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In regelmäßigen Abständen informiert die EURO Kartensysteme durch Pressemeldun­gen mit Bild- oder Grafikmaterial all ...

27.07.2017

Debit-Lagebericht 1. Halbjahr 2017

Laut aktueller Schadensstatistik der EURO Kartensysteme sind die Gesamtschäden mit von deutschen Zahlungsdienstleistern herausgegebenen Debitkarten im ersten Halbjahr 2017 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum gesunken. Gestiegen ist hingegen die Anzahl der Manipulationen inländischer Geldautomaten, und zwar auf 240 von 160 im Vorjahr.

Detailergebnissen des Lageberichts zufolge sanken die Brutto-Schäden durch Diebstahl und Verlust, während die Schäden durch den Einsatz von Kartenfälschungen an ausländischen Geldautomaten leicht zulegten.
Haupteinsatzländer der Kartenfälschungen waren Indonesien mit einem Schadensanteil von 31%, gefolgt von den USA mit knapp 30% und Australien mit 12%.

Manipulationen in- und ausländischer Geldautomaten

In Berlin wurden mit Abstand die meisten Geldautomaten innerhalb Deutschlands manipuliert. Hier weist die Statistik insgesamt 139 derartige Angriffe aus. Hamburg, Nordrhein-Westfalen und Hessen rangieren auf den nachfolgenden Plätzen.
Im Ausland kam es im ersten Halbjahr 2017 zu 126 Geldautomatenmanipulationen, bei denen Daten deutscher girocards ausgespäht wurden. Im Vorjahr hatten hier 121 Angriffe zu Buche geschlagen. Die Schwerpunktländer waren diesmal Mexiko, Italien und Großbritannien.

Schäden durch Verlust und Diebstahl (alle Zahlungssysteme)

Die Diebstahl- und Verlustschäden an deutschen Geldautomaten und POS-Terminals sind laut aktueller Schadensstatistik im Vorjahresvergleich wieder gesunken. Erfasst werden in dieser Kategorie Schäden, bei denen dem Karteninhaber nach eigenen Angaben die Karte abhandengekommen ist. Die entwendeten girocards wurden anschließend unter Verwendung der PIN bis zum Wirksamwerden der Sperre missbräuchlich eingesetzt.

Bei den Orten und Umgebungen, bei denen girocards gestohlen oder verloren wurden, rangierten im aktuellen Berichtszeitraum Kaufhäuser und Geschäfte, der Postwegverlust sowie Wohnungen, Feriendomizile und PKW wieder an vorderster Stelle.

Physische Angriffe

Bei den physischen Angriffen auf Geldautomaten innerhalb Deutschlands weist die aktuelle Statistik im ersten Halbjahr 2017 insgesamt 189 Attacken aus, von denen 86 erfolgreich waren. Hierzu zählen Sprengungen, Aufbrüche und das Herausreißen von Automaten. Die Erfassung erfolgt auf Basis von Google-Alerts und stellt damit keinen Anspruch auf Vollständigkeit dar. Bei den physischen Angriffen werden keine Kartendaten abgegriffen, und es finden auch keine Manipulationen statt. Ziel der Täter ist der direkte Zugang zum Bargeld.

 




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