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25.02.2016

Debit-Statistik 2015: Weniger Geldautomatenmanipulationen und weiter rückläufiger Gesamtmissbrauchsschaden

Gute Nachrichten: Die Debit-Schadensstatistik der EURO Kartensysteme für das Jahr 2015 zeigt, dass im In- und Ausland weniger Geldautomaten manipuliert wurden als im Vorjahr, und die Schäden durch Kartendubletten sowie durch Diebstahl oder Verlust ein weiteres Mal zurückgingen.

Im Detail sanken nicht nur die Kartenfälschungsschäden an ausländischen Geldautomaten und POS-Terminals zwischen 1. Januar und 31. Dezember 2015, auch die missbräuchlichen Transaktionen gingen abermals deutlich zurück.

Die USA waren im letzten Jahr wieder eines der Schwerpunktländer des Einsatzes von Kartendubletten, gefolgt von Indonesien. Da für Kartenfälschungseinsätze im POS-Bereich in den USA seit Oktober 2015 der Liability Shift gilt, können die entsprechenden Umsätze allerdings zurückbelastet werden.

Skimming-Delikte an Geldautomaten weiter rückläufig
Nachdem 2014 insgesamt 145 inländische Geldautomaten manipuliert worden waren, weist die aktuelle Statistik in dieser Kategorie für 2015 nur noch 118 Angriffe aus. Im Fokus der Kartenkriminellen standen im letzten Jahr vor allem Automaten in Berlin, hier wurden bei weitem die meisten Einzelattacken durchgeführt. 

Die Anzahl ausländischer Schadensschwerpunkte (Geldautomaten und POS-Terminals), bei denen Daten deutscher girocards ausgespäht wurden, sank binnen Jahresfrist auf 257 von 345 im Vorjahr. In Frankreich, der Türkei, Mexiko und Italien kam es in dieser Kategorie zu den häufigsten Vorfällen.

Diebstahlsschäden minimal unter Vorjahresniveau
Die Schäden durch Diebstahl oder Verlust deutscher girocards sanken per 31. Dezember 2015 zum entsprechenden Vorjahresdatum geringfügig. Am häufigsten verloren oder entwendet wurden die Zahlungskarten im letzten Jahr wieder vor allem in Kaufhäusern und Geschäften, auf dem Postweg, in Wohnungen, Feriendomizilen und PKW sowie durch Straßenraub und am Arbeitsplatz.

Präventivsperren
Aufgrund frühzeitig identifizierter Schadensschwerpunkte konnten 2015 wieder zahlreiche gefährdete Kartendaten vorsorglich gesperrt werden. Unterm Strich belief sich dieser Anteil auf äußerst geringe 0,013% aller in Deutschland ausgegebener girocards.




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