zum vorherigen Artikel

Artikel 2017

zum nächsten Artikel

Artikel 2015

20.12.2016

Die gängigsten TAN-Verfahren in Deutschland

Online-Banking ist beliebt – aktuell nutzen über 70% der Deutschen die Möglichkeit, ihre Bankgeschäfte im Internet abzuwickeln. Welche TAN-Verfahren es gibt und welche Besonderheiten das jeweilige Sicherungsverfahren auszeichnet, erklären wir in unserem Überblick.

iTAN-Verfahren: iTANs sind Transaktionsnummern von einer gedruckten Liste, die nicht erst aus den jeweiligen Überweisungsdaten erzeugt werden, sondern universell einsetzbar sind. Bei jeder Transaktion – sei es eine Überweisung oder eine sonstige Aktion, die per Online-Banking durchgeführt wird – wird eine bestimmte TAN-Nummer in der Liste zur Autorisierung der Transaktion abgefragt.

mTAN-Verfahren: mTANs werden von den Anbietern während der entsprechenden Online- Banking-Transaktion per SMS an die von dem Kunden angegebene Mobilfunknummer versendet. Vor der finalen Freigabe der Transaktion wird dem Kunden neben dem Geldbetrag auch die Bankleitzahl des Empfängers übermittelt.

pushTAN-Verfahren: Beim pushTAN-Verfahren lädt der Kunde neben der Online-Banking-App eine zweite App seiner Bank auf sein Handy. Die für die jeweilige Transaktion benötigte Einmal-TAN wird über diese zweite App direkt auf dem Smartphone des Nutzers generiert. Mit dieser Transaktionsnummer kann der Kunde dann z.B. eine Überweisung autorisieren.

Chip-TAN-Verfahren: Das Chip-TAN-Verfahren (oft auch als SmartTAN-Verfahren bezeichnet) funktioniert nur mit einem separaten TAN-Generator. Der Kunde steckt seine mit einem Chip ausgestattete, PIN-geschützte Zahlungskarte in den TAN-Generator, um die jeweilige Transaktion zu autorisieren.

photoTAN-Verfahren: Für dieses Verfahren benötigt der Bankkunde auf jeden Fall zwei Geräte: Ein Smartphone oder ein spezielles photoTAN-Gerät und ein weiteres Endgerät (PC, Smartphone oder Tablet). Mit einer Smartphone-App oder dem photoTAN-Gerät scannt der Kunde vor der Transaktion ein kryptografisches Bild, das auf dem zweiten Endgerät angezeigt wird. Anschließend wird die für die Überweisung benötigte TAN mit Hilfe der App oder dem Gerät generiert.