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Artikel 2015

27.10.2016

Was bedeuten die Logos auf der girocard?

Neben dem girocard-Logo finden sich auf den über 100 Millionen in Deutschland ausgegebenen Debitkarten auch die Logos anderer Zahlungsanbieter. Wir erklären, wer und was sich hinter den unterschiedlichen Bezahlverfahren verbirgt.

Die deutschen Banken und Sparkassen statten ihre Zahlungskarten mit Bezahlsystemen aus, um Verbraucher über die Karte neben dem Zugang zum Konto auch eine Bezahlmöglichkeit an Handelskassen sowie den Bargeldbezug zu ermöglichen. Innerhalb Deutschlands setzen die meisten Kartenauseber dafür auf girocard. Damit die Karte aber auch im Ausland akzeptiert wird, unterstützen sie in der Regel zusätzlich die Systeme Maestro oder V-Pay.

girocard: girocard (bis 2007 ec-Karte genannt) ist der übergeordnete Rahmen der Deutschen Kreditwirtschaft für die beiden Debit-Zahlungssysteme electronic cash im Handel (Point of Sale, POS) und das Deutsche Geldautomatensystem. Girocard umfasst den stets sicheren und einfachen Einsatz von Debitkarten unter Verwendung der persönlichen Geheimzahl. Bei Zahlungen mit einer girocard mit kontaktlos-Bezahlfunktion (NFC) kann bis einem Transaktionsbetrag von 25 Euro von der Eingabe der PIN am Händlerterminal von der Eingabe der PIN abgesehen werden.

Maestro: Maestro ist ein internationales Debit-Zahlungsverfahren, das die Infrastruktur von MasterCard nutzt. Das Maestro-Zeichen ist ein Akzeptanzmerkmal für Debitkarten-Transaktionen am Geldautomaten und im Handel. Für die Zahlungen ist grundsätzlich die Eingabe der PIN erforderlich. 

V-Pay: V-Pay ist die Debitkarte von Visa, die auf Chip und PIN basiert und überwiegend in Europa und einigen außereuropäischen Ländern für Debitkarten-Transaktionen am Geldautomaten und im Handel eingesetzt werden kann.

Im Jahr 2015 wurden 23% des gesamten Einzelhandelsumsatzes in Deutschland per girocard-Verfahren beglichen. Maestro und V-Pay kamen laut Zahlen des Handelsinstituts EHI zusammen auf einen Anteil von 0,8%.