Vier Helfer für eine sichere Reisekasse

Pressemitteilung

Frankfurt, 24. Juni 2026 – Auch wenn Kartenzahlungen im Alltag dominieren, ist Bargeld in vielen Urlaubsregionen eine wichtige Ergänzung, sei es für ein Souvenir auf dem Markt oder einen Espresso im Strandcafé. Die günstigste Möglichkeit, im Ausland an Bargeld zu kommen, sind in der Regel Geldautomaten vor Ort. Doch wer am Terminal die falsche Entscheidung trifft, zahlt meist unnötig drauf.

1. Sperr-Notruf 116 116* im Handy speichern

Bei Kartenverlust lassen sich girocards, Kreditkarten sowie Debitkarten von Mastercard und Visa rund um die Uhr über die 116 116 sperren. Wer außerhalb Deutschlands unterwegs ist, muss die deutsche Ländervorwahl mitwählen (+49 116 116). Sollte der Sperr-Notruf im Ausnahmefall einmal nicht erreichbar sein, gilt alternativ die Festnetznummer +49 (0) 30 40504050. Am besten beide Nummern direkt im Adressbuch hinterlegen.

2. Hotline der Bank oder Sparkasse parat haben

Bei Fragen zu Kartenlimits, Ersatzkarten im Ausland oder verdächtigen Abbuchungen ist das eigene Kreditinstitut die erste Anlaufstelle. Die entsprechende Servicenummer gehört für den schnellen Zugriff ebenfalls in die Kontakte.

3. SperrApp einrichten

In der kostenlosen Anwendung lassen sich die Daten der Zahlungskarten verschlüsselt hinterlegen und girocards von vielen Instituten direkt sperren.

4. SOS-Infopass einpacken

Dieser praktische Helfer von kartensicherheit.de bündelt alle wichtigen Sperrnummern im kompakten Scheckkartenformat. Vor der Abreise ausgedruckt und getrennt vom Geldbeutel verstaut, dient er als Backup, um die Nummern auch offline sofort griffbereit zu haben.

Tipp: Die wichtigsten Kontakte zusätzlich an die eigene E-Mail-Adresse schicken. So sind sie weltweit abrufbar, selbst wenn das Smartphone verloren geht.

* Der Service des Sperr-Notrufs ist kostenlos. Auch der Anruf bei der 116 116 aus dem deutschen Festnetz ist gebührenfrei. Aus dem Mobilnetz und aus dem Ausland (+49 116 116) können Gebühren anfallen.

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