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30.05.2017

In flagranti beim Cash Trapping erwischt

Der Münchner Polizei ging jetzt ein Betrüger-Paar ins Netz, das mit Cash Trapping mehrere Tausend Euro erbeutete. Der Festnahme vorausgegangen war die Auswertung von Videoaufzeichnungen, auf denen das Paar bei fünf weiteren Cash Trapping-Fällen eindeutig als Täter identifiziert werden konnte. Was Cash Trapping genau ist und wie Sie sich davor schützen können - lesen Sie selbst.

Cash Trapping zählt schon seit Jahren zu den gängigsten Arten von Geldautomaten-Manipulationen. Dabei wird am Geldausgabeschacht des Automaten eine täuschend echt aussehende Sichtblende so angebracht, dass die Geldscheine von innen an einem Klebestreifen haften bleiben. Nachdem der Bankkunde – zumeist verwundert darüber, dass er kein Geld erhalten hat - den Geldautomaten verlassen hat, kehren die Täter zurück, montieren die Sichtblende ab und entnehmen die daran haftenden Geldscheine.

Einem aktuellen Pressebericht zufolge wurden in München im März und April dieses Jahres über zwei Duzend derartiger Manipulationen entdeckt. 2016 zählte das baden-württembergische Landeskriminalamt 36 Cash Trapping-Fälle, 2015 kam es in Rheinland-Pfalz und in Baden-Württemberg zu 34 derartigen Manipulationen (Quelle).

Was sollten Bankkunden im Verdachtsfall tun? Zunächst sollte man beim Geldabheben aufmerksam sein und sich von niemandem ablenken lassen. Auf jeden Fall sollten die Bankkunden jedoch beim Geldautomaten bleiben sowie die Bank und die Polizei benachrichtigen, rät eine Sprecherin des hessischen LKA. Und man sollte sich nicht von vermeintlich hilfsbereiten Dritten beeinflussen lassen.

Die beiden in München festgenommenen Täter sitzen bereits in Untersuchungshaft. Ob es Mittäter oder Hintermänner gab, ist bislang nicht bekannt.




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