakeholder
Eine Person oder Gruppe, die von den unternehmerischen Tätigkeiten gegenwärtig oder in Zukunft direkt oder indirekt betroffen sind.
Stand-in Authorisation
Autorisierung der Transaktionen durch das Netzwerk der Kartenorganisation im Auftrag einer Issuer-Bank.
Static Data Authentication
Ein Sicherheitsverfahren für neue Kartengenerationen mit Chips, das besser vor Missbrauch schützen soll. Bei SDA wird eine Kombination aus festen Kartendaten mit einem RSA-Schlüssel des Herausgebers signiert.
Storno
Im Autorisierungsverfahren: Elektronische Mitteilung zur vollen oder teilweisen Stornierung einer vorherigen Transaktion, die trotz Issuer-Genehmigung nicht erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Im Clearingverfahren: Elektronische Mitteilung zwecks Stornierung einer früheren Transaktionseinreichung.
Substitute Draft
Bezeichnung für ein Dokument in Papierform, das ein Acquirer als 'Ersatz' für einen Kartenumsatzbeleg zur Verfügung stellt. Derartige 'Ersatzbelege' dürfen nur für folgende Transaktionskategorien erstellt werden: Mail Order/Telephone Order, Hotel/Motel, Tankstellen, Parkhäuser, Autovermietungen und Luftfahrtgesellschaften.
Symmetrisches Verschlüsselungsverfahren
Das symmetrische Verschlüsselungsverfahren verwendet im Gegensatz zum asymmetrischen Verfahren für die Ver- bzw. Entschlüsselung nur einen Schlüssel (auch Private Key Verfahren genannt).
System to Avoid Fraud Effectively
Weltweite Zentraldatei für Betrugsschäden im MasterCard-Verbund. Als Teil des Mitgliederschutz-Programmes ist SAFE die weltweit zentrale Datenbank für alle MasterCard-Betrugstransaktionen und dient der Erstellung monatlicher Berichte und statistischer Auswertungen für die Mitgliedsbanken. SAFE unterstützt die Banken bei Risikofrüherkennung und Schadensprävention und stellt darüber hinaus Auswertungsdaten zur Verfügung, die auch anderen Präventionsprogrammen als Informationsgrundlage dienen.
T & E Card
Diese Karte wird ausgegeben für den internationalen Einsatz und hauptsächlich zur Bezahlung von Reise- und Bewirtungskosten (Travel & Entertainment) eingesetzt. (Beispiel: American Express, Diners Club).
T & E Karte
Diese Karte wird ausgegeben für den internationalen Einsatz und hauptsächlich zur Bezahlung von Reise- und Bewirtungskosten (Travel & Entertainment) eingesetzt. (Beispiel: American Express, Diners Club).
Telefonische Genehmigung
Hierbei handelt es sich um eine Dienstleistung der Acquirer-Banken für ihre Vertragshändler, die im Bedarfsfall das Call Center (Autorisierungszentrale) der Acquirer Bank anrufen, um die Genehmigung für eine manuell durchzuführende Kartentransaktion einzuholen. Dieser Weg wird auch dann beschritten, wenn das Händlerterminal die Acquirer-Bank wegen einer Systemstörung vorübergehend nicht „online“ zu erreichen ist. Im Telefonat mit dem Call Center der Bank gibt der Händler alle relevanten Transaktionsdaten weiter. Das Call Center schickt sodann eine Genehmigungsanfrage online an die Issuer-Bank und gibt danach bei positiver Antwort den entsprechenden Genehmigungscode dem Händler durch. Diese Codenummer muss vom Händler zwingend auf dem entsprechenden Transaktionsbeleg handschriftlich vermerkt werden.
Telephone Order / Mail Order

Eine Art des Einzelhandels (auch als Distanzhandel bezeichnet), bei dem die Produkte per Katalog, Prospekt, Internet, Fernsehen oder Vertreter angeboten werden. Die Bestellung der gewünschten Produkte kann mündlich (z. B. per Telefon oder Vertreter), schriftlich (z. B. per Brief oder Fax) oder auch online getätigt werden. Die anschließende Bezahlung kann per Kreditkarte, Nachnahme, Vorabüberweisung oder auch auf Rechnung erfolgen. Die Bonität des Kunden kann das Versandunternehmen vorab bei bestimmten Auskunfteien erfragen.

