zum vorherigen Artikel

Alle Artikel

Alle Newsletter Artikel können Sie sich hier durchlesen oder danach suchen.

zum nächsten Artikel

Artikel 2021

12/2022

Unterschiedliche Bezahlfunktionen mittels Bezahl-Apps

Wie nutzt man die Apps der Banken und Sparkassen sowie Apple Pay und Google Pay? Die Ursprungsidee: mit dem Smartphone kontaktlos bezahlen. Denn das Handy ist meist dabei, der Geldbeutel nicht unbedingt. Nur die entsprechende Bezahl-App muss auf dem Android- oder iOS-Handy installiert werden.

 

Über die Mobile Payment App des Android- oder Apple-Geräts können Kund:innen im Internet, in Apps, an Automaten und in vielen Geschäften Zahlungen abwickeln. Beim Bezahlen im Internet wird die Transaktion mit der gleichen Technik wie bei einer kontaktlosen Chip-Kartenzahlung im Supermarkt geregelt. In der Bezahl-App für die Near Field Communication (NFC) mit dem Smartphone haben die Kund:innen ihre digitale Debit- und/oder Kreditkarte oder ihr Girokonto hinterlegt. Darüber lässt sich auch im Internet bezahlen. Die Händler:innen erhalten dabei keine Kartendaten.


Welche Anbieter:innen gibt es?

Die Anbieter:innen aus den USA arbeiten bereits mit einigen deutschen Kreditinstituten zusammen. Dabei entwickeln die Banken und Sparkassen unterschiedliche Lösungen. Hier die aktuell gängigsten Anbieter:innen:

1. Apps des eigenen kontoführenden Kreditinstituts
Viele deutsche Kreditinstitute bieten neben hauseigenen Bezahl-Apps auch Google Pay oder Apple Pay an, in der Regel eingebettet in die Banking-App der Bank. Wer auf das tokenisierte, also maximal verschlüsselte Bezahlen per Android-, iOS- oder WearOS nicht verzichten will, wendet sich am besten an seine Hausbank.

2. Google Pay
Für Nutzer:innen von Android Smartphones ist der Dienst seit Mitte 2018 in Deutschland verfügbar; nicht alle Funktionen sind in jedem Land verfügbar. Bei Smartwatches sind das WearOS Betriebssystem (Betriebssystem des US-amerikanischen Unternehmens Google) und ein NFC-Chip Voraussetzung, um Google Pay nutzen zu können.
Google Pay verlangt beim ersten Start die Eingabe der Kreditkartennummer oder die Auswahl einer bereits gespeicherten Karte. Danach zeigt die App übersichtlich an, wann welcher Einkauf in welcher Höhe stattfand.

3. Apple Pay
iPhones, iPads und die Apple Watches arbeiten mit Apple Pay. Erforderlich ist hier eine Apple-ID, für deren Anwendung in Deutschland ein Mindestalter von 16 Jahren vorausgesetzt wird. Das System steht seit Ende 2018 auch in Deutschland zur Verfügung.

4. Samsung Pay
Auf Samsung Smartphones steht Samsung Pay zur Verfügung. Der südkoreanische Konzern ermöglicht darüber kontaktloses Bezahlen via NFC (sowie die in Deutschland nicht übliche Magnetstreifenzahlung). Dazu müssen die Kund:innen allerdings eine zusätzliche Debitkarte einrichten.

 

Wie sicher ist das Bezahlen im Internet mit dem Smartphone?

Die Sicherheit dieser Bezahlmethode hängt direkt mit der Sicherheit des Smartphones selbst zusammen. Regelmäßige Updates auf die neueste Betriebssystemversion sind Pflicht. Einzelne Transaktionen werden entweder biometrisch (Fingerabdruck, Gesichtsscan) oder über den Zugangscode des Handys bestätigt. Die beste Token-Verschlüsselung nützt am Ende nichts, wenn das Smartphone verloren geht und die Bezahlfunktion nicht rechtzeitig gesperrt wird oder Betrüger:innen die Zugangsdaten ergaunern.

 

Quellen

https://www.bsi.bund.de/DE/Themen/Verbraucherinnen-und-Verbraucher/Informationen-und-Empfehlungen/Online-Banking-Online-Shopping-und-mobil-bezahlen/Online-Shopping/Bezahlen-im-Internet/bezahlen-im-internet_node.html

https://www.fuer-gruender.de/wissen/unternehmen-fuehren/buchhaltung/kasse/mobiles-bezahlen/

https://www.computerbild.de/artikel/cb-News-Internet-Google-Pay-so-gehts-19823497.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Google_Pay

https://de.wikipedia.org/wiki/Apple_Pay