Die Notrufnummer 116 116 wird immer bekannter.
Über 50 Prozent kennen den Sperr-Notruf. Ob Kartenverlust oder Phishing: Der kostenfreie Service sorgt für schnelle Hilfe im Ernstfall.

Geht eine Zahlungskarte verloren oder besteht Betrugsverdacht, zählt jede Minute. Die gute Nachricht: Immer mehr Menschen in Deutschland wissen genau, was dann zu tun ist. Erstmals kennen laut einer aktuellen repräsentativen Umfrage über 50 Prozent der Bevölkerung den bundesweiten Sperr-Notruf 116 116. Das ist ein deutlicher Anstieg im Vergleich zu 2021, als die Bekanntheit noch bei knapp 40 Prozent lag.
Die 116 116 ist rund um die Uhr erreichbar, auch aus dem Ausland unter +49 116 116 oder alternativ +49 (0)30 4050 4050. Über die zentrale Rufnummer lassen sich nicht nur girocards und andere Zahlungskarten sperren, sondern auch Online-Banking-Zugänge, Online-Personalausweise, SIM-Karten sowie weitere elektronische Berechtigungen.
Wie wichtig dieses Angebot ist, zeigt ein Blick in die Praxis: Rund 1,6 Millionen Sperrungen wurden im vergangenen Jahr veranlasst. Das belegen die aktuellen Auswertungen des Sperr-Notrufs. Die Zahl bewegt sich weiterhin auf hohem Niveau und ist ein klares Signal für den anhaltenden Bedarf an schneller und zuverlässiger Unterstützung. Denn moderne Betrugsformen wie Phishing zielen längst nicht mehr nur auf einzelne Zahlungskarten, sondern auf komplette Identitäten. Wer im Ernstfall rasch reagiert, kann finanzielle Schäden begrenzen und persönliche Daten schützen.
Ergänzend zum telefonischen Service steht die kostenfreie SperrApp zur Verfügung. Dort können sensible Daten verschlüsselt hinterlegt werden, um sie im Notfall sofort griffbereit zu haben. Je nach teilnehmendem Kreditinstitut lassen sich viele girocards direkt über die App sperren.
Quelle: Repräsentative Online-Umfrage von telquest im Auftrag der EURO Kartensysteme, Februar 2026, 1.035 Befragte.