Terminal
Endgerät zum Versenden und Empfangen elektronischer Daten sowie zur Aktivierung von Funktionen in einem externen Rechnersystem. Im Zusammenhang mit kartengestützten Transaktionen ist ein Terminal (entweder vom Händler betreut oder als Selbstbedienungseinrichtung) am Ort des Karteneinsatzes ('point of interaction') installiert und ermöglicht dem Karteninhaber die Durchführung elektronischer Transaktionen.
Terminal Attrappe
Eine Terminal Attrappe, die aussieht wie ein echtes POS Terminal und ausschließlich dem Zweck dient, Kartendaten und PINs zu Betrugszwecken zu erhalten.
Terminal innerhalb einer Bankfiliale
In-Branch-Terminal: Ein elektronisches Terminal mit Karten-Lesefunktion, das in Bankfilialen installiert ist und für manuelle Bargeldtransaktionen benutzt wird. Beim Einsatz von Kreditkarten unterschreibt der Karteninhaber einen Beleg. Der Bankkassierer vergleicht sodann die Belegunterschrift mit der Kartenunterschrift zur Legitimationsprüfung des Kartenvorlegers. Beim Einsatz von Debitkarten gibt der Karteninhaber seine PIN ein, die von der Issuer-Bank online bzw. offline im Kartenchip geprüft wird.
Terminal mit Chipkartenleser
POS-Terminal, das Chipkarten lesen kann.
Third Party Processing
Bei der Fremdverarbeitung erfolgt die Datenverarbeitung durch ein externes Rechenzentrum.
Time out Value
Mit 'Time out' wird ein Ereignis beschrieben, bei dem eine Autorisierungsanfrage nicht oder nicht innerhalb der definierten maximalen Antwortzeit beantwortet und die Leitung unterbrochen wird.
Token
Ein Token (oder Security-Token) bezeichnet u.a. eine Hardwarekomponente, in die in der Regel eine Chipkarte eingeführt werden kann, aus der keine Daten herauskopiert oder manipuliert werden können. Der Token kann an einem USB-Port angeschlossen werden und integriert somit die Vorteile einer Smartcard, ohne dabei ein Kartenlesegerät zu benötigen.
Tokenisierung
Tokenisierung - in Bezug auf Datensicherheit - bezeichnet einen Prozess, bei dem vertrauliche oder sensible Originaldaten wie Kreditkarten-, Konto- oder Sozialversicherungsnummern durch Referenzwerte so genannte Tokens - in verschlüsselter Form ersetzt werden. Ziel ist es, diese Daten vor Diebstahl oder Missbrauch zu schützen.Speziell bei Bezahltransaktionen, bei denen die Zahlungskarte nicht physisch präsent ist wie bei NFC-Zahlungen oder im Internet- und Online-Handel - bietet die Tokenisierung die größten Sicherheitsvorteile, lassen Tokens doch keinerlei Rückschlüsse auf die ursprünglichen Daten zu.
Track
Definierter Bestandteil eines Magnetstreifens zur Aufzeichnung von Daten. Auf Karten mit Zahlungsfunktion befindet sich rückseitig ein Magnetstreifen, der in drei lineare Aufzeichnungsspuren unterteilt ist. Jede einzelne kann mit Daten in definiertem Format belegt werden.
track data
Auf dem Magnetstreifen hinterlegte Information. Es gibt drei verschiedene Spuren (track 1, track 2 und track 3 Spurdaten).
Transaction
Geschäftsvorgang (Kartenverfügung) zwischen Karteninhaber und Vertragshändler oder Karteninhaber und Mitgliedsbank mit Umsatzaktivität auf dem Karteninhaberkonto.
Transaction Amount
Die Betragssumme einer Kartentransaktion, ausgedrückt in der Landeswährung der jeweiligen Acquirer-Bank.
