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30.07.2020

Jetzt 3D-Secure für Ihre Kreditkarte freischalten!

Wenn Sie sicher und problemlos im Web shoppen wollen, brauchen Sie künftig diese Sicherheitsmethode. Beim Einkaufen im Internet trifft man immer öfter auf 3D-Secure. Noch ist dieser zusätzliche Sicherheitsschritt freiwillig, ab 2021 ist er ein Muss. Zeit, sich vorzubereiten!

 

Durch die europäische Zahlungsdiensterichtlinie „PSD2“ sind Händler und Zahlungsdienstleister zur sogenannten „Starken Kundenauthentifizierung“ bei Online-Zahlungen verpflichtet. Bis auf vom Gesetzgeber definierte Ausnahmen muss der Kartenherausgeber zum Schutz vor Missbrauch sicherstellen, dass bei der Authentifizierung zwei von drei Faktoren erfüllt werden: Besitz (z. B. Karte, Handy), Wissen (z. B. PIN) oder Inhärenz wie etwa biometrische Eigenschaften (z. B. Fingerabdruck).

Diese EU-Richtlinie verlangt die vollständige Umsetzung durch Handel, Banken und Netzbetreiber bis zum 31. Dezember 2020. Eine Maßnahme zur Umsetzung ist das 3D-Secure-Verfahren.

 

Was ist das 3D-Secure-Verfahren?

Verbrauchern begegnet 3D-Secure unter Bezeichnungen wie „Verified by Visa“ oder „Mastercard Identity Check“ (früher „Mastercard Securecode“). Dahinter verbirgt sich der aktuell höchste Sicherheitsstandard bei der Online-Kartenzahlung – ein Service Ihrer Bank bzw. Sparkasse und Ihres Kreditkartenherausgebers – und ein weltweit eingesetztes Programm bei Online-Händlern. In Europa soll dieses Verfahren ab dem 01.01.2021 endgültig für Web-Shops und Online-Bestellungen umgesetzt werden.

Ziel ist es, Ihre Online-Einkäufe noch besser gegen eine unberechtigte Verwendung Ihrer Kreditkarte abzusichern.

 

Wie funktioniert das 3D-Secure-Verfahren?

Beim 3D-Secure-Verfahren bestätigt man den elektronischen Zahlungsvorgang ein zweites Mal und weist so nach, dass niemand anderer als der Kartenbesitzer dahintersteckt. Bestätigen Sie während des Kaufvorgangs die Zahlung nicht noch einmal, wird die Transaktion nicht freigegeben, der Einkauf nicht abgeschlossen. Dieser zweifache Identitätsnachweis wird auch starke Kundenauthentifizierung oder Zwei-Faktor-Authentifizierung genannt. Zur zweiten Bestätigung kann ein Merkmal wie Passwort, SMS-PIN, Fingerabdruck o.ä. dienen.

 

So geht’s: Dieses Video erklärt Ihnen, wie das 3D-Secure-Verfahren funktioniert.

 

Was müssen Verbraucher tun, um auch weiterhin online einkaufen zu können?

Zur Teilnahme an 3D-Secure brauchen Sie keine neue Karte. Sie müssen sich allerdings für das Verfahren bei Ihrer Bank oder Sparkasse registrieren. Kümmern Sie sich daher am besten jetzt um Ihre Registrierung und nicht erst zum turbulenteren Jahresende.

Die Registrierung für 3-D-Secure läuft bei jedem kartenausgebenden Finanzinstitut etwas anders, aber es sind stets nur wenige Schritte. Sollten Sie sich noch nicht registriert haben, erkundigen Sie sich frühzeitig auf der Webseite Ihres Instituts.

 

Warum ist dieser zusätzliche Schutz notwendig?

Zum Schutz der Verbraucher und Händler gegen missbräuchlichen Einsatz gestohlener Kartendaten haben Kreditkartenunternehmen das 3D-Secure-Verfahren schon vor dem Smartphone im Jahr 2000 konzipiert und immer weiter optimiert. Die neueste Variante ist seit April 2019 auf dem Markt. Um der zweiten Zahlungsdiensterichtlinie der Europäischen Union (Payment Service Directive 2, kurz PSD2) gerecht zu werden, tickt der Countdown für Handel, Banken und Netzbetreiber immer lauter.

Für alle, die ihre Kreditkarte rechtzeitig für den „Mastercard Identity Check“ oder „Verified by Visa“ freigeschaltet haben, läuft der Einkauf im Web weiter. Nur sicherer.

 




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