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25.09.2020

Wie nötig die Initiative ist, beweist die Betrugsstatistik

Bereits 32.000 mal haben Betrüger gestohlene girocards samt korrekter PIN eingesetzt (bis August 2020). Tja, die Karte ist sicher, aber der Mensch sorgt für unnötige Risiken. Eine kleine Verhaltensänderung könnte viel Ärger und Arbeit sowie Betrugsschäden vermeiden.

 

Wenn die Sicherheitslücke Mensch zumacht

Wir haben einen Traum. Karteninhaber merken sich ihre PIN, eine Notiz im Portemonnaie gehört der Vergangenheit an! Wer bislang auf den Vermerk nicht verzichten wollte, schafft es jetzt. Gemeinsam vermasseln wir den Betrügern die Tour. Und noch dazu können die Verbraucher Finanzinstituten, Strafverfolgung, Justiz und sich selbst viel Mühen ersparen. Deshalb hat kartensicherheit.de diese Kampagne erarbeitet.


Kleine Verhaltensänderung – große Präventionswirkung

Mehr als 100 Millionen girocards haben die deutschen Verbraucher aktuell im Gebrauch – und nutzen Sie immer häufiger, nicht zuletzt coronabedingt. Zwar geht der Betrug mit der Karte insgesamt immer weiter zurück, jedoch lässt sich seit Jahren die gleiche Schlussfolgerung aus den Betrugsstatistiken ziehen, so auch aus dem Bericht der EURO Kartensysteme für den Zeitraum Januar bis August 2020: Die Diebe gelangen meistens an die Karte und die PIN gleichzeitig! Das passierte in mehr als Dreiviertel aller Diebstahlsfälle. Was sich nur mit dem Verhalten der Kartenbesitzer erklären lässt, die eine entsprechende Notiz oder einen Vermerk in Nähe der Karte dabei hatten.


Warum riskiert der Mensch seine Kontosicherheit?

Vermutlich tragen erschreckend viele Verbraucher mit ihrer Zahlungskarte auch ihre PIN in Form einer Notiz mit sich herum. Weil das Zahlengedächtnis einen manchmal im Stich lässt. Weil man peinliche Situationen am Geldautomaten vermeiden will. Weil der Blackout an der Supermarktkasse schlimmer empfunden wird, als jedes andere mögliche Ungemach. Solange man selber nicht das Konto leergeräumt bekommt, wiegt man sich in Sicherheit. Doch wehe, wenn ...

 

Bankenwelt und Gesetzesvertreter sind sich einig

Die PIN in Form einer Notiz im Handy oder Geldbeutel stellt eine eklatante Sicherheitslücke dar. Wundern Sie sich also nicht, wenn Sie ein Bankmitarbeiter bei Gelegenheit auf die „PIN im Sinn“ anspricht. Der Bearbeitungsaufwand derartiger Schadensfälle ist für Banken und Sparkassen Grund genug.

Rechtlich ist die Lage eindeutig, aber nicht jedem Verbraucher ist sie klar: Mit einem Vermerk der PIN im Geldbeutel, in der Tasche oder im Handy haftet man als Kunde gegenüber dem Kartenherausgeber. Sprich, für den Bankkunden ist das Geld futsch!

 

 




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