Transaction Certificate
Bezeichnung für eine 'elektronische Unterschrift'. Diese generiert im Chip nach erfolgreicher Durchführung die Genehmigung einer Transaktion. Das Kryptogramm ermöglicht dem Issuer die Prüfung, dass der Transaktion eine echte Karte zugrunde lag und kritische Daten (die dem Chip zum Transaktionszeitpunkt zur Verfügung standen und für Risikomanagementzwecke benutzt wurden) nach Erteilung der Transaktionsgenehmigung nicht mehr verändert wurden. In Erweiterung ihrer Bedeutung bezieht sich die Bezeichnung 'transaction certificate (TC)' auch auf sämtliche Daten, die zur Kalkulation des Kryptogramms benutzt wurden. Das Transaktionszertifikat muss vom Acquirer aufbewahrt und dem Issuer auf dessen Wunsch zur Verfügung gestellt werden. Darüber hinaus kann der Acquirer das Zertifikat auch gleich in der Clearing-Message mitschicken.
Transaction Date
Datum, an dem eine Transaktion durchgeführt wird (= Tag, an dem der Karteninhaber einen Warenkauf und/oder andere Dienstleistung mit der Karte bezahlt oder eine Bargeldverfügung vornimmt).
Transaction Fee
Gebühr, die eine Acquirer-Bank einem Händler für am POS-Terminal durchgeführte Kartentransaktionen belastet.
Transaction Reversal Fraud
Bei der Manipulationsart Transaction Reversal Fraud, kurz TRF, brechen Täter den Geldabhebevorgang zu dem Zeitpunkt ab, an dem der angeforderte Betrag bereits bereitsteht. So wird dem Konto nichts abgebucht und die Täter können das Geld mit Hilfe eines Greifers oder ähnlichem Werkzeug, oder über die Manipulation des Geldausgabeschachtes mit der Hand aus dem Schacht fischen.
Transaktion
Geschäftsvorgang (Kartenverfügung) zwischen Karteninhaber und Vertragshändler oder Karteninhaber und Mitgliedsbank mit Umsatzaktivität auf dem Karteninhaberkonto.
Transaktionsbetrag
Die Betragssumme einer Kartentransaktion, ausgedrückt in der Landeswährung der jeweiligen Acquirer-Bank.
Transaktionsdatum
Datum, an dem eine Transaktion durchgeführt wird (= Tag, an dem der Karteninhaber einen Warenkauf und/oder andere Dienstleistung mit der Karte bezahlt oder eine Bargeldverfügung vornimmt).
Transaktionszertifikat
Bezeichnung für eine 'elektronische Unterschrift'. Diese generiert im Chip nach erfolgreicher Durchführung die Genehmigung einer Transaktion. Das Kryptogramm ermöglicht dem Issuer die Prüfung, dass der Transaktion eine echte Karte zugrunde lag und kritische Daten (die dem Chip zum Transaktionszeitpunkt zur Verfügung standen und für Risikomanagementzwecke benutzt wurden) nach Erteilung der Transaktionsgenehmigung nicht mehr verändert wurden. In Erweiterung ihrer Bedeutung bezieht sich die Bezeichnung 'transaction certificate (TC)' auch auf sämtliche Daten, die zur Kalkulation des Kryptogramms benutzt wurden. Das Transaktionszertifikat muss vom Acquirer aufbewahrt und dem Issuer auf dessen Wunsch zur Verfügung gestellt werden. Darüber hinaus kann der Acquirer das Zertifikat auch gleich in der Clearing-Message mitschicken.
Trojaner
Trojaner sind schädliche Programme, die von Hackern oder Computerkriminellen über infizierte E-Mails oder Websites auf den Computer ihrer Opfer geladen werden. Dort spähen diese Programme persönliche Identifikationsnummern (PINs) und Transaktionsnummern (TANs) zum Beispiel beim Online-Banking aus. Die meisten Trojaner sind auf Bankbetrug ausgerichtet. Schutz vor Trojanern bieten regelmäßige Software-Updates, Antivirenprogramme und Firewalls.
