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30.04.2020

Terminalbetrugsfälle nehmen in Europa zu

EAST hat den European Payment Terminal Crime Report für 2019 veröffentlicht. Der Bericht der European Association for Secure Transactions verzeichnet einen Anstieg von 35 % bei der Zahl von Terminalbetrugsfällen.

Mehr ATM Transaction Reversal Fraud, weniger Karten-Skimming
Laut aktuellem EAST Report 2019 stiegen betrügerische Angriffe auf Terminals von 13.511 auf 18.217 Vorfälle. Zurückzuführen ist dies hauptsächlich auf den 87 %igen Anstieg von Transaction Reversal Fraud Attacken auf Geldautomaten (von 4.843 auf 9.054 Vorfälle). Gleichzeitig sind die Vorfälle im Zusammenhang mit Karten-Skimming um 21 % auf ein Allzeittief gefallen (von 1.883 auf 1.496 Vorfälle).

Verluste halten sich insgesamt die Waage
EAST Executive Director Lachlan Gunn sagte: "Trotz des allgemeinen Anstiegs der Terminalbetrugsfälle blieben die gemeldeten Gesamtverluste nahezu unverändert. Die Verluste aus Fällen von Transaction Reversal Fraud stiegen zwar von 2,6 Millionen Euro auf 5,2 Millionen Euro, aber der anhaltende Rückgang der Skimming-Vorfälle hat dazu beigetragen, die Gesamtverlustlage stabil zu halten".

Insgesamt wurden Verluste in Höhe von 249 Millionen Euro gemeldet, 1% mehr als die 247 Millionen Euro im Jahr 2018. Die Gesamtverluste aufgrund von Karten-Skimming blieben unverändert, und die Verluste aufgrund von Card Trapping gingen um 14 % zurück (von 2,9 Millionen Euro auf 2,5 Millionen Euro).

Raubüberfälle fast ausnahmslos rückläufig
Die physischen Attacken auf Geldautomaten stiegen um 0,5 % (von 4.571 auf 4.579 Vorfälle). Die Angriffe aufgrund von Raubüberfällen und Geldautomatenaufbrüchen gingen um 11 % zurück (von 1.256 auf 1.122 Vorfälle). Sprengstoffangriffe auf Geldautomaten (einschließlich Sprengstoffgas- und Feststoffsprengstoffangriffe) haben um 7 % abgenommen (von 1.052 auf 977 Vorfälle). Die Verluste aufgrund von physischen Angriffen auf Geldautomaten beliefen sich auf 22 Millionen Euro, ein Rückgang um 39 % gegenüber den 36 Millionen Euro im Jahr 2018.

Der durchschnittliche Bargeldverlust bei einem Raubüberfall beträgt schätzungsweise 20.000 Euro pro Vorfall, der durchschnittliche Bargeldverlust pro Sprengstoff- oder Gasangriff 10.735 Euro und der durchschnittliche Bargeldverlust bei einem Raubüberfall durch Rammen mit einem Fahrzeug oder Einbruchdiebstahl 9.377 Euro. Diese Zahlen berücksichtigen nicht den Kollateralschaden an Ausrüstung oder Gebäuden, der beträchtlich sein kann und oft den Wert des verlorenen Beutegeldes übersteigt.

Digitale Angriffe mit fetterer Beute
Insgesamt wurden 140 Schadsoftware-Attacken und logische Angriffe auf Geldautomaten gemeldet ­– gegenüber 157 im Jahr 2018, was einem Rückgang von 11 % entspricht. Bei all diesen gemeldeten Angriffen handelte es sich um "Cash Out"- oder "Jackpotting"-Angriffe. Bei 118 Angriffen wurden Geräte verwendet, die man als "Black Box" bezeichnet; bei den anderen 22 Angriffen wurde Schadsoftware eingesetzt. Die damit verbundenen Verluste stiegen um 142 %, von 0,45 Millionen Euro auf 1,09 Millionen Euro.

Eine Zusammenfassung der Berichtsstatistiken zu den wichtigsten Rubriken zeigt die folgende Tabelle.

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