Clever zahlen im Osterurlaub: Fünf Tipps für eine entspannte Reisekasse
Frankfurt, 20. März 2026 – In wenigen Tagen beginnt für viele die erste Reisezeit des Jahres. Da das Bezahlen im Urlaub oft erst kurz vor knapp zum Thema wird, hat kartensicherheit.de eine Checkliste zusammengestellt.
1. Doppelt hält besser
Wer auf Nummer sicher gehen möchte, setzt auf einen Mix aus girocard und einer weltweit gültigen Debit- oder Kreditkarte. Zwei Karten sorgen für finanzielle Flexibilität und eine hohe Akzeptanz am Urlaubsort. Ein kurzer Check des Ablaufdatums erspart zudem Überraschungen auf Reisen. Wichtig: Karten am besten getrennt voneinander aufbewahren und PINs niemals notieren, sondern auswendig lernen.
2. Auslandslimits und Freischaltung prüfen
Manchmal scheitern Zahlungen im Ausland nicht am Guthaben, sondern an voreingestellten Sicherheitsvorgaben. Es ist daher ratsam, vorab zu prüfen, ob die Karten für das Reiseziel freigeschaltet sind und ob der Verfügungsrahmen ausreicht. Beides lässt sich meist im Online-Banking oder über den Service des Kreditinstituts erledigen. Wer sich auch über Gebühren für Auslandsabhebungen schlau macht, schützt seine Reisekasse vor unerwarteten Kosten.
3. Bargeld mit Augenmaß
Für den unmittelbaren Bedarf – etwa Taxi oder Snacks – sollten 100 bis 200 Euro in kleinen Scheinen genügen. Größere Beträge lassen sich bei Bedarf meist kostengünstiger direkt am Automaten vor Ort abheben. Spar-Tipp: Um teure Aufschläge zu vermeiden, sollte man am Geldautomaten oder im Geschäft immer die Abrechnung in der jeweiligen Landeswährung wählen.
4. Vorsorge für den Ernstfall
Falls Tasche oder Smartphone verloren gehen, ist Handlungsfähigkeit entscheidend. Hierfür empfiehlt sich das Abfotografieren von Personalausweis, Reisepass und Zahlungskarten. Die Fotos sind im Notfall eine wichtige Identitätshilfe bei Behörden oder Botschaften und erleichtern die Ausstellung von Ersatzpapieren. Am besten liegen sie passwortgeschützt auf dem Smartphone oder verschlüsselt in einer Cloud. Ergänzende Papierkopien, getrennt von den Originalen aufbewahrt, bieten zusätzliche Sicherheit.
Ein praktischer Begleiter ist der SOS-Infopass von kartensicherheit.de, der alle wichtigen Nummern bereithält mit Platz für individuelle Notizen.
5. Sofort-Hilfe immer griffbereit
Wenn Zahlungskarten weg sind, zählt jede Minute. Um keine Zeit zu verlieren, bietet sich die Speicherung des Sperr-Notrufs +49 116 116* im Handy sowie eine zusätzliche Notiz getrennt vom Gerät an. Der Service ist weltweit rund um die Uhr erreichbar. Als Ergänzung lassen sich Kartendaten in der SperrApp sicher hinterlegen und viele girocards – je nach Institut – sofort sperren. Unmittelbar nach der Sperrung ist im Falle eines Diebstahls Anzeige bei der örtlichen Polizei zu erstatten.
* Der Service des Sperr-Notrufs ist kostenlos. Auch der Anruf bei der 116 116 aus dem deutschen Festnetz ist gebührenfrei. Aus dem Mobilnetz und aus dem Ausland (+49 116 116) können Gebühren anfallen. Sollte der Sperr-Notruf in seltenen Fällen nicht erreichbar sein, gibt es alternativ die Rufnummer +49 (0) 30 40504050.