Truncation
Bei der Transaktionsdurchführung erlangte Informationen werden nicht oder nur teilweise auf Belegen ausgedruckt. Beispiel: MasterCard schreibt vor, dass GAA-Quittungsbelege die Kartennummer nur in verkürzter Form enthalten dürfen. Auch viele Händler gehen dazu über, die Terminals so zu programmieren, dass die Kartennummer beim Quittungsbeleg nicht mehr vollständig ausgedruckt wird. Auf diese Weise kann verhindert werden, dass Betrüger durch weggeworfene Belege, z.B. aus dem Papierkorb, in den Besitz gültiger Kartendaten gelangen.
Umlagegebühr
Bezeichnet den Zahlungsbeitrag einer Mitgliedsbank an die das Zahlungssystem betreibende Verbundorganisation zur Wahrnehmung gemeinschaftlicher Steuerungs-, Management- und Sicherheitsaufgaben.
Umrechnungsdatum
Das Datum, zu dem ein Betrag (Kartenumsatz) von einer Währung in eine andere umgerechnet wird, und zwar unter Verwendung des für Transaktionen dieser Art zutreffenden und an diesem Tag gültigen Umrechnungskurses.
Umsatzrückbelastung
Rückbelastung eines Kartenumsatzes an den Acquirer durch die Issuer Bank. Das Verfahren wird angewandt, wenn ein bereits abgerechneter Umsatz vom Karteninhaber aus Gründen reklamiert oder bestritten wird, für die ein Rückbelastungsrecht vorgesehen ist. Der Begriff 'chargeback' bezeichnet auch den die Rückbelastung bewirkenden elektronischen Datenaustausch zwischen Issuer-Bank und Acquirer-Bank.
Umsatzrückbelastung
Rückbelastung eines Kartenumsatzes an den Acquirer durch die Issuer Bank. Das Verfahren wird angewandt, wenn ein bereits abgerechneter Umsatz vom Karteninhaber aus Gründen reklamiert oder bestritten wird, für die ein Rückbelastungsrecht vorgesehen ist. Der Begriff 'chargeback' bezeichnet auch den die Rückbelastung bewirkenden elektronischen Datenaustausch zwischen Issuer-Bank und Acquirer-Bank.
Umschaltung auf Magnetstreifen
Umschaltung auf Magnetstreifentechnologie als Ersatzlösung bei Chip-Funktionsausfall.
Unauthorised Transaction
Eine Transaktion, die von der Karten ausgebenden Bank nicht genehmigt wurde.
Unique Merchant Identification System
Jede Akzeptanzstelle erhält von ihrem Acquirer eine einmalige Vertragsnummer zugewiesen. Dieses System erlaubt die weltweite Identifizierung jeder einzelnen Akzeptanzstelle.
Unterlizenz
Mitgliedsinstitut mit Unterlizenz eines Hauptlizenzinhabers (z.B. Kartenorganisation). Unter lizenzrechtlicher Verantwortlichkeit des Hauptlizenzinhabers kann sich der Unterlizenznehmer als Issuer und/oder Acquirer betätigen.
Unterschrift basierte Transaktion
Überprüfung der persönlichen Legitimation des Karteninhabers durch den Händler. Die vom Karteninhaber am Ort der Kartenverfügung geleistete Unterschrift wird mit der im Unterschriftsfeld der Karte vorhandenen Unterschrift auf Übereinstimmung verglichen.
Unterschriftsprüfung
Vom Händler durchgeführte Maßnahme zur Überprüfung der Legitimation/Identität des Karteninhabers. Dies erfolgt nach Einholung der Umsatzgenehmigung durch Vergleich der vom Karteninhaber auf dem Transaktionsbeleg geleisteten Unterschrift mit der Unterschrift auf der Karte.
V Pay
V PAY ist das ChipPIN-basierte Debitverfahren von Visa Europe, das POS-Zahlungen und Geldbezug am Geldautomaten in ganz Europa ermöglicht.
