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27.09.2018

Schutz vor Kartenmissbrauch

Bei Betrugsdelikten mit Zahlungskarten wächst die Artenvielfalt in Europa. Unser „Artenlexikon" ist à jour, unsere Sicherheitstipps sind es auch.

Das Thema Kartenmissbrauch ist ein begrifflicher Dschungel. Die Webseite von kartensicherheit.de klärt über Betrugsarten auf und gibt Hinweise zu Ihrem Schutz.

Von Reykjavik bis Valetta, von Lissabon bis Nikosia durchkämmen die Hüter der Kartensicherheit immer wieder die europäischen Kriminal- und Zahlungskartenstatistiken. Welcher Modus Operandi ist neu am Geldautomaten? Worauf sollten Sie beim kontaktlosen Bezahlen zu Ihrem Schutz achten? kartensicherheit.de bleibt am Ball und stellt Ihnen aktuelle Betrugsszenarien sowie die dazugehörigen Sicherheitstipps vor.


PIN Klau
Auf unserer Webseite zeigen wir eine Handvoll Tricks, mit denen die Betrüger versuchen, an Ihre PIN zu gelangen. Manchmal genügt aber auch schon ein Blick des Täters über die Schulter des Opfers – schon ist die Geheimzahl ausgespäht. Deshalb sollten Sie bei der PIN Eingabe grundsätzlich immer die Tastatur mit der Hand oder Geldbörse abschirmen. Weisen Sie Ihren Hintermann gegebenenfalls auf den nötigen Sicherheitsabstand hin.
In einigen Fällen gehen die Karte und oftmals auch die zugehörige PIN auf dem Postweg verloren, ob durch Diebstahl aus dem Briefkasten, ob auf dem Zustellweg oder bei der Kartenproduktion. Unser Tipp: Halten Sie das Verfallsdatum Ihrer Karte im Blick. Wenn Sie bis zu vier Wochen vor dem Ablaufdatum noch keine Folgekarte erhalten haben, wenden Sie sich an Ihre Bank oder Sparkasse.


Betrug im Online-Handel
Vorsicht, beim Online Shopping kann es auch zu Betrug kommen! Die Knackpunkte für Betrüger sind die Händler-seitige Kundenauthentifizierung und Datenspeicherung, da die Zahlungskarte nicht physisch beim Händler vorgelegt wird. Unser Sicherheitstipp: 3D Secure. Dieses Authentifizierungsverfahren stellt sicher, dass der rechtmäßige Karteninhaber und Online-Händler an einer Transaktion teilnehmen. Am besten registrieren Sie Ihre Kreditkarte für das 3D Secure-Verfahren und kaufen online nur dort ein, wo eine starke Kundenauthentifizierung während des Bezahlvorgangs gefordert wird. Bei Mastercard heißt diese Lösung „Mastercard Secure Code", bei Visa „Verified by Visa".

 

Und wenn der ganze Online-Shop ein Bluff ist?
Derartige Fake-Shops im Internet sind auf den ersten Blick schwer zu erkennen. Manche sind Kopien real existierender Websites, meist locken sie mit scheinbar besonders günstigen Preisen. Um auf solche Abzocker nicht hereinzufallen, achten Sie auf mögliche Indizien:

  • Auffällige Internetadresse (z.B. Erweiterungen wie .de.com)
  • (Un)sichere Zahlungsweise (Wenn am Ende nur Vorkasse möglich ist.)
  • Auffallend günstiger Preis (Tritt das Lockmittel gehäuft in dem Shop auf?)
  • Falsche Gütesiegel (Immer anklicken! Nur die echten sind verlinkt mit einem Zertifikat des Siegel-Betreibers.)
  • Kundenbewertungen (Im Shop ausschließlich Lob, anderweitig starke Kritik.)
  • AGB (In schlechtem Deutsch, offenbar aus einem Übersetzungsprogramm oder gar nicht vorhanden?)
  • Impressum (Muss Adresse, Vertretungsberechtigten, E-Mail-Adresse und Verweis aufs Handelsregister samt -nummer enthalten.)


Auf kartensicherheit.de geben wir Ihnen weitere nützliche Tipps zum sicheren Einkaufen im Internet. Falls Sie den Verdacht haben, einem Fake-Shop auf den Leim gegangen zu sein, wenden Sie sich sofort an Ihr Finanzinstitut, um die Zahlung nach Möglichkeit noch rückgängig zu machen. Sichern Sie alle Belege Ihrer Online-Bestellung. Damit können Sie sich an die Verbraucherzentrale wenden und Strafanzeige wegen Betruges bei der Polizei stellen.


Direkt zu den Tricks der Betrüger
Taucht ein Fachbegriff in einem Textbeitrag unserer Webseite auf, genügt ein Mouse-over, damit ein Fenster mit der Erklärung erscheint. Eine eigene Rubrik unserer Webseite listet eine ganze Reihe von Betrugsarten auf. Hier stellen wir Ihnen die gängigsten Tricks der Betrüger wie z.B. Skimming und Phishing vor und geben wertvolle Tipps zur Vorbeugung. Falls Sie den Verdacht haben, Opfer eines Kartenmissbrauches geworden zu sein, erfahren Sie dort auch, wie dann am besten vorzugehen ist.


Wie eh und je: Ihre Karte ist sicher
Im Falle eines Kartenmissbrauch-Falles übernehmen die Institute den entstandenen Schaden für den Kunden bis zu dem Zeitpunkt der Kartensperre (bitte beachten Sie die jew. Haftungsbedingungen Ihres kartenausgebenden Instituts). Vorausgesetzt, der Kartenbesitzer ist mit seinem Medium sicher umgegangen und hat nicht grob fahrlässig gehandelt. Die Zahlungskarte offen herumliegen zu lassen, die PIN im Handy abzuspeichern oder im Geldbeutel auf einem Notizzettel mitzuführen, gilt beispielsweise als fahrlässig!




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