Geldbörse weg, Karten gesperrt: So bleibt man zahlungsfähig

Pressemitteilung

Frankfurt, 22. April 2026 – Wer den Verlust seiner Zahlungskarten bemerkt, muss schnell handeln. Der erste Schritt ist klar: Karten sofort sperren, entweder rund um die Uhr über den Sperr-Notruf 116 116* oder beim eigenen Kreditinstitut. Doch bis die neuen Karten im Briefkasten liegen, vergehen oft mehrere Werktage. Um diese Zeit finanziell zu überbrücken, empfiehlt kartensicherheit.de folgende Strategie:

  • Im Idealfall verfügt man über eine Zweitkarte eines anderen Kontos oder eines weiteren Kartenherausgebers und bewahrt diese getrennt vom Geldbeutel auf.
  • Einige Kreditinstitute bieten die Option, unmittelbar nach der Sperre der physischen Karte eine neue digitale Karte zu aktivieren, sodass kontaktloses Bezahlen meist direkt wieder möglich ist.
  • Ein kleiner Bargeldbetrag zu Hause sichert die Grundversorgung für die ersten Tage.
  • Online-Einkäufe per Rechnung oder Lastschrift sind häufig weiterhin möglich.

Zwei Maßnahmen für die Kontosicherheit sind nach dem Verlust entscheidend:

  • Bei Diebstahl sollte zusätzlich Anzeige bei der Polizei erstattet werden. Dort kann die Karte auch für das Lastschriftverfahren per Unterschrift (KUNO-System) gesperrt werden.
  • Danach gilt es, Kontobewegungen genau zu prüfen und Unregelmäßigkeiten sofort der Bank oder Sparkasse zu melden.

Viele Kreditinstitute informieren über den Versandstatus der Ersatzkarten per Push-Nachricht oder in der Banking-App. Es empfiehlt sich, den Briefkasten regelmäßig zu kontrollieren und bei Rückfragen das Kreditinstitut zu kontaktieren.

* Der Service des Sperr-Notrufs ist kostenlos. Auch der Anruf bei der 116 116 aus dem deutschen Festnetz ist gebührenfrei. Aus dem Mobilnetz und aus dem Ausland (+49 116 116) können Gebühren anfallen. Sollte der Sperr-Notruf in seltenen Fällen nicht erreichbar sein, gibt es alternativ die Rufnummer +49 (0) 30 40504050.

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