Verdächtige Akzeptanzstelle
Eine Akzeptanzstelle, bei der der Verdacht besteht, dass Karteninhaberdaten ohne Kenntnis des Karteninhabers unrechtmäßig verwendet wurden, z.B. durch Kopieren des Magnetstreifen-Dateninhalts zur Erstellung von Kartendubletten ('White Plastic'). Im Debit-Bereich wird hierfür die Bezeichnung 'point of compromise' oder 'POC' verwendet.
Verfahren zur Kartenechtheitsprüfung
Verfahren zur Prüfung der Echtheit einer Karte. Bei Kreditkarten mit Magnetstreifen schließt dies auch das Vorhandensein eines Hologramms ein, das vom Händler durch Augenschein überprüft wird. Die Echtheitsprüfung der verschlüsselten Daten im Magnetstreifen erfolgt durch den Issuer. Im Falle von Chipkarten mit verschlüsselten Daten im Chip erfolgt die Echtheitsprüfung durch das Chipterminal oder ebenfalls beim Issuer.
Verfahren zur Legitimationsprüfung von Karteninhabern
Verfahren zur Feststellung der persönlichen Legitimation eines Karteninhabers. Hierzu zählen z.B. Unterschriftsvergleiche und PIN-Prüfung; künftig können auch biometrische Prüfungsverfahren zur Anwendung kommen.
Verfallsdatum

Bezeichnet allgemein das auf einer Zahlungskarte aufgedruckte oder aufgeprägte sowie auch im Magnetstreifen und Chip gespeicherte Gültigkeitsdatum (Monat und Jahr). Ab diesem Datum verliert die Karte ihre Gültigkeit und darf vom Karteninhaber nicht mehr für Einkäufe oder Bargeldverfügungen eingesetzt werden. Dem Händler ist es ab diesem Datum untersagt, die abgelaufene Karte weiterhin zu akzeptieren.

Verfügungsrahmen Kreditkarte
Die Ausstellerbank räumt dem Inhaber einer Kreditkarte oder Charge Card pro Abrechnungszyklus einen maximalen Verfügungsrahmen ein. Die Höhe des Rahmenbetrages bestimmt die Bank und sie richtet sich individuell nach der Bonität und der Kontohistorie des Karteninhabers.
Verhaltens-Scoring
Beobachtung des Karteneinsatzes im Hinblick auf aus dem Rahmen fallenden Transaktionen. Verhaltens-Scoring ist eine Methode zur Betrugsbekämpfung. Es wird überprüft, inwieweit sich der gegenwärtige Karteneinsatz eines Karteninhabers bezogen auf die Transaktionen im Widerspruch zu seinem bisherigen Karteneinsatz befindet.
Verkaufspunkt
Der tatsächliche Ort, an dem der Karteninhaber einen Kauf tätigt und mit der Karte bezahlt. Es handelt sich typischerweise um ein Ladengeschäft eines Vertragshändlers.
Verrechnung
Verfahrensweise zur Herbeiführung des gegenseitigen Zahlungsausgleiches der Issuer- und Acquirer-Banken untereinander für die pro Tag jeweils abgerechneten Kartenumsätze (einschl. Gebühren).
Verrechnungsbank
Abrechnungs- oder Verrechnungsbank. Eine Bank, bei der das Netto-Abrechnungskonto einer Mitgliedsorganisation geführt und zur Abwicklung von Zahlungsvorgängen mit der jeweiligen Clearing-Bank benutzt wird.
Verrechnungsdatum
Datum, zu dem der Zahlungsausgleich zwischen Acquirer- und Issuer-Bank erfolgt.
Versandhandel

Eine Art des Einzelhandels (auch als Distanzhandel bezeichnet), bei dem die Produkte per Katalog, Prospekt, Internet, Fernsehen oder Vertreter angeboten werden. Die Bestellung der gewünschten Produkte kann mündlich (z. B. per Telefon oder Vertreter), schriftlich (z. B. per Brief oder Fax) oder auch online getätigt werden. Die anschließende Bezahlung kann per Kreditkarte, Nachnahme, Vorabüberweisung oder auch auf Rechnung erfolgen. Die Bonität des Kunden kann das Versandunternehmen vorab bei bestimmten Auskunfteien erfragen.

