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31.03.2020

Europäische Allianz gegen Cyberkriminalität gestartet

Schäden für die Finanzstabilität verhindern, das Geld der Bürger schützen! Die EZB und die größten finanziellen Infrastrukturen Europas gehen jetzt gemeinsam mit der Strafverfolgungsbehörde Europol gegen Cyberrisiken vor.

Die neue Allianz mit dem Namen „Cyber Information and Intelligence Sharing Initiative" hat Ende Februar ihre Arbeit aufgenommen. CIISI-EU bringt Europol und die Agentur der Europäischen Union für Computer- und Netzsicherheit (ENISA) zusammen mit Zentralbanken, Clearingstellen, Börsen und Anbietern von Zahlungssystemen, darunter die Euronotenbanken, die Deutsche Börse, die Londoner Börse, Swift, Visa und Mastercard.

Mit vereinten Kräften das digitale Schutzschild stärken
Untereinander sollen Informationen und Fachwissen ausgetauscht werden, um das europäische Finanzsystem vor Cyberattacken zu schützen. Denn die Notenbanken und Aufsichtsbehörden sehen die Cybersicherheit zunehmenden Bedrohungen durch Kriminelle ausgesetzt. Die Arbeit von CIISI-EU soll Folgendes umfassen:

  • Verstehen der Bedrohung – Maßnahmen zur Identifizierung von Geheimdienstlücken und Schwachstellen.
  • Kollektive Reaktion – schneller Informationsaustausch zwischen Banken und Strafverfolgungsbehörden für ein besser koordiniertes Vorgehen gegen schwerwiegende und organisierte Kriminalität im finanziellen Sektor.
  • Verhaltensänderung – Hilfe bei der Sensibilisierung für die Schritte, die Finanzinstitute unternehmen können, um sich selbst zu schützen.

Was die Führungsetage zu der Mission sagt
EZB Direktoriumsmitglied und ECRB Vorsitzender Fabio Panetta äußerte dazu: "Wir hoffen, dass dies ein inspirierendes Modell für andere Rechtsordnungen darstellt, um einer der größten Bedrohungen unserer Zeit zu begegnen. Cyberkriminelle stehlen zunehmend Geld, aber der Informationsaustausch wird uns helfen, Angriffe zu verhindern und damit letztendlich das Geld der Menschen zu schützen".

"Unsere Wirtschaft ist auf das Finanzsystem angewiesen, und jeder in Europa profitiert von seinem globalen Erfolg. Aber der Umfang und das Volumen der Finanzaktivitäten birgt auch ernsthafte Risiken der Wirtschaftskriminalität, und reelle Möglichkeiten für Cyberkriminelle, die Bürger um ihre Ersparnisse und Einkünfte zu betrügen.", sagte der stellvertretende Executive Director Operations von Europol, Wil van Gemert.

Quelle: Europol Press Release, 27. Februar 2020




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