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Artikel 2018

27.02.2019

Schönes Plus für den Sperr-Notruf

Neue Marktforschungsergebnisse zeigen: Immer mehr Menschen kennen die 116 116.

In 2018 haben sich die Bekanntheitswerte der Sperr-Notrufnummer in Deutschland gegenüber dem Vorjahr verbessert. Interessant sind die demoskopischen Unterschiede.

Das Team des Sperr-Notrufs 116 116 hat Grund zur Freude. Die Ergebnisse der bundesweiten Marktforschung durch das Institut KANTAR TNS liegen vor. Auf Basis einer Befragung im Dezember 2018 zeigt sich, dass der Notrufdienst zum Sperren der Zahlungskarte mittlerweile in den Köpfen präsenter ist.

 

Bekanntheit legt 4,2% zu
Gut ein Drittel der Befragten kennt jetzt die bundesweit einheitliche Rufnummer 116 116. Genauer gesagt: 34,6% statt 30,4% in 2017. Wobei weder zwischen Ost- und Westdeutschland, noch bei Männern und Frauen die Anteile nennenswert differieren.

Am besten bekannt ist die Nummer eindeutig bei der älteren Zielgruppe (55 – 64 Jahre) bzw. bei der einkommensstärkeren (Brutto-Haushaltsjahreseinkommen 60.000 Euro und mehr). Am anderen Ende der Skala, der jungen Zielgruppe (16 – 24 Jahre) liegt der niedrigste Bekanntheitswert.

 

Karte weg? Sofort 116 116 wählen!
Über die Telefonnummer des Sperr-Notrufs 116 116 können alle girocards und die meisten Kreditkarten gesperrt werden. Für eine Sperrung benötigen Sie Ihre Kontonummer und Bankleitzahl, alternativ die IBAN, und bei Kreditkarten den Namen des Kartenherausgebers oder alternativ die Bankleitzahl. Den Zeitpunkt und das Datum der Sperrung sollte man sich in jedem Fall aufschreiben. Der Sperr-Notruf ist 24 Stunden erreichbar und aus Deutschland kostenfrei.

 

Welche weiteren Medien können gesperrt werden?
Über die 116 116 kann man neben Zahlungskarten auch viele andere Medien sperren. Oder man wird zu den Anbietern dieser weitergeleitet. So kann zusätzlich die eID-Funktion (elektronische Identitätsfunktion) des neuen Personalausweises gesperrt werden, einfach mittels Sperrkennwort. Ebenso SIM-Karten, Kundenkarten mit Zahlungsfunktion oder Online Banking- und E-Mail-Accounts. Alle sperrbaren Medien können Sie sich hier anschauen.

 

Neuer Service-Weg: Sperr-Fax
Für die Sperre der eID-Funktion des Personalausweises steht neben der telefonischen Sperre jetzt auch ein Sperr-Fax zur Verfügung – für Menschen mit Sprach- oder Hörproblemen der bessere Weg. Einfach Formular herunterladen, ausfüllen und faxen.




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