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30.10.2019

Taunus Sparkasse und Frankfurter Volksbank kooperieren

Kosten senken und in der Fläche erreichbar sein.

Die Taunus Sparkasse und die Frankfurter Volksbank werden im Umland von Frankfurt gemeinsam Zweigstellen unter dem Namen „FinanzPunkt" betreiben.

Was ist der Grund für diese Kooperation?
Im Zeichen von Online Banking und der fortschreitenden Digitalisierung nutzen immer weniger Kunden die Bank- und Sparkassenfilialen. Gleichzeitig möchten die Kunden aber auch nicht auf die Möglichkeit verzichten, eine Filiale in der Nähe zu haben. Diese Kunden wollen bei Fragen aller Art vorbeikommen und mit einem vertrauten Berater sprechen. „Das ist für uns ein klarer Kundenauftrag: Mit den FinanzPunkten bieten wir das, was der Kunde von uns verlangt. Und an die Stelle einer punktuellen Kooperation tritt eine strategische Initiative, ein wirklich flächendeckender Ansatz," erklärt Oliver Klink, Vorstandsvorsitzender der Taunus Sparkasse. Und Eva Wunsch-Weber, Vorstandsvorsitzende der Frankfurter Volksbank, ergänzt: „Damit sind die FinanzPunkte auch ein Beitrag zur Erhaltung der lokalen Infrastruktur in der Region."

Und was kostet das?
Taunus Sparkasse und Frankfurter Volksbank werden in den kommenden drei Jahren gemeinsam bis zu fünf Millionen Euro in die Umsetzung des zukunftsweisenden Projektes investieren. Von der Zusammenlegung erhoffen sich beide Partner jeweils Einsparungen in einstelliger Millionenhöhe, weil die Anzahl der Filialen reduziert wird und weniger Mitarbeiter eingesetzt werden.

Wann beginnt die Umsetzung?
Bereits im laufenden Jahr 2019 werden zehn Geschäfts- und Selbstbedienungs- stellen zu den gemeinsam betriebenen FinanzPunkten um- und ausgebaut. Bis spätestens Ende 2021 sollen alle modernisierten und barrierefrei gestalteten Standorte in Betrieb sein.

Wie viele FinanzPunkte sind geplant?
Die Taunus Sparkasse und Frankfurter Volksbank werden künftig knapp 50 ihrer Standorte zusammenlegen, um dann an 26 FinanzPunkten im Hochtaunus- und im Main-Taunus-Kreis ihre Bankdienstleistungen und Beratung unter einem Dach anzubieten.

Wie läuft das in der Praxis ab?
Im Regelfall sollen an zwei Tagen Volksbank-Mitarbeiter und an zwei anderen Tagen Sparkassen-Mitarbeiter in der Filiale sein. Basisdienstleistungen, wie etwa Geldabheben, sollen durchgehend für alle Kunden über Automaten angeboten werden.

Wie sehen die Filialen aus, sind die Logos beider Unternehmen vertreten?
Die Logos von Sparkasse und Volksbank verschwinden an den Zweigstellen. Kunden sollen anhand unterschiedlicher Beleuchtung – mal rot für die Sparkasse, mal blau für die Volksbank – erkennen, welches Institut gerade vertreten ist.

Die beiden Unternehmen sind ja Konkurrenten, wie kann das in einer gemeinsamen Filiale funktionieren?
Volksbank und Sparkasse nutzen gemeinsame Räumlichkeiten, bleiben dabei aber Wettbewerber in den Märkten Hochtaunus und Main-Taunus.

Wie sieht es beim Thema Sicherheit aus? Kann sich der Kunde des einen Instituts sicher sein, dass seine Daten geschützt sind und bei seinem Institut bleiben?
Ja, denn durch die unterschiedliche Präsenz der Berater in den Filialen ist sichergestellt, dass Bankgeheimnis und Datenschutz gewährleistet werden. Zudem sorgt eine komplett getrennte IT-Infrastruktur für den notwendigen Schutz von Kundendaten. Jede Filiale ist mit zwei voneinander getrennten Datenverarbeitungssystemen ausgestattet. Kein Mitarbeiter hat jemals Zugriff auf die Daten des anderen Instituts!




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