Verschlüsselung
Verfahrenstechnik zur Verschlüsselung von Daten mittels eines algorithmischen Rechenvorgangs und einem Schlüssel(wert).
Vertragsnummernsystem
Jede Akzeptanzstelle erhält von ihrem Acquirer eine einmalige Vertragsnummer zugewiesen. Dieses System erlaubt die weltweite Identifizierung jeder einzelnen Akzeptanzstelle.
Visa Account Information Security
Zielsetzung von AIS ist die Unterstützung von Händlerbanken, Händlern, Service Providern und anderen externen Dienstleistern beim sicheren Umgang mit sensiblen Karten- und Transaktionsdaten. Das Programm definiert Sicherheitsanforderungen für die Verarbeitung, Speicherung und Übertragung von vertraulichen Informationen. Damit sollen eventuelle Sicherheitslücken in den eigenen Systemen identifiziert und mögliche Folgeschäden abgewendet werden. AIS ist Teil des gemeinsamen Standards PCI.
VisaNet
Processing-System von Visa Europe, das in Europa betrieben wird und das weltweite Transaktionen abwickelt. Eigentümer des Processing-Systems sind die Mitgliedsbanken von Visa Europe.
Visuelle Datenausspähung
Bezeichnung für eine von Betrügern angewandte Technik, einem Karteninhaber bei der PIN-Eingabe von hinten 'über die Schulter' zu schauen und dabei per Sichtkontakt in den Besitz der PIN zu gelangen.
voice authorization
Hierbei handelt es sich um eine Dienstleistung der Acquirer-Banken für ihre Vertragshändler, die im Bedarfsfall das Call Center (Autorisierungszentrale) der Acquirer Bank anrufen, um die Genehmigung für eine manuell durchzuführende Kartentransaktion einzuholen. Dieser Weg wird auch dann beschritten, wenn das Händlerterminal die Acquirer-Bank wegen einer Systemstörung vorübergehend nicht „online“ zu erreichen ist. Im Telefonat mit dem Call Center der Bank gibt der Händler alle relevanten Transaktionsdaten weiter. Das Call Center schickt sodann eine Genehmigungsanfrage online an die Issuer-Bank und gibt danach bei positiver Antwort den entsprechenden Genehmigungscode dem Händler durch. Diese Codenummer muss vom Händler zwingend auf dem entsprechenden Transaktionsbeleg handschriftlich vermerkt werden.
Vorauszahlung
Allgemeine Bezeichnung für Zahlungsprodukte, bei denen das Konto des Karteninhabers schon vor der eigentlichen Produktnutzung belastet wird. Beispiel: elektronische 'Geldbörse'. Zahlungsprodukte dieser Kategorie werden auch als 'pre paid products' bezeichnet.
Vorautorisierung
Von der Acquirer-Bank bei der Issuer-Bank eingeholte 'Vorab'-Genehmigung über die voraussichtliche Höhe eines Kartenumsatzes, der erst zu einem späteren Zeitpunkt abgerechnet wird. Dieses Verfahren ist typischerweise in Händlerkategorien wie Hotels, Autovermietungen und bei ähnlichen Vertragsunternehmen anzutreffen. Hierdurch ist gewährleistet, dass für die erst später erfolgende Umsatzabrechnung ausreichend Mittel auf dem Kartenkonto verfügbar sind.
Währungsumrechnung
Umrechnung der Transaktionswährung in die Abrechnungswährung der Kartenausstellerbank. Dies erleichtert den Datenaustausch im Autorisierungs-, Clearing- und Settlement- Verfahren. Im EPS-Netz und BankNet (MasterCard) oder VisaNet (Visa) ist die automatische Währungsumrechnung integraler Bestandteil beim Austausch von Autorisierungs-, Clearing- und Settlement-Daten.
Waiver
Ausnahmegenehmigungen
Wechselkurs
Der Kurs, zu dem Beträge von einer Währung in eine andere umgerechnet werden.
