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27.10.2016

Debit-Statistik 3. Quartal 2016: Kartenfälschungsschäden im Vorjahresvergleich weiter rückläufig, Diebstahlschäden legen hingegen zu

Die Schäden durch den Einsatz von Kartendubletten im Ausland sind in den ersten neun Monaten dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum abermals gesunken. Die Diebstahls- und Verlustschäden nahmen hingegen ebenso zu wie die Manipulationen inländischer Geldautomaten.

Schäden durch Kartenfälschungen
Wie es in der aktuellen Debit-Schadensstatistik der EURO Kartensysteme heißt, sind die Brutto-Schäden durch den Einsatz von Kartendubletten an Geldautomaten und POS-Terminals im Erfassungszeitraum Januar bis September 2016 gegenüber dem Vergleichszeitraum um 41% von gesunken. Gleichzeitig ging auch die Anzahl der missbräuchlichen Transaktionen erheblich zurück.
 
Gestiegen ist hingegen die Anzahl der Manipulationen inländischer Geldautomaten. So wurden im Berichtszeitraum 124 Automaten angegriffen, im Vorjahr hatte die Statistik hier nur 99 Attacken ausgewiesen.

Im Ausland wurden die Daten deutscher girocards an 189 Geldautomaten und POS-Terminals ausgespäht, nachdem die Vorjahresstatistik hier noch 196 Schadensschwerpunkte ausgewiesen hatte. Zu den meisten Ausspähungen kam es im bisherigen Jahresverlauf in Italien, der Türkei, in Großbritannien und Frankreich.

Unter den Schwerpunktländern der Dubletteneinsätze rangierten die USA mit einem Schadensanteil von über 34% erneut an erster Stelle, dicht gefolgt von Indonesien mit einem Schadensanteil von über 29%.

Schäden durch Verlust und Diebstahl
Um 4,9% bzw. 5,1% zugelegt haben in den ersten neun Monaten dieses Jahres die Brutto-Schäden durch Diebstahl oder Verlust von girocards an Geldautomaten und POS-Terminals.

Festgenommen wurden laut aktueller Statistik 47 Betrüger und Hehler im Ausland und 33 im Inland.