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29.03.2022

Aktuelle Phishing Mails: Nach wie vor ist Vorsicht geboten!

Die aktuellen politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen rufen leider auch Betrüger auf den Plan.

 

So wurden in den vergangenen Tagen mehrfach auch Phishing Mails versendet, in denen von einer Kontosperrung im Umfeld der Russland-Sanktionen oder Ähnlichem gewarnt wurde.

Folgt das potenzielle Opfer dem Link aus der gefälschten Mail, kann eine Schadstoffsoftware heruntergeladen werden. Oder man wird zu einer gefälschten Webseite weitergeleitet, die dann unter anderem zur Eingabe des Passworts oder der PIN auffordert.

Eine weitere Vorgehensweise ist die Angabe einer Telefonnummer, die man zurückrufen soll, oder die Aufforderung zur Eingabe der eigenen Nummer. Im nächsten Schritt wird man dann durchgestellt oder erhält einen Anruf des Betrügers, der sich als Angestellter des echten Unternehmens ausgibt. Unter dem Vorwand eines „Datenabgleichs“ versuchen die Täter dann, an die persönlichen Daten des Opfers zu kommen.

 

Vorsicht bei der Übermittlung vertraulicher Daten!

Grundsätzlich gilt: Kein Institut und seriöser Dienstleister fordert Sie per E-Mail auf, vertrauliche Zugangsdaten preiszugeben! Und da die Betrüger immer geschickter vorgehen, wird es auch immer schwieriger, Phishing Mails zu erkennen.

Daher sollten Sie nicht nur vorsichtig sein bei Mails mit sprachlichen Ungenauigkeiten, Rechtschreibfehlern oder einer dubiosen Anrede („Hallo Kunde“). Denn mittlerweile haben die Täter dazugelernt und verschicken perfekt formulierte und grafisch sehr gut gestaltete Mails.

Achten Sie bitte darauf, ob die Mailadresse des Absenders korrekt ist. Vorsicht ist auch geboten, wenn Dringlichkeit vorgetäuscht wird und vertrauliche Daten abgefragt werden. Oft enthalten Phishing Mails außerdem Verlinkungen zu gefälschten Webseiten, per Mouseover können Sie hier die Ziel-URL überprüfen.

Vorsicht auch bei Aufrufen zur Spende

Vorsicht gilt bei Spendenaufrufen, die Sie per Mail erreichen. Denn Kriminelle missbrauchen die aktuelle Situation und erstellen betrügerische Webseiten mit Aufrufen zur finanziellen Hilfe. Unser Tipp: Schützen Sie sich vor Betrügereien. Prüfen Sie Unterstützungsangebote, die Sie per Mail erhalten. Klicken Sie auch hier auf keine Links. Besuchen Sie lieber die Original-Webseite einer seriösen Organisation und nutzen Sie die dort angegebenen Kontonummern. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik gibt auf Ihren Webseiten Hinweise, wie Sie diese erkennen können: https://www.bsi.bund.de/

 

Mehr Informationen zu Phishing Mails finden Sie in unserem Newsletter-Artikel „Cyberkriminalität: Onlinebetrug bei Bankgeschäften nimmt zu“.