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29.11.2016

Zukunftsstudie: So shoppen wir 2036

Wie werden wir in 20 Jahren einkaufen? Dazu befragten TNS Infratest und das Trendbüro Hamburg im Auftrag des Onlinehändlers QVC im Rahmen der „Zukunftsstudie Handel 2036“ Experten aus Handel, IT und Wissenschaft sowie Konsumenten der jüngeren und jüngsten Generation zu ihren Wünschen und Ideen für eine Shoppingwelt der Zukunft. 


In der Zukunftsstudie werden die Ergebnisse in Form von 5 Thesen aufgestellt. Diese sind:

  1. 23% der Deutschen können sich gut vorstellen, in Zukunft Beratung durch Computer, Avatare, Holografien oder Roboter zu nutzen.
    - „Wenn der Service gut und freundlich ist, ist es egal, ob ein Computer oder ein Mensch dahintersteckt“, sagen 48% der Deutschen laut Studie.
    - 42% der deutschen Männer und jede dritte deutsche Frau können sich vorstellen, in Zukunft mit Freunden online oder über das Smartphone zu shoppen. Freunde machen den qualitativen Unterschied aus zwischen reinem Einkaufen und spaßbetontem Shopping, das sich für jüngere Konsumenten immer stärker trennt.
     
  2. 77% der Deutschen sagen: „Gerade weil so viel in Zukunft virtuell abläuft, werden Erlebnisse in der realen Welt umso wertvoller.“
    - Die gedachte Trennung in Offline- und Online-Channels verschwindet. Das Unterhaltungsprinzip ist in Zukunft wichtiger als die Möglichkeit, das Produkt gleich in die Einkaufstüte packen zu können.
    - Auch personalisierte Produkte könnten sich in Zukunft stärker im Handel durchsetzen – drei Viertel der Deutschen sprechen sich in der Studie dafür aus.
     
  3. In Zukunft gilt als cool, wer nicht alles haben muss – diesem Statement stimmen 63% der Deutschen zu.
    - Sharing wandelt sich vom Nischenphänomen zur echten Alternative. Vor dem Hintergrund des preisbewussten Konsums auf der einen und des Konsumverzichts auf der anderen Seite rücken Leihmodelle weiter in den Mittelpunkt.
    - 38% der Deutschen sind bereit, ihre Daten herauszugeben, wenn sie im Gegenzug „billigere Angebote für oft genutzte Produkte und Dienste“ erhalten.
     
  4. 41% der Deutschen erwarten, dass Shopping 2036 organisch mit dem Tagesablauf verschmilzt: „In Zukunft passiert Shopping nebenher im Alltag, zum Beispiel beim Blick in den Schrank per Sprachkommando,“ heißt es in der Studie.
    - 70% finden einen „schnellen, unkomplizierten Ablauf“ beim Einkaufen (sehr) wichtig. Jeder Dritte kann sich (sehr) gut vorstellen, „automatische Bestellungen zu nutzen, wenn ein Produkt zu Hause ausgeht.“
    - In Zukunft könnten Maschinen immer häufiger selbstständig Einkäufe erledigen. Mittels Machine-to-Machine-Kommunikation bestellen Geräte ihre Betriebsmittel nach, sobald sie zur Neige gehen – zum Beispiel Drucker ihre Toner-Kartuschen. Jeder dritte Deutsche kann sich vorstellen, diesen Service zu nutzen.
     
  5. 60% der Deutschen sagen: „In Zukunft ist es noch wichtiger, ethisch korrekt zu shoppen.“
    - Transparenz wird zum Sehnsuchtsfeld: Unternehmen, die Lieferketten und Produktion offenlegen, sind künftig klar im Vorteil. 34% der Verbraucher können sich „einen elektronischen Nachweis, dass Produkte tatsächlich nachhaltig hergestellt werden“, (sehr) gut vorstellen.“
    - Mehr als die Hälfte der Befragten (57%) stimmt dem Statement zu, dass es „in Zukunft wichtiger sei, dass etwas regional hergestellt wurde, als dass es bio oder fair produziert wurde.“



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