Weltweite Leistungsstandards
Diese Leistungsstandards sind von MasterCard definierte Standards zur Erhöhung des Leistungsniveaus von MasterCard- und Maestro-Karten. Sie beziehen sich auf Schlüsselbereiche wie Akzeptanz, Autorisierung, Clearing und Chargebacks. MasterCard überwacht die Einhaltung der Standards.
White Plastic
Es handelt sich um weiße Plastikkarten, die nur mit einem Magnetstreifen versehen sind. Täter bringen auf diese Blankokarten häufig die Daten von Echtkarten auf (-> Skimming = Auslesen eines Magnetstreifens einer Echtkarte) und setzen diese Karten betrügerisch ein.
Zahlungskarte
Karte, die vom Karteninhaber zur Bezahlung von Waren und Dienstleistungen sowie zum Bargeldbezug eingesetzt werden kann.
Zahlungssystem
Allgemeiner Oberbegriff für Systeme, die der Wahrnehmung von Aufgaben im Zahlungsverkehr dienen.
ZDS
1983 beschlossen die Spitzenverbände der deutschen Kreditwirtschaft, eine eigene Zentralstelle zur Schadensbekämpfung (heutige Zentrale Debitschadensbekämpfung, ZDS) im eurocheque-Bereich aufzubauen (angesiedelt innerhalb der GZS Gesellschaft für Zahlungssysteme mbH, die 1982 durch die Zusammenführung der EUROCARD Deutschland und der DEZ Deutsche eurocheque Zentrale entstanden war). 1997 betraute die deutsche Kreditwirtschaft die EURO Kartensysteme mit dem Sicherheitsmanagement und der Sicherheitswerbung im kartengestützten Zahlungsverkehr.
Zentrale Debit-Schadensbekämpfung

1983 beschlossen die Spitzenverbände der deutschen Kreditwirtschaft, eine eigene Zentralstelle zur Schadensbekämpfung (Zentrale Debitschadensbekämpfung, ZDS) im eurocheque-Bereich aufzubauen (zu dieser Zeit angesiedelt innerhalb der GZS Gesellschaft für Zahlungssysteme mbH, die 1982 durch die Zusammenführung der EUROCARD Deutschland und der DEZ Deutsche eurocheque Zentrale entstanden war). 1997 betraute die deutsche Kreditwirtschaft die EURO Kartensysteme mit dem Sicherheitsmanagement und der Sicherheitswerbung im kartengestützten Zahlungsverkehr.

Zentraler Kreditausschuss
Ehemaliger Name von Die Deutsche Kreditwirtschaft.
Zentralrechner
Ein mit einem Netzwerk verknüpfter Zentralrechner. Er erfüllt als EDV-Server die Anforderungen aller Netzwerkteilnehmer. Im Allgemeinen ist mit dem Begriff 'host' das interne Computer-System einer Mitgliedsbank (im Sinne von 'acquirer host', 'issuer host' oder 'member host') gemeint als einer der Endpunkte in der Kommunikation mit den Netzwerken der Kartenorganisationen.
Zero Floor Limit

Herabsetzung des genehmigungsfreien Höchstbetrages (floor limit) beim Händler pro einzelnen Kartenumsatz auf 'Null' für bestimmte Transaktionsarten. Die Maßnahme verpflichtet den Händler (oder die Acquirer-Bank) zur Durchführung einer Genehmigungsanfrage (online oder telefonisch) bei der Issuer-Bank unabhängig von der Betragshöhe. Für Geldausgabeautomaten (ATM) gilt grundsätzlich ein zero floor limit.

Zertifizierung
Dieser Vorgang dient zur Datenverschlüsselung auf der Basis so genannter öffentlicher Verschlüsselungsverfahren. Hierbei handelt es sich um die digitale Zuordnung eines 'öffentlichen Schlüssels'. Der Eigentümer übergibt diesen einer hierzu ermächtigten Zertifizierungsstelle zur digitalen Signierung. Das Resultat wird dem Eigentümer in Form eines 'public key certificate' wieder zurückgesandt
ZKA
Ehemaliger Name von Die Deutsche Kreditwirtschaft.



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